Warmwasser-Wärmepumpe + PV + Batteriespeicher

  • Zu klein, trotz der Möglichkeit die Tür zum Raum daneben (keine Verbindung durch Flur) zu entfernen, um so die Raumgröße, zumindest in der Theorie, zu vergrößern?

  • Moin,

    bin auch am überlegen wie man bei einer Heizungserneuerung (z.Z. Gaszentralheizung, 160l Warmwasserspeicher) eine Wärmepumpe einbringen kann. Mir wäre aber wichtig statt einen Warmwasserspeicher (Trinkwasser) lieber einen Wasserspeicher (Heizwasser) mit Frischwasserstation (nutzt erst direkt bei Bedarf das Heizwasser zur Erwärmung von Trinkwasser) zu verwenden. Dadurch hat man kein Legionellenproblem mehr. Das Problem ist allerdings, dass man das Heizwasser dann ca. 5 Grad mehr erwärmen muss als das Trinkwasser. Allerdings ist dieser Heizwasserspeicher dann auch gleich in den normalen Heizkreis eingebunden.

    Aber mit einer 0,5 - 1KW Wärmepumpe die hauptsächlich mittags läuft kann man nicht viel erreichen und selbst bei meiner nur 5,5 KWp Photovoltaikanlage wird dann immer noch viel eingespeist.

  • Im EFH gibt es bei angemessener Dimensionierung des WW Speichers kein Legionellenproblem.

    Ein Pufferspeicher sollte mit WP vermieden werden.

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • Ich habe mit wegen meiner Pelletsheizung einen 850l Pufferspeicher mit Frischwasserstation. Über die BWWP werden nur die obersten 250l erwärmt. 38° Puffertemperatur reichen fürs Duschen vollkommen aus, bis auf 45° wird dieser im Sommer tagsüber aufgeheizt.

    Tesla P85+ seit 8/13 >452.000km gefahren. Seit 2/19 Smart ed cabrio aus 10/13. PV 10 kWp an E3DC Hauskraftwerk mit 13,8kWh und Wallbox. Weitere 18kWp PV an Solaredge. Gesamt PV-Leistung 28,049kWp. Jetzt habe ich ein Jahr Zeit, wie ich weitere 1,95kWp (=6x325W) aufs Dach bekomme.

  • Im EFH gibt es bei angemessener Dimensionierung des WW Speichers kein Legionellenproblem.

    Und warum soll 1x pro Woche (Empfehlung aus 2005) bzw. 1x pro Tag (aktuelle Empfehlung) auf 60 Grad erhitzt werden ? Aktuelle Untersuchungen zeigen auch, dass dadurch zwar das Legionellenproblem deutlich reduziert wird aber auch nicht zu 100% gelöst wird.

    Ich würde auch sagen, dass das im EFH nicht so problematisch ist - deshalb würde ich auch keine neue Anlage unnötig umrüsten, aber wenn man sowieso neu plant (bzw. erneuert), warum sollte man da nicht auf Nummer sicher gehen.


    Und: schon mal einen 10-20 Jahre alten Warmwasserspeicher von innen angeschaut ?<X

    Gruß

  • Und warum soll 1x pro Woche (Empfehlung aus 2005) bzw. 1x pro Tag (aktuelle Empfehlung) auf 60 Grad erhitzt werden ?

    Wer empfiehlt das?


    Ich würde auch sagen, dass das im EFH nicht so problematisch ist - deshalb würde ich auch keine neue Anlage unnötig umrüsten, aber wenn man sowieso neu plant (bzw. erneuert), warum sollte man da nicht auf Nummer sicher gehen.

    Wenn du Angst vor Legionellen hast, dann setze eine Frischwasserstation ein.

    9,99kWp 110°; 20°DN; 37x 270W Trina Honey PD05 an SMA STP 8000TL-20, HM 2.0 und SAE,

    Nibe F1155-6 mit RGK im sanierten Altbau von 1909

  • Wer empfiehlt das?

    Frage deinen Heizungsinstallateur oder einen Fachmann der sich damit auskennt. Mein fast 20 Jahre alter Gaskessel hat schon einen Programmermodus dafür (unabhängg von der sonst eingestellten WW-Temperatur) - und der Gaskesssel sieht schon brutal alt aus.

    Wenn du Angst vor Legionellen hast, dann setze eine Frischwasserstation ein.

    wenn man neu im Thread ist bitte auch die kurz vorher geschriebenen Posts lesen - da habe ich genau das empfohlen

  • Ich mache das seit Jahren nicht und ich lebe noch.

    Auch der neue WW Speicher mit 300l wird das bei mir nicht machen.

    Solange das Wasser pro Tag einmal durchgetauscht wird, völlig problemlos.


    Warum sollte ich den Heizi fragen, der mie 2020 immer noch eine Gasbüchse mit Thermie einbauen möchte....?

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • seppelpeter

    Eine Smartgridready Funktion mit einer Zeitsteuerung gleich zu setzen ist falsch!


    Bei einer zeitgesteuerten Änderung der Temperatur wird diese Programmierung stumpf abgearbeitet und Strom in Wasserwärme umgesetzt. Dabei ist es egal, ob der Strom gerade billig vom Dach kommt oder teuer vom E-Werk.


    Bei einer Smartgrid ready Funktion wird die Temperatur immer dann über (!) das notwendige Maß erhöht, wenn billiger Strom vom Dach zur Verfügung steht. Damit verwandelt sich der Wasserspeicher der Wärmepumpe indirekt in einen Stromspeicher. Wenn es richtig gut läuft, wird die Wärmepumpe nur eingeschaltet wenn die Sonne scheint. In der restlichen Zeit wird das "zu heiße" Wasser im Speicher der Wärmepumpe durch Verbrauch abgekühlt.

    Ein weiterer Vorteil der Smartgridready Funktion wird übrings erst in Zukunft wirksam. Wenn wir alle Smartmeter haben wird es zeitabhängige Stromtarife geben. Dann kann man (vor allem im Winter ohne PV) den Wärmespeicher voll machen, wenn der Strompreis negativ ist. Hierzu mal auf die Seite des Versorgers Awattar.de schauen!

    Zitat

    Im EFH gibt es bei angemessener Dimensionierung des WW Speichers kein Legionellenproblem.

    Das ist so auch nicht richtig. Es gibt kein Legionellenproblem, weil die WP ein entsprechendes Heizprogramm haben und den Speicher regelmäßig so sehr aufheizen, dass die Legionellen vernichtet werden.

    Eine Warmwasserstation hat diese Probleme prinzipiell nicht, da sie wie ein Durchlauferhitzer funktioniert und sich Legionellen dort nicht festsetzen und vermehren. Dadurch wird Energie gespart denn das reglmäßige Aufheizen entfällt.


    Zitat


    Ein Pufferspeicher sollte mit WP vermieden werden.

    Jede WW WP hat einen Pufferspeicher! Unter Berücksichtigung des oben geschriebenen macht es Sinn, bei der Dimensionierung möglichst groß zu denken. Dann ist die Speicherleistung größer und ein Wasserspeicher ist sicher billiger wie ein Stromspeicher!

    Ganz nebenbei ist der Komfortgewinn auch nicht zu verachten! Bei Dauerduschern sind 200 Liter schnell weg und eine WP heizt nicht wie ein Gasbrenner...

    Gruß Kalle


    Eine gute PV Anlage rechnet sich

  • Zitat

    Wasserspeicher ist sicher billiger wie ein Stromspeicher

    300L mit 30k sind 21kWh Wärme also knapp 10kWh Strom.

    Wieso ist der Wirkungsgrad bei Verwendung einer Friwa so viel schlechter?

    Achtung Schattentheoretiker!