Alternative zu EEG bei <10kWp?

  • Moin,

    tjoa, da baut man sich eine 9kWp PV-Anlage, ist ein wenig blauäugig dabei und vertraut den Aussagen von Leuten die es eigentlich wissen müssten und dann gibts den herben Dämpfer: Anlage ist nicht EEG konform.

    Im Grunde schielen wir zwar eh auf Eigenverbrauch (haben Speicher), aber wenn die Sonne lacht dann bleibt halt doch einiges übrig.

    Was für Optionen hat man da noch den Strom zu Geld zu machen?


    Danke schonmal....

    nowhere - now here

  • Hi,

    Anlage ist nicht EEG konform

    kannst Du uns erläutern warum?

    20.12.11: 11,28 kWp | 22 (-10°) + 26 (-100°) Q.PRO 235 | STP 10000TL-10

    26.03.12: 9,18 kWp | 18 (80°) + 18 (-100°) Q.PEAK 255 | STP 8000TL-10

    17.08.15: 5,72 kWp | 22 (80°) Q.PRO 260 | STP 5000TL-20


    FTP-Hosting für Photovoltaikanlagen - self.Logger.solar

    API für Prognosedaten zur Solarproduktion - Forecast.Solar

  • Ja, woran fehlt es? Wenn du noch Dach frei hast lies https://www.photovoltaikforum.…-pflanze/#wall/comment201 - auch sonst ist es lesenswert, Stichwort NAB und Grundwissen.

  • tja, ganz kurz Hintergundstory: Aus Platzmangel (Haus nicht unterkellert) haben wir vor 3 Jahren ein Nachbargrundstück erworben um dort einen Schuppen aufzustellen. Dieses Grundstück ist eine nach Süden abfallende Wiese. Dieser Schuppen (einfaches Gartenhaus) hat unser Platzproblem etwas gemildert aber ein Großteil der Wiese war nach wie vor ungenutzt. Also hatten wir die Idee dort irgendwie PV-Module unterzubringen. Zu dem Zeitpunkt hatten wir von nix ne Ahnung. Ein Solateur kam zur Beratung vorbei und hatte garkeine Bedenken bzgl. EEG. "Macht einfach irgend nen Unterstand, Hauptsache ein Dach (Trapezblech wäre gut) ist drauf. Die Netzbetreiber winken alles durch denn die haben garnicht das Personal die Anlagen zu begutachten". Das Bauamt der Gemeinde war der Meinung: "strenggenommen Antragspflichtig, aber macht einfach, das interessiert hier eh keinen" (mündliche Aussage). Das Angbot vom Solateur kam, war uns aber etwas zu hoch. Also kam ein weiterer Solateur vorbei dem wir unser Vorhaben schilderten. Er meinte sowas in der Art: "Könnte Probleme geben mit Dachvergütung, aber Freiflächenvergütung gibts auf jeden Fall". Wir vertrauten der Aussage und bauten das Ding. 9 Metallpfosten kamen in die Erde, darüber Querleisten und darauf ein Trapezblechdach. Darauf die Module .... joa. Und den Rest könnt ihr euch sicher denken. Keine Dachvergütung weil Gebäude nicht begehbar (zu niedrig). Keine Freifächenvergütung weil das im Bebauungsplan nicht vorgesehen ist....

    nowhere - now here

  • Gebäude nicht begehbar beurteilt doch nicht der VNB? Bretter dranschrauben, geschicktes Foto machen? Aber jetzt ist es wohl zu spät.

  • @jodl: wenn ich mal wüsste was so die Mindestvoraussetzungen sind damit die Konstruktion als Gebäude durchginge ...

    alterego: Das Dach ist echt ungünstig, mit Gauben und Verschattung durch nen sehr breiten Schornstein.


    Aber ich merk schon, alternativen zu EEG scheints irgendwie keine zu geben. Was machen Leute mit nem BHK? die speisen doch auch unabhängig vom EEG ein, oder nicht?

    nowhere - now here

  • BHK ist entweder auch EEG oder, wenn groß genug, Direktvermarktung. Du kannst natürlich auch mit dem VNB verhandeln, ob er dir den Marktpreis für den Strom zahlt, sind halt bloß 3 Cent.


    Ich kpoeir da mal aus dem Beitrag Vergütung für Hühnerstall


    Wann ist ein Gebäude ein Gebäude bzw. erfüllt vorrangig einen Schutzzweck wie z.B. ein Carport: