(Klein)Anlage für Gartenlaube

  • Servus,


    das sieht doch ein Blinder mit Krückstock, dass das asbestfreie Bitumenplatten sind :)


    Meiner - laienhaften - Einschätzung nach ist das Dach daher für eine stabile Konstruktion kaum geeignet ...

    Optimal ist so eine Bitumen-Wellbahn natürlich nicht, aber grundsätzlich muss nur die Unterkonstruktion stabil genug sein, weil das Dach selbst kaum belastet wird.

    Aufgrund des Materials solltest du an den entsprechenden Verbindungsstellen mit Versteifungen arbeiten, z.B. ein passendes Stück Wellblech überlegen oder zumindest Kalotten verwenden. Wenn du ausschließlich eine Stockschraube durchjubelst, dann wird sich das Loch ausweiten und du hast ein undichtes Dach. Außerdem würde die Dichtung vermutlich nicht mit genügend Druck aufliegen.


    Nach Rücksprache mit dem BdK(Bezirksverband der Kleingärtner) sind insges. 5qm zulässig.

    Schön, dass du nun 5m² Fläche nutzen darfst. Die Verschattungssituation fällt dennoch mehr als suboptimal aus.

    Ich würde in jedem Fall auf ein 12V System setzen und erstmal zwei 60-Zeller installieren. Bei Bedarf kommt ein drittes dazu - oder man baut gleich drei Stück. Die 5m² würdest du damit gut ausnutzen.

    Nun hat man öfter Tage an denen nur halbtags die Sonne scheint. Aus diesem Grund würde ich zwei Module am Ort der längeren Bestrahlungsdauer montieren und das dritte dort, wo es zur "restlichen" Tageszeit Sonne abbekommt.


    Für Fernseher und Kühlschrank alleine würde ich überhaupt keinen Wechselrichter anschaffen oder maximal einen Phoenix 500. Sollten weitere Verbraucher gewünscht sein, dann kann man den EasySolar durchaus verwenden.


    Aufgrund der Verschattung ist auf jedenfall auch eine Batteriemonitor nötig, sodass du den Verbrauch anpassen kannst. Der Ertrag hängt in deinem Fall von zu vielen Faktoren ab um zuverlässige Aussagen treffen zu können.


    Die Absorber-Kühlbox solltest du natürlich nicht mit Solarstrom betreiben, sondern durch eine Kompressorbox ersetzen.



    Gruß


    schlossschenke

    980Wp - Victron 100/50 - Soltronic MPPT7520 - 12V 260Ah - Multiplus 12/2000 - BMV700

  • Hi schlossschenke,


    für die Befestigung der Module auf dem "Wellendach" hab' ich halbwegs praktische Lösung gefunden.

    (Bild 1)

    Den Höhenunterschied zw."Wellental" und "Wellenkamm" werde ich mittels kleiner Holzklötzchen ausgleichen.

    Und damit die halbrunden Teilchen nicht so sehr in das Dachmaterial drücken können, mach' ich Stück Gartenschlauch oder Schaumstoff drunter ...

    (Bild 2)


    Gruß

    Chico

  • Und dann staut sich da Dreck und wasser... Was sagt der Kunststoff der Wahl zu den Klimawechseln? Wär schade wenn's nach 3 Jahren bröselt.

    Achtung Schattentheoretiker!

  • chico, das was Du vor hast ist so ziemlich die schlechteste Befestigungslösung die ich mir vorstellen kann;)

    Besser sind Stockschrauben, Stützhülsen und passende Kalotten. Du bohrst an den "Gipfeln" der Wellpappe dort Löcher im A-Durchmesser der Stützhülsen wo ein Sparren! drunter sitzt (die Stützhülsen müssen ein paar Millimeter kürzer sein als der Freiraum der Sinuswelle, kannst Du Dir aus einem Alurohr selber passend schneiden)

    Dann Stockschraube setzen, Stützhülse drüber und Kalotte gegen die Hülse festziehen und dann UK-Schienen verschrauben.

    lg,

    e-zepp

  • Stützhülsen braucht er nicht mal unbedingt.. weil die Stockschraube braucht ja keine Stütz.. Wellenberg Loch bohren.. stockschraubre rein und dann anständign mit Bitumen das Loch rund um die Stückschraube Abdichten.. diese Bitumen Wellbahnen sind ganz ehrlich sowieso ein Murks. Ich hab noch nie verstanden warum man sich mit sowas aufs dach tut. Entwerder gleiich bitumen bahnen oder Wellethernit

    Wohnhaus 100% OFFGRIDInsel: 13,47kwp,5xMppt,BMV700,CCGX,2xMultiplus 5000, OPzS/PzS => 4150Ah/c100/48V
    TeichInsel: 930wp, 2xVictron Mppt 100/15, BMV600, SolarixPI 1100, 400Ah/OPzS 24V

    100% PVInsel Liveview | SDM630 Logger | INSEL WIKI

    "Denn auch eine Beziehung muss wie eine Insel sein. Man muss sie nehmen, wie sie ist, in ihrer Begrenzung - eine Insel, umgeben von der wechselvollen Unbeständigkeit des Meeres, immer während vom Steigen und Fallen der Gezeiten berührt." Anne Lindbergh

  • man könnte das ja auch zum Anlass nehmen und das Dach neu machenund Trapezblech auflegen. Dann wird auch die PV Installation zum Baukasten.

    Achtung Schattentheoretiker!

  • weil die Stockschraube braucht ja keine Stütz.

    Die nicht, aber der Kalotte gefällt`s und die Dachhaut bleibt so etwas länger dicht. ;)

    Und klar, neues Blechdach wäre besser, aber der Müll ist ja schonmal drauf und kann erstaunlich alt werden.

    Wir haben mal ne Halle umgedeckt da hat die Pappe über 20 Jahre dicht gehalten, die war oben schon fast weiß:shock:

    lg,

    e-zepp