Planung PV Anlage für EFH Neubau

  • mehr Module auf das Dach legen lassen und auf den Speicher verzichten

    Sehr gut - oder baust du KfW40?

    Lohnt sich bei Ost/Westrichtung eine volle Belegung des Daches?

    Ja

    alle Solarfirmen einem die 10 kWp sowie den Speicher empfehlen bin ich etwas verunsichert, was der beste Weg ist

    und "der ...verbrauch erhöht werden sollte" (laut Solarfirmen).

    Firmen die dir zu "hohem Verbrauch" raten raten dir auch zu hohen Ausgaben zu ihren Gunsten. Das Gegenteil ist richtig: Verbrauch reduzieren.

    9 Cent: Mach pvgis auf und rechne selber. Du wirst auf 750-800 h im Schnitt kommen.

    Mich wundert dass du noch verunsichert bist. Überleg mal wer etwas davon hat. Wir indem wir dich neutral und kostenfrei beraten - oder ob du lieber der Firma glaubst, die gleichzeitig das Weihnachtsgeld von deinem Konto zieht?

    dringend ins Forum Haustechnikdialog

    JA!

    WWP 8

    Nicht mein Fachgebiet - aber es ist sehr viel gutes über die Asiatischen WP zu lesen. Ist deine WP modulierend? Mach da jetzt keinen Schund - du wirst es 20 Jahre bereuen wenn du die Heizung nicht gut machst. HTD!!!


    Und bitte lies den Thread nochmal - leg deine Skepsis ab - wir wissen welcher Müll da draußen täglich erzählt wird.

  • Firmen die dir zu "hohem Verbrauch"

    Es wurde nicht zu hohem Verbrauch geraten, sondern nur zu möglichst hohem Eigenverbrauch der erzeugten Energie.


    Ich habe unser Dach gezeichnet und Solarmodule darauf eingezeichnet mit 1,7 m x 1,02 m (schien ca. ein häufiges Maß zu sein.)PV_Belegungsplan_voll.pdf


    Was haltet ihr von der Belegung? Wie sollen die Strings aufgeteilt werden, dass die Module rund um den Schornstein und nördlich der Gaube möglichst wenig Einfluss auf den String haben?

    Gibt es Empfehlungen für Module/Umrichterkombinationen mit dem besten Preis-/Leistungsverhältnis?

    Bei der gezeichneten Belegung komme ich mit 69 x 340 Wp auf 23.460 Wp.


    Nochmal zum Batteriespeicher:

    Ich werde mir keinen Batteriespeicher anschaffen, jedoch verstehe ich nicht, wo beim Solateur die Rechenfehler sind. Angehängt habe ich zwei Berechnungen, eine mit und eine ohne Speicher, wobei die mit Speicher besser ist (wirtschaftlicher Vorteil nach 20 Jahren ohne Speicher: 8913 Euro, mit Speicher 13815 Euro) .

    Schon einmal vielen Dank für die bisherige super Beratung!

    • mit Speicher ist die EEG Vergütung bei gleichem Monat um 0,16 Cent besser
    • Speicher ohne Kredit gerechnet?
    • 3% Strompreissteigerung ist sehr viel, trotz kleiner Zahl
    • Wartung ist MIT Batterie gleich teuer
    • Ohne Speicher kostet die KWh 10,3 Cent ... mit Speicher angeblich 14,8 Cent
    • 24% Autarkie mit 10KWp PV ist extrem schlecht ... oder stromhungrige WP drin?
    • 58% mit Speicher ist auch nicht berühmt


    Man kann das mit einfachen Tricks in jede Richtung drehen.

    Das Bunte Programm und die farbenfrohe Darstellung suggerieren Seriösität.

    Denk Dir einfach deinen Teil.

    7 KWp PV, Bosswerk 4,6 KVA Hybrid Wechselrichter, 5 KWh Liontron LiFePO4 Speicher

    Plusenergiehaus, autark von März bis Oktober, mit Panasonic Aquarea Monoblock 5KW


    Der Ausbaupfad der EE bis 2030 holt viel auf, was zuvor blockiert wurde.


    Parke nicht auf unseren Wegen, www.weg.li macht es möglich.

  • Die Berechnung unterstellt eine Steigerung beim Strompreis von 3% p.a.. Mit Speicher sparst Du zum einen mehr Stromeinkauf und zum zweiten wird dieser Strom (den Du nicht kaufst) auch immer teurer (Du sparst also noch mehr!). Durch diesen Hebeleffekt über 20 Jahre kommt das Ergebnis zu Stande.

    Rechne das mal ohne 3% Steigerung pro Jahr. Oder mit 10% pro Jahr. Der Hebeleffekt hat massive Auswirkungen.

  • Bei 10% schon mal einen großen Koffer kaufen, damit Du das viele Geld überhaupt lagern kannst.

    7 KWp PV, Bosswerk 4,6 KVA Hybrid Wechselrichter, 5 KWh Liontron LiFePO4 Speicher

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  • Hi,


    bezüglich Speicher noch ein kleiner Exkurs, warum im Endeffekt gerade bei der Kombination WP + Neubau du bereits einen stattlichen Speicher in Form der Gebäudemasse hast:


    Wenn Du mit der Wärmepumpe das Haus erwärmst, dann speicherst Du in der Masse des Hauses, vorallem Estrich und Wände, so viel Energie in Form von Wärme, da lohnt eine Batterie nicht. Zur Abschätzung:


    https://www.haustechnikdialog.…mische-Bauteilaktivierung


    " Die Wärmespeicherkapazität von Beton beträgt bei einer Rohdichte von 2400 kg/m3 ca. 0,244Wh/(kgK). Somit kann eine 25cm dicke Betondecke bei einer Temperaturerhöhung von 1 K ca. 146,4 Wh/m2 speichern."


    Wenn Du also mit Deiner Wärmepumpe im Fall von Sonnenschein nur 1 Decke mit 100 m² rechnest, kannst Du darin bereits 14,6 kWh an thermischer Energie speichern. Und ich nehme mal an Du hast auch noch Wände und das Gebäude ist 2-stöckig, also hast Du für ein Gebäude mit 100 m² grob 400 m² und damit 60 kWh thermischer Speichermasse, wenn Du eine Erhöhung der Raumtemperatur um 1 K akzeptierst. Bei einer realistischen Arbeitszahl der Wärmepumpe von 4 entspricht das einem elektrischen Speicher (= Batterie) von > 15kWh, eher 20 kWh wegen Verlusten in der Batterie. Ergo: Lieber die Wärmepumpe intelligent ansteuern und den Überschuss als thermische Energie ins Haus stecken, als verlustreich und teuer elektrisch speichern.


    Was die Einschätzungen zur WP angeht: Lass Dir von keinem Heizungsbauer Quatsch andrehen! Die Heizungsbauer haben durch die Bank keine Ahnung von WPs und verkaufen zu 90% völlig falsch dimensionierte und überteuerte Anlagen. WP muss ziemlich knapp ausgelegt sein, deine 8 kW WP klingt mindestens 2 kW zu groß, es gibt ganz wenig Neubauten die mehr als 6 kW brauchen.


    Grüße, Solarnudel

  • Vielen Dank für eure Kommentare zum Batteriespeicher, den kann man sich ja wirklich einfach schönrechnen. Da ich ein Haus mit KNX System baue, sollte die "Speicherung" der Wärme mit der FBH relativ leicht umsetzbar sein.


    Könnt ihr mir vielleicht noch kurz Rückmeldung zu der PV Anlage bzw. den Belegungsplan geben, den ich hochgeladen habe? Ist das sinnvoll, wie es dargestellt ist? Lohnt sich evtl. einige Module nicht zu belegen, da diese sehr oft / lange verschattet sind? Welche Module (mit welcher Leistung) und welcher passende Umrichter sind empfehlenswert?


    Viele Grüße,

    Tobias

  • Könnt ihr mir vielleicht noch kurz Rückmeldung zu der PV Anlage bzw. den Belegungsplan geben, den ich hochgeladen habe? Ist das sinnvoll, wie es dargestellt ist? Lohnt sich evtl. einige Module nicht zu belegen, da diese sehr oft / lange verschattet sind? Welche Module (mit welcher Leistung) und welcher passende Umrichter sind empfehlenswert?


    Klare Empfehlung in Beitrag #4 war MEHR zu legen.


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  • Hallo seppelpeter,


    ich habe den Beitrag gelesen, den du nochmal zitiert hast. Mir ist jedoch nicht bewusst, wieso z. B. keine Optimierer an den kritischen Stellen verwendet werden sollen. Wieso ziehen die voll beschatteten Module nördlich der Gaube nicht den ganzen String runter? Kosten die Optimierer so viel, dass die entgangene Leistung weniger kostet als die Anschaffung der Geräte? Wie das Schattenmanagement der Umrichter funktioniert weiß ich leider auch nicht. Da der Strom des Moduls sehr stark von der Einstrahlung abhängt und der Strom im gesamten Strang ja immer gleich groß ist, müsste das doch erheblich Einfluss haben, was auch der Umrichter nicht wegkompensieren kann. Es müsste ja einfach weniger Strom am Umrichter "ankommen".

    Könntest du das vielleicht einmal kurz für Laien erläutern? :oops:

  • Das Zauberwort nennt sich Schattenmanagement und wurde im Forum schon 1000 Mal erklärt.

    Jedes Modul verfügt über Bypass Dioden und kann durch den WR mit Schattenmanagement praktisch ausgeblendet werden, wenn es verschattet. Gute WR haben heute alle ein funktionierendes Schattenmanagemnt.

    Das gilt dann auch für Deine Anlage.


    Du brauchst bei langen Strings keine Optimierer.

    Bei parallelen Strings etwas schauen, wie das verstringt wird, aber auch da bringen Optimierer nix.


    Es entgeht keine Leistung, außer die durch den Schatten.

    Schatten bleibt aber auch mit Optimierer dran Schatten.

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    Der Ausbaupfad der EE bis 2030 holt viel auf, was zuvor blockiert wurde.


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