PV - Vergleich bei Wärme + Kälte

  • Hab mal ein Paar Versuche mit einem Infrarot Temperaturmessgerät durchgeführt. Vergleichsmäßig nahm ich zusätzlich noch ein Schläfenthermometer. Die Testunterschiede waren unwesentlich. Glücklicherweise, denn das Schläfenthermometer gehört mir selber.
    Hier mein Ergebnis:


    [Blockierte Grafik: http://www.mittagssonne.de/Bilder/pv4a.jpg]

  • Hallo Walter,


    mit Verlaub gesagt ist Deine Kühlflächentheorie absoluter Blödsinn. Deine Messung bestätigt dann auch genau das Gegenteil.


    Wenn die Flächen, die Du als Kühlflächen bezeichnest, wesentlich kühler sind als die Flächen, unter welchen sich die Zellen befinden - was denkst Du - wo wird mehr Wärme abgestraht?. Anders - an welcher Stelle sind Deine SMAs am wärmsten? Doch wohl am Kühlkörper!


    Dieter

  • @ Dieter


    Da muss ich dir aber widersprechen. Am WR sind nicht die Kühlflächen die wärmsten, sondern die Transistoren, die die Wärme an die Kühlflächen abgeben. Genauso ist es auch bei den Modulen. Dadurch, dass die Flächen zwischen den Zellen weiß sind, refektieren sie das Licht und werden nicht so heiß. Im Endeffekt tragen sie dazu bei, dass das Modul kühler ist, da sie Wärmeenergie von den Zellen aufnehmen. Inwiefern das in der Praxis etwas bringt, ist was anderes.

    2x Sunways NT 6000, 52x Sanyo HIP 190 BE3, 9,88kWp


    WR1: 3 Strings a` 8 Module, 1 Temperatur- und Einstrahlungssensor, Neigung 30°, Azimut 180°
    WR2: 1 String a` 10 Module, 2 Strings a` 9 Module, Neigung 40°, Azimut 180°



  • Ich kanns auch beweisen.


    Ich hab ein amorphes Modul mit gleicher Ausrichtung und Neigung wie die anderen Module.
    Nun ist das amorphe Modul um ca. 8° wärmer als die Module mit weißer Fläche.
    Man geht davon aus daß jedes Grad Celsius den Wirkungsgrad der Module über 25° um 0,5% verschlechtert.
    Die Modulwärmeabstrahlung hat mit dem wechselrichter gar nix zu tun. Auch nicht mit dem schwarzen Kühlkörper, der müßte bei den modulen auf der Rückseite angebracht sein um Wirkung zu zeigen.
    Dass Module bei Wärme in die Knie gehen ist ja keine Theorie sondern unumstrittene Tatsache.
    Ausserdem habe ich Meßergebnisse veröffentlicht und keine Theorie.
    @ blabla
    du hast natürlich Recht. In wie weit dieses Temeraturverhalten wirklich Einfluß nimmt, weis man nicht, sollte aber weiter verfolgt werden. :lol:

  • Bei den 8° spielen aber sicherlich auch die anderen Farbpigmente (muss nichtmal im sichtbaren Bereich des Lichtes liegen) und die geringere Moduldicke eine Rolle. 1:1 wirst das nicht übertragen können

    2x Sunways NT 6000, 52x Sanyo HIP 190 BE3, 9,88kWp


    WR1: 3 Strings a` 8 Module, 1 Temperatur- und Einstrahlungssensor, Neigung 30°, Azimut 180°
    WR2: 1 String a` 10 Module, 2 Strings a` 9 Module, Neigung 40°, Azimut 180°

  • blabla ...VON AUSSEN NATÜRLICH... mannomann... SITZEN AN DEINEM WR DIE TRANSISTOREN AUSSEN?


    Was bei einem Modul zählt ist einzig und allein die Temperatur der Zelle. Wie kommt denn nun die Wärme von der Zelle auf die weisse Fläche von wo sie dann abgestrahlt wird? Oder willst Du behaupten, dass der Wärmeleitkoeffizient von Glas oder Kunststoff so gering ist dass hier irgendwas leitet? Oder wie soll die Wärme, wenn nicht durch Leitung zu den weissen Flächen kommen?


    Walter


    Wie ist denn der NOCT von den beiden Modulen die Du vergleichst? Und wie misst Du diese - von vorne auf die Glasfläche mit IR-Thermometer gilt nicht - da gibts falsche Werte.
    Ausserdem... Vergleich nicht erkannt... 10 Minuspunkte...


    Zu Deinen Messergebnissen - Du kennst das alte Sprichwort - wer viel misst misst Mist...


    Dieter

  • Wiso habe ich das Gefühl dass du andere Menschen für blöd hältst. Ich habe mir von einem großen Glashersteller ( bei dem ich übrigens beschäftigt bin ) eine 3000 € teure Wärmebildkamera ausgeliehen. Die mißt Temperaturen bis 1600° und das sehr genau.
    Zum Vergleich habe ich dann noch mein Schläfenthermometer mitgetestet. Die Temperaturen waren fast identisch. Allerdings geht mein Schläfenthermometer nur bis + 50° C


    Ich denke mir wurde der Umgang bzw. das Einlernen des Gerätes ausreichend erklärt. Du kannst davon ausgehen dass die Daten sehr präzise sind. Wie man die Daten interpretiert oder auslegt ist ja ne andere Sache.

  • Walter


    1. Walter - ich halte andere Menschen NICHT für blöd - ich denke, dass jeder Mensch seine Stärken und Schwächen hat - allerdings habe ich eine leichte Abneigung gegen Menschen, welche die Menschheit mit Halbwahrheiten und falschen Fachwissen beglücken möchten!


    2. Es gibt keine Wärmekamera für Messzwecke zum Preis von 3000EUR. Ich denke aber dass Du Dich vertippt hast und Dir eine zum Preis von 30000EUR ausgeliehen hast! Fabrikat und Typ würden mich doch mal interessieren.


    3. Aber - dann hast Du bestimmt auch Infrarotaufnahmen gemacht welche Deine These hier belegen könnten. Stell diese doch mal online.


    4. Was nützt es mir einen Meßvorgang zu beherrschen ohne mit den gewonnenen Daten etwas anfangen zu können. Und von vornherein davon auszugehen dass die gewonnenen Daten sehr präzise sind zeugt von einem sehr ausgeprägten wissenschaftlichen Vorgehen.


    Dieter