Planung EFH in Würzburg

  • Hallo zusammen,

    wir planen gerade unser EFH in Würzburg, der Bauantrag ist gestern abgegeben worden. Hoffentlich können wir im Oktober 2020 beginnen zu bauen:


    - Massivhaus, Grundfläche 11 x 15 m

    - Dachneigung 30°, Satteldach. Ausrichtung der Dachfläche Südwest (oder Nordost, wie man will), ich rechne also auf der SW-Dachfläche 6,24 m x 15 m = ca. 93,6 m²

    - 5-Personen-Haushalt (2 Erwachsene, 1 zehnjähriges Kind und 2 Babys), Wohnfläche 213 m².

    - Luft-Wärmepumpe, Fußbodenheizung und zentrale Belüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung ist geplant.


    Ich bin bei einer Messe zufälligerweise mit der Firma enersol und der Sonnen-Community in Kontakt gekommen. Der Berater scheint mir einen kompetenten Eindruck zu machen, die Community klingt vernünftig.


    Was meint ihr? Taugt das was? Soll ich lieber unaubhängig von solchen Communities planen? Oder mit einer anderen Community? Erfahrungen?


    Viele Grüße und vielen Dank schon mal

  • Finger weg von Wolkengemeinschaften!

    Bitte lies die FAQ in meinem Benutzerprofil.

    72-Zeller mit 2m*1m skizzieren.

  • Bleibe lieber unabhängig und baue auf beide Dächer eine große Anlage mit "Dach voll" mind. 30kWp sollten draufgehen. Deine LWWP wird es dir danken.

    Ansonsten würde ich anstatt der LWWP eine Sole-WP mit Ringgrabenkollektor in Betracht ziehen.

    Wenn der Dachaufbau noch nicht völlig festgelegt ist, könnte man über ein architektonisch gelungenes Sonnendach nachdenken.

    Tesla P85+ seit 8/13 >452.000km gefahren. Seit 2/19 Smart ed cabrio aus 10/13. PV 10 kWp an E3DC Hauskraftwerk mit 13,8kWh und Wallbox. Weitere 18kWp PV an Solaredge. Gesamt PV-Leistung 28,049kWp. Jetzt habe ich ein Jahr Zeit, wie ich weitere 1,95kWp (=6x325W) aufs Dach bekomme.

  • Sieh einer an: solch schnelle und eindeutige Antworten habe ich jetzt gar nicht erwartet. Das ist aber natürlich für einen Newbie wie mich Gold wert!


    pflanze

    Ich bin gerade dabei deine FAQs durchzuackern. Mannomann, da steht ja eine ganze Menge. Enersol mit seiner Sonnen-Community ist damit schon mal raus, vielen Dank, dass du mich davor bewahrt hast. Wie würdest du also weitermachen? Wann soll ich Firmen kontaktieren? Welche Firma zum Beispiel? Oder sollte ich mir lieber über ein Vergleichsportal wie 11880-elektriker.com Vergleichspreise einholen? Wenn ich das richtig verstehe, möglichst das ganze Dach vollpacken (sogar die Schüssel an die Wand hängen) und keinen Speicher einbauen lassen? Was meinst du mit "72-Zeller mit 2m*1m skizzieren"?


    eba

    Ich glaube eine "Sole-WP mit Ringgrabenkollektor" ist geplant. Der Installateur mit dem wir vor ein paar Wochen geredet haben, meinte auf jeden Falls, dass er ein 50 m langes Rohr in den Garten legen wolle mit einem Durchmesser von 20 cm. Oder ist das was anderes? Was meinst du mit "ein architektonisch gelungenes Sonnendach"? Hast du Beispiele?


    Also, vielen Dank schon mal...

  • Oh nein, das 50m lange Rohr ist als Erdregister, nur deiner Lüftung vorgeschaltet und soll die angesaugte Luft etwas vorklimatisieren. Für das gleiche Geld bekommst du auch einen

    Ringgrabenkollektor.

    Tesla P85+ seit 8/13 >452.000km gefahren. Seit 2/19 Smart ed cabrio aus 10/13. PV 10 kWp an E3DC Hauskraftwerk mit 13,8kWh und Wallbox. Weitere 18kWp PV an Solaredge. Gesamt PV-Leistung 28,049kWp. Jetzt habe ich ein Jahr Zeit, wie ich weitere 1,95kWp (=6x325W) aufs Dach bekomme.

  • Vielleicht interessant für dich, dass ich mit enersol gebaut habe. Mein Berater damals war so ehrlich, mir ehrlicherweise von Speicher und Cloud abzuraten, was ich sympathisch fand. Aber die Berater/Verkäufer führen solche Gespräche täglich und haben ein feines Gespür dafür, wo der Kunde vorsichtig ist und worauf er anspringt - und genau das verkaufen sie ihm dann.


    Positiv an enersol war für mich, dass sie meine Vorstellungen 1:1 umgesetzt haben (im Gegensatz zu vielen anderen), billig waren sie allerdings nicht, und die Elektriker mussten drei mal anreisen, bis sie endlich alles richtig angeschlossen und konfiguriert hatten.


    Die Dachneigung hast du uns noch vorenthalten, ebenso die genaue Ausrichtung. Wenn du noch Spielraum hast, dann bau so flach wie möglich. Ich sehe jeden Tag auf meinem Dach, was für einen riesigen Unterschied die 3 verschiedenen Neigungen machen. Aber so oder so läuft das bei dir auf beidseitige Vollbelegung heraus. Entweder 6*9 Module quer pro Seite oder 3*15 72-Zeller hochkant wären perfekt!

  • Bei 30° Dachneigung ist ein volles Dachbelegung optimal möglich. Jetzt muss ich mal im Internet nach einem Solardach suchen, hatte da schon mal Beispiele gesehen. Aber ich finde das sicher wieder. Was man auf keinen Fall sollte, sich so eine Alibi-Solarthermie aufschwatzen lassen.

    Tesla P85+ seit 8/13 >452.000km gefahren. Seit 2/19 Smart ed cabrio aus 10/13. PV 10 kWp an E3DC Hauskraftwerk mit 13,8kWh und Wallbox. Weitere 18kWp PV an Solaredge. Gesamt PV-Leistung 28,049kWp. Jetzt habe ich ein Jahr Zeit, wie ich weitere 1,95kWp (=6x325W) aufs Dach bekomme.

  • Zitat

    Vielleicht interessant für dich, dass ich mit enersol gebaut habe. Mein Berater damals war so ehrlich, mir ehrlicherweise von Speicher und Cloud abzuraten, was ich sympathisch fand. Aber die Berater/Verkäufer führen solche Gespräche täglich und haben ein feines Gespür dafür, wo der Kunde vorsichtig ist und worauf er anspringt - und genau das verkaufen sie ihm dann.

    Hochinteressant, ja :)


    Zitat

    Die Dachneigung hast du uns noch vorenthalten, ebenso die genaue Ausrichtung. Wenn du noch Spielraum hast, dann bau so flach wie möglich. Ich sehe jeden Tag auf meinem Dach, was für einen riesigen Unterschied die 3 verschiedenen Neigungen machen. Aber so oder so läuft das bei dir auf beidseitige Vollbelegung heraus. Entweder 6*9 Module quer pro Seite oder 3*15 72-Zeller hochkant wären perfekt!


    Die Ausrichtung ist ziemlich genau Südwest, finde ich. Oben ist Norden bei dem Bild.

    Die Dachneigung ist erstmal mit 30° geplant, ich dachte das wäre ideal für PV. Laut Bebauungsplan können wir zwischen 23-30° machen was wir wollen. Wäre niedriger besser?

  • Bei 30 Grad SW-Dach würde ich auch das NO-Dach mitnehmen.

    Wenn 23 Grad DN geht, würde ich dieses bevorzugen. Hast höhere Decken im Haus und das Ostdach läuft etwas besser.

    Deine Wärmepumpe ist im Winter über Jedes Watt, was dann noch vom Dach kommt, froh.

    Bau so groß wie möglich, ohne Speicher, ohne Cloud und dergleichen.


    lg

    citystromer

    Sanyo 18 X HIt N 235 SE 10, Sunways WR NT 4200, Westausrichtung, Standort: 30xxx

  • Wie sieht es im Obergeschoss mit Kniestock und Dachschrägen aus? Würde ich versuchen zu vermeiden und zu einem flacheren Dach greifen. 30° sind schon gut, 23° vielleicht sogar etwas besser.

    Ein Solardach besteht aus hinterbelüfteten Solarmodulen mit einem Einlegesystem als einzige Dacheindeckung auf einer wasserführenden Schicht. Das kann ein Foliendach oder auch ein Blechdach sein. Das wäre die Sache des Architekten eine ästhetisch ansprechenden Vorschlag zu machen.

    Ich habe auf der schnelle keine Bilder im Internet gefunden.

    Helma hat da mal ein energieautarkes Haus gebaut, aber Solarthermie ist von vorgestern.

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