Warmwasser-Wärmepumpe + PV + Batteriespeicher

  • Du zitierst mich aber ich verstehe Deine Frage nicht.

    Was hat die Aussage "Wasserspeicher ist billiger wie Stromspeicher" mit der Verwendung einer Frischwasserstation zu tun?

    Gruß Kalle


    Eine gute PV Anlage rechnet sich

  • Kalle01

    Du weißt ja wie es gemeint war.

    Logisch hat eine WW WP einen Speicher, den WW Speicher ... gemeint war natürlich der Puffer, genauer der Heizungspuffer.


    Dann ist die Speicherleistung größer und ein Wasserspeicher ist sicher billiger wie ein Stromspeicher!


    ...und es heißt als ... billiger als.

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • Gut das Du besser Deutsch kannst als ich. Danke für diese inhaltlich erhellende Korrektur.


    Wenn Du meinst, dass man eine Wärmepumpe nicht mit einem (Heizungs-)Puffer kombinieren soll, solltest Du das


    1. auch schreiben. Das Thema hier sind WW WP

    2. Begründen


    Auch bei einer normalen Wärmepumpe, die den Heizungsbetrieb und den Warmwasserbetrieb erledigt, kann man wunderbar mit einem Puffer arbeiten. Wie sonst soll man denn andere Heizquellen wie Heizstäbe, Kaminöfen oder thermische Solaranlagen einbinden?

    Gruß Kalle


    Eine gute PV Anlage rechnet sich

  • Im EFH gibt es bei angemessener Dimensionierung des WW Speichers kein Legionellenproblem.

    Ja das sind die allgemeinen Aussagen von Heizungsbauern. Die Aussage "KEIN" Legionellenproblem ist ungenau. Besser wäre schon "kein Problem mit der Menge an Legionellen". Das wird auch für die meisten EFH zutreffen.

    Nur WENN ich schon mal erneuere, warum soll das Legionellenproblem dann nicht zu 100% gelöst werden (Frischwasserstation) ?

    Ein Pufferspeicher sollte mit WP vermieden werden.

    Na ja eher umgekehrt: Eine WP OHNE Pufferspeicher sollte vermieden werden. Mein Arbeitskollege hat genau das Problem: WP ohne Pufferspeicher (Baujahr 2019): Im WZ zu warm, im Bad OK. Dann regelte er die Temperatur im WZ runter und dann schaltete die WP KOMPLETT aus, weil bei den restlichen Heizkreisen nicht genug Durchfluss realisiert werden konnte - ja da fehlt der Pufferspeicher ! Er hat dann den Winter mit einem etwas zu warmen WZ:oops: und etwas zu kaltem Bad:neutral: verbracht.

  • Ich mache das seit Jahren nicht und ich lebe noch.

    Auch der neue WW Speicher mit 300l wird das bei mir nicht machen.

    Solange das Wasser pro Tag einmal durchgetauscht wird, völlig problemlos.

    "Ich mache das seit Jahren nicht und ich lebe noch."

    Also da gibt es sicherlich auch viele Leute die sagen könnten "Ich gehe oft bei ROT über die Ampel und ich lebe noch". Welchen Wert hat die Aussage ?


    "Solange das Wasser pro Tag einmal durchgetauscht wird, völlig problemlos."

    Nur wie garantiert man das bei 300 Liter ? Gar Nicht ! Es ist eher so eine Abschätzung nach dem Motto "Wird schon gutgehen - habe bisher keine Probleme gehabt".

    Warum legt man beim Autofahren den Sicherheitsgurt an ? Weil man bereits gehört oder gar gesehen hat, dass dieser die Verletzungsgefahr verringert - oder doch eher weil man den Experten vertraut, die das untersucht haben ?

    Ja es gibt Leute die machen es nur weil man es muss.....:roll:

  • An Panikmache oder Hysterie beteilige ich mich nicht.

    Der Vergleich mit Sicherheitsgurt oder roter Ampel ist keiner.


    Im EFH ist es nach meinem Stand zulässig und völlig unkritisch.

    Das benötigte WW Volumen kann man ausrechnen.

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • Eine WP OHNE Pufferspeicher sollte vermieden werden. Mein Arbeitskollege hat genau das Problem: WP ohne Pufferspeicher (Baujahr 2019): Im WZ zu warm, im Bad OK. Dann regelte er die Temperatur im WZ runter und dann schaltete die WP KOMPLETT aus, weil bei den restlichen Heizkreisen nicht genug Durchfluss realisiert werden konnte

    Wenn in einer neuen Anlage unbedingt ein Pufferspeicher vorhanden sein muss, dann liegt das daran, dass die Anlage schlecht geplant ist. Für den Heizungsbauer ist es von Vorteil, den Puffer zu verbauen. Er macht mehr Umsatz, kann mehr Stunden Arbeitszeit abrechnen und muss sich im Vorfeld weniger Gedanken machen. Die Mehrkosten und den Mehrverbrauch zahlt ja der Auftraggeber.


    Wenn das schließen von ein paar Heizkreisen dazu führt, dass der Mindestvolumenstrom nicht mehr erreicht werden kann, dann ist der Durchfluss generell etwas knapp bemessen.

    Meine WP läuft auch noch, wenn nur zwei von 23 Heizkreisen geöffnet sind. Wäre es eine Luft-WP, müssten ca. fünf Kreise immer geöffnet sein, um ausreichend Abtauenergie zur Verfügung zu haben.


    Wie andere schon geschrieben haben: hydraulischen und thermischen Abgleich machen, Heizkurve richtig einstellen, dann klappt es auch ohne Pufferspeicher (wenn die Hydraulik einigermaßen sinnvoll ausgelegt ist).

    9,99kWp 110°; 20°DN; 37x 270W Trina Honey PD05 an SMA STP 8000TL-20, HM 2.0 und SAE,

    Nibe F1155-6 mit RGK im sanierten Altbau von 1909

  • Das ohne Puffer der hydraulische Abgleich noch wichtiger ist sehe ich auch so. Das Problem mit dem Abgleich ist, dass sich da viele (Fach-) Leute tummeln, die Ihr Geld nicht wert sind.
    Im konkreten Beispielfall kann es natürlich auch noch sein, dass die Hydraulik falsch verlegt / falsch dimensioniert wurde. Das ist dann ohne Baumaßnahmen fast nicht zu heilen.

    Gruß Kalle


    Eine gute PV Anlage rechnet sich