Warmwasser-Wärmepumpe + PV + Batteriespeicher

  • Ein wassergeführter Feststoffbrenner ist in 90% der Haushalte mit Wärmepumpe Unsinn.

    Rechne Mal aus wieviel du damit heizen MUSST alleine um die Speicherverlußte zu kompensieren.

    Ich hab selbst einen Kamin im neuen Haus und find den auch als Fallback und für extrem kalte Wintertage toll - ihn in den Heizwasserkreis einzubinden käme mir nie in den Sinn.

    Achtung Schattentheoretiker!

  • Unser Kamin läuft im Winter jeden Tag und heizt das komplette EG zu 90% ... diesen an einen Heizkreislauf zukoppln wäre für uns von Vorteil. Irgendwann muss ich auch an das Thema ran + Kühlung im Sommer ... Haus von 1993 ohne FBH ... Kopfschmerzen sind vorprogrammiert :-?

    3.2018 40 x BenQ Solar Sun Vivo PM060MB2 -> 12kWp bei DN 38° mit ca. -18 ° SO

    8.2019 22 x Ja Solar JAM60s03 - 325 WP mit 22 X SE P370 + SMI35-> 7,15 kWp bei DN 10 mit ca. -18° SO

    WR 25000TL-30 mit SHM 2.0
    SBS 3.7 und BYD HV 10,2 kWh
    PVGIS - Prognose 980 kWh/kWp (für die 12 kWp)

    Zähler von ComMetering

    aWATTar als Stromlieferant

  • Anfang der 90er Jahre war ich an der Entwicklung einer elektronischen Steuerung für einen Warmwasserspeicher beteiligt. Der eingebaute Legionellenschutz sorgt für eine regelmäßige Temperaturerhöhung (Voreinstellung 60°C).

    Insofern arbeiten WP für FBH in einem zu niedrigen Temperaturbereich, um einen Legionellenschutz zu garantieren.


    Frischwasser-Wärmetauscher: habe ich mir zusammen mit der Solarthermie "geleistet". Meine Frau wollte in der Küche weiterhin dem elektrischen DLE vertrauen (nur wenige Liter Inhalt), den ich in den 20 Jahren bereits 3-mal zerlegt und gereinigt / von etwas Kalk befreit habe. Ist-Stand: Trinkwasser im Bad, genießbares Brauchwasser in der Küche. Wird evtl. noch in diesem Jahr umgebaut.


    Zurück zu den Speichern: den 300 ltr. Speicher im Wochenendhaus (Ölheizung im Winter, elektrisch im Sommer) habe ich einmal gereinigt und 2 Eimer voll Kalk + sonstige Mineralien rausgeholt. Seither fällt es mir leichter, Trinkwasser und Brauchwasser zu unterscheiden.

  • Unser Kamin läuft im Winter jeden Tag und heizt das komplette EG zu 90% ... diesen an einen Heizkreislauf zukoppln wäre für uns von Vorteil.

    duncan02 bei uns läuft der Holzofen auch fast jeden Tag im Winter. Von einer Kopplung zu Heizkreislauf halte ich aber nichts - hauptsächlich wegen der Umwandlung von angenehmer Strahlungswärme in "Warmwasser-Konvektor-Wärme". Weiterhin mag ein Holzofen hohe Temperaturen - wenn du die Verbrennungstemperatur durch die Einführung eines Wasserkreislaufes (max. 90 Grad Wassertemperatur !) dauerhaft reduzierst, dann produziert du auch viel Ruß. Der ist nicht nur für die Umgebung schlecht, sondern der muss auch ab und zu aus dem Ofen wieder raus. Das Verhältnis von finanziellem Aufwand zu Zusatznutzen (weniger Stromverbrauch) ist hier noch gar nicht betrachtet. Du hast zwar schon fast 20 KWp - aber vielleicht hast du noch für mehr PV Platz (den Stromspeicher hast du ja schon).

  • ja, das hindert mich auch an dieser Idee eine andere wäre die warme Luft aus dem Wohnzimmer abzusaugen und im Keller als Energie einzuspeisen:


    https://www.klimaworld.com/files/index/download/id/23506/


    ... ist das Sinnvoll ... hat das jemand schon getesten ... wie laut ist der Spass -> ich will davon eigentlich nix hören ...


    - das würde im Sommer auch gleich die nötige Kühlung bingen ...

    3.2018 40 x BenQ Solar Sun Vivo PM060MB2 -> 12kWp bei DN 38° mit ca. -18 ° SO

    8.2019 22 x Ja Solar JAM60s03 - 325 WP mit 22 X SE P370 + SMI35-> 7,15 kWp bei DN 10 mit ca. -18° SO

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    SBS 3.7 und BYD HV 10,2 kWh
    PVGIS - Prognose 980 kWh/kWp (für die 12 kWp)

    Zähler von ComMetering

    aWATTar als Stromlieferant

  • Weiterhin mag ein Holzofen hohe Temperaturen - wenn du die Verbrennungstemperatur durch die Einführung eines Wasserkreislaufes (max. 90 Grad Wassertemperatur !) dauerhaft reduzierst, dann produziert du auch viel Ruß.

    Das stimmt nur halb. Richtig ist, dass der Holzofen hohe Temperaturen mag, aber die Wasserwärmetauscher sitzen in der Regel im Abgaszug. An der Verbrennungstemperatur tun die daher wenig oder sogar nichts. Aber durch die Abkühlung der Rauchgase sollte sich der Wirkungsgrad des Kaminofens erhöhen.

    Die Verbrennungstemperatur abzusenken würde, wie du richtig schreibst, eine Menge zusätzlichen Ruß erzeugen. Zumindest bei meinem Ofen ist das nicht der Fall.

    Gruß Kalle


    Eine gute PV Anlage rechnet sich

  • Richtig ist, dass der Holzofen hohe Temperaturen mag, aber die Wasserwärmetauscher sitzen in der Regel im Abgaszug

    Und genau dort produziert er dann seine Probleme - Kondensation saurer Abgase zerfrisst über kurz (V2A) oder lang (>V4A) auch den feinsten Wärmetauscher - Steinkaschierte Modelle (das ist aber eher Kaminbauers Arbeit) und eingelasse Wassertaschen lösen das Problem bedingt - aber nicht grundsätzlich: ich bleibe dabei - der Aufwand lohnt kaum.

    Entweder ein Grundofen ist richtig geplant (das Haus daraum gebaut) oder es ist ein "Wellnesskamin" der eh nur wenige Tage im Jahr für Romantik sorgen soll.

    In einem Neubau würde ich niemals einen Holzofen einbauen - alleine weil ich weiss was der "oben" rauspustet.


    Gruß Flo

    Achtung Schattentheoretiker!

  • Was spricht denn eigendlich dagegen diese ERR drinzulassen aber normalerweise auf Maximaltemperatur zu stellen (also permanent offen). Dann hat man noch die Gelegenheit auf Wetter wie heute (draußen kalt aber extrem Sonne) zu reagieren: Durch große Fenster Richtung Süd sind es jetzt im WZ (ohne Heizung !) 27 Grad (obwohl Tür zum Flur offen) - also ich wäre froh, wenn ich die Bäder (Nord, 18-20 Grad) weiter beheizen könnte (insbesondere wenn man PV und WP hat) und WZ komplett aus wäre.

    Das gleiche gilt doch für Gästezimmer (ehemaliges Kinderzimmer) - muss das im Winter (ohne Gast) 20-22 Grad haben ?

    Klar kann man die ERR statt abzubauen auf Max. stellen. Je nach dem welche ERR man hat verbrauchen die dann Strom oder nicht. Es gibt stromlos offen und stromlos geschlossen. Je nach Thermostat.


    Die 27 °C durch die Sonne werden es auch, wenn das Heizungswasser durch den Boden fließt. Wärme fließt immer von warm nach kalt. Angenommen der Boden im WZ hat durch die Sonneneinstrahlung 27 °C. Nun fließt durch die FBH im WZ 25 °C warmes Heizungswasser. Heizt die FBH dann noch? Ist es dann nicht eher so, daß das Heizungswasser Wärme vom WZ-Boden aufnimmt und in die Bäder im Norden transportiert? Überlege mal.


    Das ungeheizte Gästezimmer wird in einem gedämmten Haus nicht viel kälter als der Rest das Hauses sein. Das wird dann statt über die FBH über die Innenwände geheizt. Wenn man das Gästezimmer unbedingt abregeln will, kann man das natürlich mit der ERR machen (Stromverbrauch) oder einfach an Verteiler eindrosseln. Wenn Gäste kommen dann wieder hochdrehen. Klar, mit ERR bequemer, aber Stromverbrauch.

  • Die 27 °C durch die Sonne werden es auch, wenn das Heizungswasser durch den Boden fließt. Wärme fließt immer von warm nach kalt. Angenommen der Boden im WZ hat durch die Sonneneinstrahlung 27 °C. Nun fließt durch die FBH im WZ 25 °C warmes Heizungswasser. Heizt die FBH dann noch? Ist es dann nicht eher so, daß das Heizungswasser Wärme vom WZ-Boden aufnimmt und in die Bäder im Norden transportiert? Überlege mal.

    Die 27 Grad waren es NACHDEM die Sonne das WZ aufgeheizt hat. Zudem liegt der Messpunkt nicht auf Fußbodenniveau. Wenn es nachts draußen 0 Grad werden, dann verringert sich die Innentemteratur selbst bei relativ gut gedämmten Häusern über Nacht um ein paar Grad (wenn NICHT dazugeheizt wird). Wenn somit die Heizung durchläuft (bei WP sicherlich der Fall) bzw. morgens um 4 Uhr anspringt (bei uns wegen Überdimensionierung des Gasbrenners), dann wird das WZ bereits VOR Aufheizung durch die Sonne 20/22 Grad haben (ohne ERR). Tagsüber müsste ich dann den Sonneneintrag reduzieren, damit es keine Sauna-Temperaturen werden. Durch die geschlossenenen Heizkörperventile (bzw. Nutzung von ERR) kann ich die Masse des WZ (Fußboden/ massive Wände) als Speichermedium für den hohen Sonneneintrag tagüber nutzen. Eine Übertragung von Wärme aus dem Fußboden des WZ (Falls dieser überhaupt 27 Grad hat) in die Bäder (Nord) ist wohl eher theoretischer Natur und passiert auch erst wenn es "zu spät" ist (WZ ist überhitzt wegen FBH nachts UND Solarertrag tagsüber).


    Aber die Lösung hast du doch bereits mitgegeben: ERR stromlos offen verwenden/einbauen lassen. Damit kann dann auch das Gästezimmer (welches im Winter sehr wohl etwas beheizt werden muss, damit es nicht unter 15 Grad absinkt - von wegen Heizung über Innenwände...) regeln. Das "Problem" mit den ERR haben wir ohnehin nicht - wir haben klassische manuelle Regler die nach hydraulischem Abgleich und sinnvoller Auslegung des Wärmeerzeugers offen sein sollten (aber trotzdem reguliert werden KÖNNEN).

  • Wenn das die gleichen Ventilköpfe sind, die ich für meine Umschaltventile benutzt habe, kannst Du evtl. sogar beide Ventilkopfsorten je nach Bedarf verwenden. z.B. Gästezimmer stromlos zu Wohnzimmer stromlos offen...

    Gruß Kalle


    Eine gute PV Anlage rechnet sich