Aquaponik 1000W 12V Insel in Planung

  • hi.

    Wen du nur 100W braust, dann reichen das 12V System.


    Bei 1kWp kommen auch bei schlechten Sommerwetter weit über diese 100W am Tage.


    Ein Größerer Regler oder 24V macht bei den Verbrauch nicht wirklich Sinn.


    Die 500W vom Regler reichen um den Verbrauch zu versorgen und die Akku zu Laden.


    Wie oft läuft den die Pumpe und wie lange immer also wie viel Wh in 24 Stunden ?


    Die Akkus sind Neu ?


    Bei 100W Dauerverbrauch über Nacht von 14 Stunden (8-18uhr Sonne) sind 1400Wh bzw 120Ah, die Akkus wären da zu 60% Entladen.

    Unter 50% sollte man eine Bleiakku nicht entladen.

    Starter sollte man nicht mehr als 30% Entladen, damit die etwas halten.


    Wen du die 100W über die ganze Nacht brauchst, ist der Speicher zu klein.


    Im Sommer hat man etwa 3-6 Voll Sonnenstunden.

    Bei 1kWp macht das 3-6kWh

    Bei begrenzten 500W vom Regler sind es etwas weniger, der läuft aber von früh bis Abend durch mit sicher 300-500W.

    Also kommt da genügend.


    Im Winter kann man ja noch Module anschließen, das genügend kommt.



    Es werden immer die Akkus geladen (14,8V für 2Studnen) und daraus nimmt der Verbraucher (Wechselrichter) seinen Strom.

    Sind die Akkus Voll, regelt der Laderegler zurück auf eine konstante Spannung. (13,8V)

    Wird Strom entnommen fällt die Akkuspannung und der Regler lädt den Akku wieder nach bzw versorgt die Verbraucher.

    Der Akku wird dabei nicht Entladen bzw nur 1-2 Sekunden bis der Laderegler nach regelt und dann die Verbraucher versorgt. (wen genug Sonne)


    Ohne Akku funktioniert es nicht.



    Da du genügend Module hast, kann man dann schon das Haus von März-Oktober zu 80-100% Versorgen.

    Da braucht man aber schon 24V oder besser 48V Systemspannung.

    Eine PZS Staplerbatterie oder ähnliches.

    Einen 3-5kW Wechselrichter.

    Mehrere Laderegler (je nach Verbrauch und Spannung)


    Da kann man sich die MPPSolar PiP und ähnliches anschauen.

    Insel mit Schütz Netzumschaltung über BMV702
    3,24kWp O/S, 1,44kW W/N, 0,54Wp S/W an MPPT

    ~1-2kWp Restleistung O 14x250W Hagelschadenmodule an PWM, 1,4kWp W/N Dünnschicht an MPPT

    10-12kWp die noch warten verbaut zu werden....
    PZS 48V 420Ah ~10jahre alt ~360Ah Restkapazität SD 1,21-1,25, 1400kWh runter

    ECTIVE SI 4kW Sinus Wechselrichter.

    6000kWh Jahresverbrauch, Boiler im Sommer.

  • Bei 1kWp kommen auch bei schlechten Sommerwetter weit über diese 100W am Tage

    Jein. Ich habe hier eine PV, die aktuell (Sonnenhöchststand) nur 7% liefert, weil die Wolken heute so grau und dick sind.


    Ich würde die Pumpe nur insg. 18h am Tag laufen lassen, halt über eine ZSU regeln

    Zunächst sollte dir bewusst sein, dass eine Gleichstrompumpe, sollte es für diesen Anwendungsbereich eine geben, effizienter arbeitet. Es entfallen dann die Umwandlungsverluste und der Wechselrichter. Wenn du eine Pumpe mit geeigneter Spannung findest kannst du diese direkt an den Modulen betreiben. Theoretisch müssten auch zwei identische 12V Pumpen in Reihe funktionieren. Das klappt dann natürlich nur solange die Sonne scheint.


    Zitat

    18h x 100 watt = 1800wh richtig?

    :thumbup:

    Zitat

    Ich würde die Pumpe nur insg. 18h am Tag laufen lassen

    Selbst wenn du sie nur von 5-21 Uhr laufen lässt (also nur 16h) und somit nur ein geringer Anteil auf die Nacht fällt, wirst du mit der Anlagen- und Batteriegröße nicht hinkommen. Mit doppelter Modulanzahl sollte es aber funktionieren. Das ist dann allerdings schon etwas viel für den kleinen, billigen Laderegler und auch die kleinen und ungeeigneten Batterien werden dabei teilweise recht tief entladen. Sollte man also ebenso verdoppeln. Eine Anlage dieser Größe baut man auch nicht mehr in 12V. Besser wäre du startest nochmal bei 0.


    Zitat

    Kann man so eine Anlage auch ohne Speicher nutzen? Also wenn die Sonne scheint den Strom nutzen falls benötigt

    im Falle der Pumpen klappt das, wenn die Pumpe dafür geeignet ist (siehe oben). Im Falle eines Netzanschlusses, also im Wohnhaus, macht es immer am meisten Sinn eine PV netzgekoppelt anschließen zu lassen und anzumelden. Die Energie wird dann direkt verbraucht. Bei zusätzlichem Speicher macht ebenfalls eine netzparallele Lösung Sinn.

    Sie hat im Vergleich zur Insellösung viele Vorteile und nur wenige Nachteile.


    Zitat

    Was passiert mit der Anlage wenn man keinen Strom abnimmt?

    Bei einer reinen Insel wird gar nicht erst weitere Energie produziert. Im Gegensatz zur Thermie ist das also kein Problem.



    Gruß


    schlossschenke

    980Wp - Victron 100/50 - Soltronic MPPT7520 - 12V 260Ah - Multiplus 12/2000 - BMV700

  • Hallo Leute, vielen Dank für die ganzen Infos.


    Ich habe allerdings noch ein paar Fragen und hoffe ich könnt mir helfen.


    Heute kommen Batterieklemmen, Kabel, Sicherungen etc. Ich möchte jetzt am WE also endlich alles anschließen.


    Zum Tagesverbrauch:


    8Uhr -18 Uhr Pumpenbetrieb jede 30min im Wechsel per ZSU 5h x 60 Watt


    20 Uhr - 4 Uhr (je nach Dämmerung) ein Bewegungsmelder mit LED-Fluter (12v/10 Watt je nach dem ob Bewegung oder nicht), leider lässt sich das nicht ausrechnen.


    Zusätzlich möchte ich direkt am Laderegler z.B. mal die Handys aufladen... und evtl. Meine Akkus für mein Werkzeug ab dem WR laden, dass ist nicht regelmäßig geplant.


    Die Module werden alle Pararell zusammen geführt und an den LR angeschlossen. von dort an die Batterien.

    Ist es wichtig das man den WR und auch die "Lichtanlage" dann bei Batterie 1 am + Pol und bei Batterie 2 am - Pol anschließt?


    Sollte man ünnötige Kabellängen vermeiden?

  • So es kam alles an, habe alles verdrahtet und es scheint alles zu funktionieren.


    Die Module muss ich noch ausrichten, dafür baue ich mir noch ein Gestell so das ich den Winkel einstellen kann. 45° sind optimal oder?


    Muss die Leitung zwischen dem LR und der Batterie gesichert werden? Bei meinem Kabel ist eine 40 Ampere Autosicherung dazwischen. Dachte eher das von der Batterie zum WR abgesichert werden sollte richtig?