Staplerbatterie pzs. Noch okay?

  • hi.

    SD von 1,24 ist jetzt nicht so schlim, eventuel bekommt man die mit ein paar Tage Schnarchladung wieder etwas hoch.

    Ist ja erst 5 Jahre alt.

    Viel Last hast ja auch nicht wo das Sulfat dan stören würde.


    Meine 12 Jahre alte PZS hatt auch nur noch 1,21-1,25.

    Funktionier seit zwei jahren ohne Probleme.


    Ich würde es mal Riskieren.

    Die kann man dan auch wieder für das geld verkaufen wen sie noch einigermasen funktioniert.


    Egal was du aber kaufst, biliger als mit dem Aggrie wird es sowiso sein auch wen es nur paar Jahre lange hält.

    Insel mit Schütz Netzumschaltung über BMV702
    3,24kWp O/S, 1,44kW W/N, 0,54Wp S/W an MPPT

    ~1-2kWp Restleistung O 14x250W Hagelschadenmodule an PWM, 1,4kWp W/N Dünnschicht an MPPT

    10-12kWp die noch warten verbaut zu werden....
    PZS 48V 420Ah ~10jahre alt ~360Ah Restkapazität SD 1,21-1,25, 1400kWh runter

    ECTIVE SI 4kW Sinus Wechselrichter.

    6000kWh Jahresverbrauch, Boiler im Sommer.

  • Meine PZS 48V 775 AH ist 9 Jahre alt, war wohl 2 Jahre im Industrieeinsatz und ich habe Sie 2013 gebraucht für 2000 € erworben. Sie schwäcjhelt meist über den Winter, aber reicht für den Sommer immer noch gut aus. Die SD hab ich sogar bewusst auf 1,24 abgesenkt, in der Hoffnung die Lebensdauer zu erhöhen. Sie pendelt jetzt zwischen 1,2 und 1,24 und funktioniert immer noch; eigentlich rechnete ich beim Kauf mit Exitus um 2018/19...

    Wenn die Batterie optisch gut aussieht und auch der Blick in die Zellen noch relativ normal aussieht, würde ich kaufen!

    Hybridinsel, 3 phasig, 3 XTM 4.000, 2 Variotrack, BSP, Staplerbatterie 775 AH 48V, eff. ca. 8 kwp (4,75 auf SO und 5,25 auf NO), 250er Yingli
    PoorMan'sTesla=PMT=Renault Fluence und 120l Elektroboiler als Überschußverwerter...

  • Nochmal vielen Dank an alle! Ich habe die Batterie gekauft und werde diese morgen bekommen.


    Ein besonderen Dank an Stromdachs, der mich auf mein Brett vor dem Kopf aufmerksam gemacht hat.

    Ich bin echt nicht drauf gekommen das man die Zellen einzeln transportieren kann.


    Ich werde mit Sicherheit noch ein paar Fragen haben nachdem Sie dann in meinem Besitz ist.

    Wie und womit , welches Ladegerät, für den Stromgenerator könnt Ihr empfehlen ?


    Gruß


    Lutz

  • Mal noch ein paar Tipps für den Transport bzw. das eigentliche Zellenziehen. Das ist nämlich gar nicht so ohne, oft

    klemmen die furchtbar und man muss sehr aufpassen dass man die inneren Verbinder nicht abreißt.

    Vorab: Foto von der Verschlauchung ect. machen! Mit Föhn Schläuche warm machen und dann abziehen.


    1. Im Trog sind so ein paar Well-Kunststoffplatten verbaut. Mit einer gut eingestellten Grip-Zange und vielleicht etwas Spüliwasser zwischen Platten und Zelle lassen sich diese recht gut herausziehen.

    2. Zwei M10 Schraubhaken in die Pole eindrehen, mit einem Kunststoffseil einen Ring knoten und ein Kunstoffrohr ect.

    als Griff drüberschieben und die Endschlaufen in die Schraubhaken. Dann schön senkrecht nach oben ziehen, evt. wieder

    etwas Spüli zwischen die Zellwände.

    3. Leeren Trog und Zellgefäße gut sauber machen, beim Einbau auf richtige Polung achten.

    4. Alle Kontakte (Pole und Verbinder!) mit feinem Schmirgel/Schleifvlies blank machen.

    Korrodierte Kontakte plan feilen/fräsen.

    5.Verbinder erst mit 5-10Nm anziehen, ein paar Mal hin und her drehen und dann mit 25Nm festziehen. Nicht überdrehen!


    Viel Spaß:)

    lg,

    e-zepp

  • Kleine Ergänzung: Die Platten müssen wieder rein! PzS- Zellen brauchen ihren festen Trog und die enge Ausfütterung zwischen den Zellen! Die werden sonst immer dicker, mußt laufend dest Wasser nachfüllen..... das macht irgend wann "stutzig" und ist nicht im Sinne des Erfinders.

    Ein besonderen Dank an Stromdachs, der mich auf mein Brett vor dem Kopf aufmerksam gemacht hat.

    Keine Ursache!

  • Hallo nochmal,


    heute habe ich dei Batterie bekommen. Der Händler hat mir diese zu meiner Arbeit gebracht, da ich Sie dort in Ruhe auseinander bzw. testen kann.

    Anbei mal ein paar Fotos der Batterie.


    Da wo ich arbeite haben wir auch Stapler mit Pzs Batterien im Einsatz und sowmit auch ein Ladegerät dafür. Kann ich damit auch diese Batterie laden ? Ich würde sagen ja. Mein Kollege mein das die Batterien machnmal beim laden blubbern. Ist das normal.


    Womit kann ich herausfinden wie voll die Batterie derzeit ist ?


    Welches Ladegerät bzw. welche Spezifikationen muss es haben damit ich die Batterie im Winter laden kann. Habe eins gefunden mit 10A. Ist ein bisschen wenig oder ?

  • Servus, das Benning ist etwas überdimensioniert, ein 60A-Lader würde besser passen. Macht aber kurzfristig nix,

    einfach mal vollladen. Schau mal hinten drauf welche Kennlinie das Ladegerät hat, wahrscheinlich schlicht Wa.

    Damit kannst Du zwar eine gewisse Menge Strom rein pumpen, aber mit echter pflegender Ladung hat das wenig zu tun.

    Hier kannst Du Dich mal über Kennlinien schlau(er) machen : https://www.zvei.org/fileadmin…iebsbatterien_2004-04.pdf

    Ich hoffe Du lädst den Akku dann auch im Winter mit PV, Du willst doch Strom speichern und nicht vernichten:roll:

    Also im Winter den Verbrauch der Ertragssituation anpassen, sprich im Kernwinter DE alle Verbraucher weg/aus.

    Dann brauchst Du auch kein Netzladegerät;)


    Wichtigstes Utensil für flüssige Bleiakkus ist ein guter Säureheber!

    Also, Akku vollladen bis Ladegerät abschaltet. Aquamatik anschließen und befüllen bis der Fließanzeiger steht,

    dann sofort abklemmen. Nochmal Ladegerät dran, wieder bis es abschaltet. Nun kannst Du die Säuredichte jeder Zelle

    messen. 2 Stunden warten und dann die Ruhespannung jeder Zelle messen.Wenn Du magst alle Werte hier posten...

    lg,

    e-zepp

  • Säureheber besorge ich mich direkt morgen. Hatte ich eh vor. Dann Piste ich hier auch die Werte.

    Ich will die Batterie am besten nur per pv laden. Auch im Winter. Mein Schwiegervater benutzt bereits nur ein minimum an Elektrizität. Noch weiter runter ist auch im Winter nicht möglich.


    Wenn die Batterie beim laden "kocht" ist das normal? Ich traue dem Ladegerät nicht wirklich. Mein Kollege meint das es ab und zu normal ist.

  • Wenn keine Elektrolytumwälzung verbaut ist muss der Akku am Ende der Ladung immer gasen damit der Elektrolyt gut

    durchgemischt wird. Also soweit in Ordnung. Falls Du es genauer wissen willst hier die Basics und zur Gasung bzw.

    Säureschichtung nimm dieses :)

    lg,

    e-zepp

  • Muß ich auch noch meinen Senf dazugeben: Eine EUW kann man sich bei den PzS selbst bauen. Die sog. Degen bekommst du von einem renomierten Batteriehersteller. (Länge: 3cm kürzer wie Zelle hoch ist) Die Löcher in die Gefäse bohren ist kein Problem, die sieht man u.U. schon vorgeprägt. Andernfalls in den Ecken bohren.

    Ist aber noch Zukunftsmusik!

    Aquamatik: Wenn die nicht funktioniert, dann aber Kacke am Dampfen! Mein Tipp: Keine Aquamatik!

    EUW: Sinnvoll!

    Die Batterie kannst auch mit der PV "voll" bekommen. Keine Verbraucher und laden .... laden... laden. Ziel ist 1,29 SD! Steigt die SD trotz aller Ladungen nicht mehr an, ist erst mal Schluß. Pass auf den Verlust an Wasser auf! Nachfüllen wenn der Säurestand unter 1cm PLattenoberkante sinkt. Ich füll bis OK Zellenverbinder auf. Aber 1cm ist wohl die Norm. Füllt man zu viel Wasser auf, schadet das der Batterie nicht, aber die SD 1.29 bekommt man damit (u.U) nicht hin.


    2,4V/Zelle, wenn´s nicht so recht klappt ... 2,5V/Zelle .... da muß man aber aufpassen! Ab 2,4V/Z gasen die Zellen und das ist H2 und "O"!

    Keine Zündquellen in 50cm Abstand, besser mehr: Die Batterie nicht "abdecken", unter der Abdeckung sammelt sich das H2/O als Gas .... BIST DU NICHTRAUCHER?


    Vielleicht kann E-Zepp noch paar zusätzliche Hinweise geben.


    Wir/ich würden uns freuen, wenn du weiter mit uns korrespondierst.


    Gruß Claus