PV darf nicht eingeschaltet werden. Zählerwechsel wegen Corona auf unbestimmte Zeit verschoben...

  • 1. Regel ... wer blöde fragt, bekommt blöde Antworten.

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • Ja so ist das. Die konnten sich ja auch gleich melden, wenn der Zähler rückwärts läuft, ansonsten hättest du keinen Mucks gehört!


    Ehrlichkeit hat sich auch hier nicht bezahlt gemacht!


    Ich kenne jemanden, dem sein Zählerstand ist aktuell auf dem Stand von November 2019 :P Das rockt natürlich ;)

  • ... Dein "Fehler" war eben vorher anzurufen und das "friedlich" regeln zu wollen...


    Dazu hast Du auch noch angekündigt einzuschalten... (das wäre dann ggf. mutwillig und wissentlich)


    Wenn das Gespräch ohne die "Ankündigung" beendet worden wäre - dann hätte ich den Zähler auch bis zur letzten Ablesung rückdrehen lassen. So ist es halt blöd gelaufen.


    Kommt halt auf den Mitarbeiter an - ob er Dich also "Renitenter" markiert hat - oder - ob es ihm persönlich egal ist und er somit nichts weitergeleitet hat.


    Wir mussten damals auch fast 3 Wochen auf die Zähler warten... der Anlagenbauer war 15 Minuten v o r dem Zählermonteur vor Ort... Dannach war die Anlage natürlich Anschlussbereit; gerade geprüft und nicht bereits schon in Betrieb...


    Also alles chick für alle Beteiligten!

    7,35 kWp mit 30 x IBC MonoSol 245 ET an SMA Sunny Tripower 8000TL-10; Inbetriebnahme 14.08.2012
    2013 1004.28 kWh/kWp
    2014 1093.07 kWh/kWp
    2015 1159.28 kWh/kWp
    2016 1093.39 kWh/kWp

    2017 1060.24 kWh/kWp

    2018 1189.56 kWh/kWp

    2019 1173,07 kWh/kWp

  • Hmmm...

    Anderer Ansatz:

    Wenn mein Netzbetreiber mir keine Zähler austauschen und montieren möchte, kann ich dann nicht einen anderen Messstellenbetreiber auswählen?

    Bin ich an meinen Netzbetreiber gebunden?

  • Hallo zusammen,


    lustig, ich wollte eben das gleiche Thema aufmachen!
    Gestell, Kabel und Wechselrichter sind installiert, morgen kommen die Module.

    Jetzt sagt mein Solateur dass EWE mitgeteilt hätte dass sie wegen Corona „nur im Notfall“ rauskommen.. und das setzen eines Zählers sei kein Notfall.

    Mein Solateur hatte gestern noch eine Inbetriebnahme, und hat mit dem dortigen MSB vereinbart dass die Hausbesitzer im Wohnzimmer zu bleiben haben, dann ging es ...:-)

    Er wolle jetzt bei EWE ähnliches versuchen.

    Im schlimmsten Fall wäre die Anlage betriebsbereit, und die Einspeisevergütung von März wird eingefroren, auch wenn die Anlage erst später in Betrieb ginge.


    Also, ich brauche ein paar Tipps um den Solateur zu überreden die Anlage in Betrieb zu nehmen. Ist das technisch kein Mehraufwand? Ich meine dort wo der Erzeugungszähler sitzt muss ja was hin.

    Kann der Solateur mit möglichen Beschädigungen der Anlage argumentieren? Oder dass er für diese Handlung haftbar sei?

    Ist der rückwärtsdrehende Zähler nicht von daher ein Betrug, als dass ich Strom für 30cent gekauft, aber dann für 10cent einspeise? Für die betreffenden kWh entgeht denen dann ja der Verkaufserlös, obwohl die Leistung ihrerseits erbracht wurde.

  • Was denkst Du denn, was die IBN ist?

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • Bei mir wurde zum Testen der Anlage ohne Erzeugungszähler eine Schiene montiert.

    Das läuft einwandfrei.


    Ein Rückwärts drehender Zähler ist meiner Meinung nach insofern ein Problem wenn man niemanden in Kenntnis setzt, dass er zurück läuft.


    Da ich eh letzten Montag meinen Zählerstand zwecks Jahresabrechnung melden musste, sehe ich da kein Problem drin. Mein Stromlieferant bekommt sein Geld für die Lieferung.


    Der rückwärts laufende Zählerstand ist für mich ab dem Einschalten der Anlage der Indikator für meine Einspeisung.

    Also bekannter Zählerstand vor einschalten abzüglich aktueller Zählerstand = eingespeisten Menge.

    Die Erzeugung kann ich notfalls aus den Wechselrichtern entnehmen, oder aber mein Verbrauch wird auf Grundlage meines Jahresverbrauches geschätzt.


    Da mein Zähler ja eh gegen einen Zweirichtungszahler getauscht wird, der dann vermutlich auf 0 steht, sicherlich aber weniger anzeigt als mein aktueller Zähler, muss eh eine Meldung an den Lieferanten gemacht werden dass der Zähler getauscht wurde, und wie die Zählerstände beim Tausch waren.


    Hier könnte dann als alter Zählerstand mein Zählerstand vor Inbetriebnahme genommen werden, mein Jahreverbrauch auf den Zeitraum bis Zählerwechsel umgerechnet werden und dann auf den alten Zählerstand addiert werden.

    Somit würde auch dem Lieferanten immer noch kein Nachteil entstehen.


    Korrigiert mich, wenn ich da einen Denkfehler habe.

  • da wo der Erzeugungszähler sitzt kommen Klemmen auf die Kabel der Strom wird dann dort einfach durchgeleitet!


    der Eli muss ja irgendwie die Anlage prüfen bevor der Zählermonteur kommt.



    bei einem rückwärts gelaufenen Zähler rechnet man eben einfach den Verbrauch aus und die einspeisung fertig.


    da gibt's kein Problem das kann jeder 8 Klässler in 5 min!


    Beispiel:

    Kunde verbraucht 12000kwh/ Jahr also 1000kwh / Monat


    Anlage läuft 2 Monate mit dem ruckwartslaufenden Zähler


    dann müsste seit einschalten der PV der Zähler 14000kwh anzeigen,

    zeigt aber nur 9000kwh an.


    also muss die pv 5000kwh erzeugt haben


    der Kunde verbraucht 20-25% als direkten eigenverbrauch von der PV

    also verbraucht er in den 2 Monaten nur noch 750 - 800kwh aus dem Netz und 200-250 aus der pv

    nun hat man den Verbrauch aus dem Netz von 1500kwh -1600kwh in den 2 Monaten diese werden berechnet mit 30 cent.


    den Eigenverbrauch hat man auch 400 - 500kwh mal 2,7 Cent macht 13,50 Euro EEG Umlage für eigenverbrauch


    so da man nun den Verbrauch hat und den Eigenverbrauch, hat man auch virtuelle Zählerstände

    nämlich 13500-13600kwh als Bezugsstrom

    da dieser Zähler aber nur 9000 anzeigt, müssen 4500-4600 kwh Eingespeist worden sein.

    also hat man auch die Einspeisevergütung die mit 10 Cent vergütet wird.


    die Gegenprobe ergibt, das die PV also 5000-5100kwh erzeugt haben muss, zur Überprüfung rufe man die WR Erzeugung ab.

    sollte halbwegs passen!


    was ist da das problem?

    da brauche ich noch nicht mal einen Taschenrechner

    Die Gedanken die uns lenken, führen uns in ein großes Nichts. Wir illusionieren das Vollkommene und vergessen die Welt in der Wir Leben!