Tipps für eine wirklich kleine Inselanlage

  • Hallo, ich habe eine kleines Gartengrundstück ohne Strom- und Wasseranschluss und suche jetzt eine Möglichkeit zur Bewässerung mit Hilfe einer Pumpe aus einem Wasserspeicher/Regentonne. Wie könnte hier eine Inselanlage aussehen, die im Prinzip nur eine Wasserpumpe versorgen muss und vielleicht kann mir auch jemand Tipps zu einer passenden Pumpe geben.

  • M.E ist nicht Strom das Problem, sondern Wasser. Hast du Wasser?

    einstein0

    30 J Erfahrung mit PV im Netzverbund. Erster zweiachsiger Tracker in Australien.
    1 kW- Insel im Camper ohne PV! EV; Mitsubishi Imiev. 30kW-PV-Anlage Ost/West.
    PV-Notstromversorgung im MFH mit Infini 3 kW Hybrid-WR und 10 kWh Li-Testspeicher.

  • Servus Peter, das kommt jetzt erstmal darauf an


    a: welchen Druck Du brauchst (bar, Höhe in m)?

    b: welche Fördermenge (l/min)?

    c: auch starkes Schmutzwasser(z.B m.Sand, Laub ect. oder eher sauber)?

    d: nur bei Sonnenschein oder jederzeit?

    e: PV-Modul unverschattet und nah möglich?

    f: mobil oder fest intalliert (frostfest?)

    g: veranschlagtes Budget?

    :)


    lg,

    e-zepp

  • Wassertanks stehen ebenerdig, Druck/Fördermenge sollte für 2-3 normale Sprenger ausreichen. Wasser sauber bis leicht verschmutzt. Angedacht ist feste Installation, wenn es einen großen Preisunterschied ausmacht, könnte ich auch im Herbst/Winter deinstallieren. Sollte Sonnenscheinunabgängig sein. Unverschattete/Nahe Aufstellung des PV Moduls ohne Probleme möglich. Budget ist schlecht in € zu benennen. Sollte halt deutlich günstiger sein als 500 M Wasserleitung zu verlegen. Kein Schrott, aber vielleicht so, dass später z. B. Mit 2. PV Modul Nachfolge werden kann.

  • Hm, also pro Rasensprenger werden so 15L/min bei einem Druck von 3bar veranschlagt.

    Du weißt schon dass so auf 20min ein 1000l-Fässchen leer sein wird ? Wieviele hast Du denn von denen?:)

    Das wird nicht ganz einfach werden dafür eine günstige DC-Pumpe zu finden. Für eine 230W-Pumpe brauchst Du

    wiederum zusätzlich einen Wechselrichter.

    Gibt es die Möglichkeit mit weniger Druck und weniger Fördermenge über einen längeren Zeitraum zu bewässern?

    Nur mal so zum drüber Nachdenken: Mit einem gebrauchten Standard-Modul und einer kleinen DC-Tauchpumpe kann

    man bei Sonne ohne Akku, Laderegler , Batterie und Wechselrichter so ein Fässchen in kurzer Zeit leeren,

    aber halt mit wenig Druck. Kosten gesamt etwa 100-150€.

    Um Deine Erwartungen zu erfüllen braucht es eine ausgewachsene Inselanlage die mit einigermaßen wertigen

    Komponenten schnell einen vierstelligen Betrag verschluckt!

    Brauchst Du dort sonst keinerlei Strom? Wie oft stellst Du Dir so eine Bewässerung vor? Bedenke dass in Trockenzeiten

    auch die Regenfässer schnell leer werden und bleiben! Ein gemulchter Rasen kann übrigens wesentlich mehr

    Wasser halten als ein gemähter mit Abtransport vom Mähgut. Und es gibt schöne Wiesenmischungen die Trockenheit

    viel besser vertragen als die Monokultur "Rasen".


    lg,

    e-zepp

  • Na, ist doch immer gut wenn man jemand Kompetenten fragen kann. 😊. Ich habe 2 von den 1000 L Fäßchen aber das die so schnell leer gezogen werden hätte ich nicht gedacht. Und Kosten von über 500€ sind für mich nicht realistisch. Ich bin tatsächlich dabei gerade eine Blühwiese anzulegen, die bräuchte vor allem in der Wachstumsphase Wasser, da würde es nicht viel ausmachen mit wenig Druck und viel Zeit zu wässern. Neben der Wiese habe ich auch einige Stauden und kleine Sträucher frisch gesetzt. Wäre es da realistisch mit Tropfbewässerung zu arbeiten? Da brauche ich doch nur wenig Druck über einen längeren Zeitraum. :/