Planung PV Anlage für EFH Neubau

  • Ich habe nun den neuen Belegungsplan, auf der Westseite liegen 35 Module, auf der Ostseite liegen 32 Module. Eventuell muss das mit x markierte Modul auf der Ostseite entfallen, je nachdem wie breit die Satellitenschüssel sein wird. Dachneigung ist 45°.

    Auf der Ostseite könnten dann 2x 16 Modulen an einen MPP wenn ich das richtig verstanden habe. Auf der Westseite habe ich den Schatten hinter dem breiten Kamin wandern und nördlich der Gaube. In den Abendstunden ist hinterher nur noch die obere Reihe besonnt. Was wäre hierfür die beste Anordnung der Strings?


    Vielen Dank noch einmal für eure ganzen Ratschläge und Hinweise, ansonsten hätte ich jetzt eine 10 kWp mit Speicher auf dem Dach :danke:

  • Die SAT gehört ja nicht aufs Dach ... die kommt doch besser an die Fassade.

    Ost die 32 sind schöne 2*16

    West das Modul nördlich der Gaube weg lassen für 34 Stück


    Mit 325Wp sind das 21,45KWp.


    Kann man mit 2 SMA STP8.0 bauen an den dann jeweils ein String mit 16 Ost und ein String mit 17 West dran kommt.

    Das ist dann bis auf knappe 100W ein 70-hart ... oder zwei Fronius mit 8,2KVA nehmen ... sind dann 300W je WR in 70-weich.


    Stringanordnung ... erster Gedanke war das jeweils in der Mitte am Fenster in Nordteil und Südteil zu trennen.

    So sollten immer genügend Sonnenmodule im String sein bis kurz vor Ende Tag.

    7 KWp PV, Bosswerk 4,6 KVA Hybrid Wechselrichter, 5 KWh Liontron LiFePO4 Speicher

    Plusenergiehaus, autark von März bis Oktober, mit Panasonic Aquarea Monoblock 5KW


    Der Ausbaupfad der EE bis 2030 holt viel auf, was zuvor blockiert wurde.


    Parke nicht auf unseren Wegen, www.weg.li macht es möglich.

  • Mit 325Wp sind das 21,45KWp

    Ich habe jetzt 330 Wp Module angeboten bekommen, ergibt dann 21,78 kW. Ich denke, dass wird in der Umrichterauswahl keinen großen Unterschied machen.

    Gerade wegen Ost/West und eben nicht dem besten Ertrag sollte man am WR sparen, erstes Ziel ist also ein WR.

    Gibt es einen WR, der alles auf einmal bedienen kann? Oder sind die dann teurer als zwei von den kleineren? Was ist von den Plenticore plus Umrichtern zu halten? Es waren ja zwei 10 kW angeboten, die gibt es ja auch in 8,5 kW.


    Das ist dann bis auf knappe 100W ein 70-hart

    Heißt das, dass die 70 % Kappung nur max. 100 W abschneidet?


    sind dann 300W je WR in 70-weich.

    Das verstehe ich leider nicht. Werden dann u. U. 600 Watt abgeschnitten, wenn die nicht durch mich verbraucht werden?

  • Bei DN45 kannst du auch mit 330Wp an den genannten WR bleiben.


    Du hast recht viel Schatten durch Kamin und Gauben.

    Daher würde ich parallele Strings vermeiden wollen.

    Natürlich kann man das auch an einen Fronius Symo mit mit 17,5KVA 2*17 und 2*16 hängen oder man nimmt einen Kostal Piko17NG mit 3Mpp und trennt zumindest das Dach mit Kamin in Mpp1=17, Mpp2=17 und hängt nur ost die 2*16 parallel. Ein Huawei mit 30KVA und 4 Mpp wäre overdone.


    Die zwei kleinen werden etwas mehr kosten, als ein großer Fronius oder Kostal.

    Die Plenticore Plus gingen auch, die sind aber nach meinem Stand eher teurer, als meine Vorschläge, weil sie 3 Mpp haben und auf Speicherkunden zielen.


    Bei 2 WR dürfte die Lösung mit Fronius am günstigsten sein.

    Da ließe sich auch sehr günstig ein Verbrauchslogging per zusätzlichem S0-Zähler ergänzen.

    Die große Anlage würde ich nicht ohne Logging haben wollen ... etwas Spielzeug muss auch sein.


    Heißt das, dass die 70 % Kappung nur max. 100 W abschneidet?


    Ich hatte vergessen, dass Du DN45 hast, da wird nie etwas über 70% kommen, weil es nur eine Sonne gibt.

    Du hast mit WR Auslegung auf 70% oder sogar leicht drunter keine Verluste zu erwarten ... spare also Geld für WR.

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  • 3% Strompreissteigerung ist sehr viel, trotz kleiner Zahl


    Die Berechnung unterstellt eine Steigerung beim Strompreis von 3% p.a.. Mit Speicher sparst Du zum einen mehr Stromeinkauf und zum zweiten wird dieser Strom (den Du nicht kaufst) auch immer teurer (Du sparst also noch mehr!). Durch diesen Hebeleffekt über 20 Jahre kommt das Ergebnis zu Stande.

    Rechne das mal ohne 3% Steigerung pro Jahr. Oder mit 10% pro Jahr. Der Hebeleffekt hat massive Auswirkungen.

    Ich habe noch einmal die Strompreise der letzten Jahre nachgeschaut:

    Der Strompreis im Jahr 2000 betrug 13,94 Cent, im Jahr 2019 30,43 Cent. Dies ist im Schnitt eine Steigerung von 4,19 Prozent pro Jahr. Die angenommene Strompreiserhöhung ist somit nicht unrealistisch.

    Das Land NRW fördert zur Zeit die Speicher mit 200 Euro pro kWh.

    Wenn ich jetzt eine Anlage mit 22,5 kWp aufs Dach baue, müsste ich doch genug Energie bekommen, um den Estrich über den Tag aufzuheizen und den Speicher für die Grundlast nachts zu laden.

    Lohnt sich der Speicher evtl. unter den genannten Punkten doch, da vor allem die Strompreiserhöhungen scheinbar relativ hoch sind? Kann jemand etwa abschätzen, wie lange die Batterien des Speichers ihre Ladung behalten? Wenn ich den Speicher jetzt mit der PV-Anlage kaufe, bekomme ich sogar 19 % Mwst. zurück.

  • Der Strompreis steigt fast gar nicht.

    Das sind EEG Umlage, andere Abgaben, Steuern und Steuern auf Steuern.


    Hui, das Land NRW fördert ... gefährlich!


    Was ist bei Dir denn "lohnen"?

    Die meisten Fragen sind ein absoluter Blick in die Glaskugel.

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  • Die angenommene Strompreiserhöhung ist somit nicht unrealistisch.

    Doch, ist sie. Schon alleine wegen der in den nächsten Jahren abschmelzenden EEG-Umlage. Wenn du dir den Verlauf in den letzten 20 Jahren mal genauer anschaust, dann siehst du, dass da seit einigen Jahren fast gar nichts mehr passiert.


    Aber wenn du einen Speicher willst, dann kauf dir doch einfach einen! Man muss sich als souveräner Mensch das doch nicht zwangsläufig durch falsche Rechnungen mit spekulativen Annahmen wirtschaftlich rechnen. Man muss sich doch nicht selbst betrügen, um die Entscheidung vor sich selbst zu rechtfertigen. Und in zehn oder zwanzig Jahren kannst du uns dann berichten, ob sich es gelohnt hat und ob es Spaß gemacht hat.

    "1.21 Gigawatt - Tom Edison, wie erzeugt man soviel Strom? Das ist unmöglich! Unmöglich!"

  • Heizperiode ist 180 Tage.

    An 10 oder 15 Tagen braucht man 100% Leistung.

    und da läuft die WP eh durch - da ist nix mit Wärme bunkern...

    selbst wenn du 30% zusätzliche Wärme bunken könntest wären das über die gesamt Heizperiode 3-5% - in etwa das was die große WP ineffizienter läuft.


    Zur Belegung:

    Wenn es möglich ist mehr zum Giebel zu rutschen ginge da noch mehr - insbesondere mit Modulen die an den kurzen Seiten geklemmt werden dürfen.

    Sieht etwas experiementell aus - ich würde aber alles in Erwägung ziehen bevor ich es final verwerfe. - so auch die Gaubendächer - an einem separaten 1p-WR.



    Gruß Flo

    Achtung Schattentheoretiker!

  • Der Strompreis steigt fast gar nicht.

    Das sind EEG Umlage, andere Abgaben, Steuern und Steuern auf Steuern.

    Die müsste ich aber auch nicht bezahlen, wenn ich den Strom aus dem Speicher ziehe, oder?



    Doch, ist sie. Schon alleine wegen der in den nächsten Jahren abschmelzenden EEG-Umlage. Wenn du dir den Verlauf in den letzten 20 Jahren mal genauer anschaust, dann siehst du, dass da seit einigen Jahren fast gar nichts mehr passiert.

    Das stimmt, hatte vorher nicht auf die Entwicklung der letzten Jahre, sondern die absoluten Werte vor 20 Jahren und jetzt geguckt.



    Aber wenn du einen Speicher willst, dann kauf dir doch einfach einen!

    Ich will keinen Speicher, ich möchte nur die optimale Lösung bzw. das meiste für das ausgegebene Geld bekommen ;)



    Wenn es möglich ist mehr zum Giebel zu rutschen ginge da noch mehr - insbesondere mit Modulen die an den kurzen Seiten geklemmt werden dürfen.

    Sieht etwas experiementell aus - ich würde aber alles in Erwägung ziehen bevor ich es final verwerfe. - so auch die Gaubendächer - an einem separaten 1p-WR.

    Sieht interessant aus, gucke ich mir mal an. Wenn ich 2 Kostal WR nehme müsste ich den dritten Eingang sogar für die Gaubendächer benuten können, dann benötige ich keine zusätzlichen WR.

  • Die müsste ich aber auch nicht bezahlen, wenn ich den Strom aus dem Speicher ziehe, oder?

    40% EEG-Umlage auf Eigenverbrauch, natürlich auch aus dem Speicher.

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