PV-Anlage planen, wenn möglich Eigenbau Monos vs polys, welches Montagesystem und welchen Wechselrichter?

  • Hallo liebe Forenuser,


    Bin neu hier und möchte eine PV-Anlage planen.

    Anlage zum eigenverbrauch und zur Einspeisung, kein Speicher erwünscht.

    Gegebenheiten: Satteldach 38° Neigung Ausrichtung 182° (nahezu Süd) Eindeckung Betonziegel, Unterbau Lattung, Konterlattung Holzweichfaser 6cm dann Sparren 10 x 20 cm alle 65 cm. Dachfläche Breite x Höhe (Trauflänge) 12,25 x 7,00 m. Fläche maximal belegen. arbeite dabei mit PVSol Demo.

    Ansatz günstige polys vs Panasonic HIT Module, wobei die günstigen schon gewisse Garantien haben sollten und nicht no Name Lieferanten.


    Welche Module könnt ihr mir empfehlen und wie siehts mit Montagesystemen und Wechselrichtern aus?


    Kritischster Punkt: Welche Arbeiten muss ich auf jeden Fall an Fachleute vergeben? Elektrischer Anschluss auf jeden Fall)


    Montage auf dem Dach würde ich mir zutrauen.

    Schon mal vielen Dank für eure Hilfe.

  • Wenn es ohne Scherereien beim VNB ablaufen soll brauchst du einen konzessionierten Elektriker.

    Den solltest du zu erst suchen denn das kann a) schwierig werden b) akzeptiert jeder unterschiedliche Eigenleistung und Beistellungen.

    Grüße
    Didi


    2015: 1052 kWh/kWp; 2016: 1036 kWh/kWp; 2017: 1102 kWh/kWp; 2018: 1162 kWh/kWp; 2019: 1137 kWh/kWp

    "Handle so, wie du auch von anderen behandelt werden willst" (frei nach Kant)

  • Hallo Didi,

    danke schon mal für diese Info. Habe mir auch schon gedacht, dass dies eine der schwierigsten Aufgaben wird. Habe da zwar jemanden an der Hand, weiß nur noch nicht wie weit seine Kenntnisse beim Umgang mit den PV-Modulen sind...

    Bin ja selbst da noch Laie, aber wenn man die Module aufs Dach bringt müssen die doch abgedeckt sein da sonst sofort Strom erzeugt wird, auch wenn die Verkabelung noch nicht fertig ist....

  • Bin ja selbst da noch Laie, aber wenn man die Module aufs Dach bringt müssen die doch abgedeckt sein da sonst sofort Strom erzeugt wird, auch wenn die Verkabelung noch nicht fertig ist....

    Nein. Keine Angst, der Strom tropft nicht aus den Kabeln.

    Nur die Finger nicht in die Stecker stecken ;)

  • Soweit so klar, hatte ich nicht vor. Wenn aber dann ein ganzer String verschaltet ist iund die Kabel in den Technikraum zu dem WR geführt werden müssen wird s doch schon heikler.. Oder sind das alles Standard-Kabel mit konfektionierten Steckern bzw Buchsen?

  • Aktuelle Module ab 325 Wp nehmen, schmale mit 99 cm Breite, dann bekommst du 12 drauf in Windzone 1 und wohl auch 2. *4 Reihen => 48 => 15,6 kWp. Das ganze 3*16 verstringt, effektiv 2*16 + 16. Bei Schatten ggf. längerer String mit Schattenmodulen, dafür die Parallelschaltung schattenfrei.

  • Habe da zwar jemanden an der Hand,

    Der Elektriker sollte bei deinem VNB eingetragen sein, ist er das?


    Zur technischen Auslegung der PV-Anlage tummeln sich hier einige Spezialisten, Pflanze hat dir ja schon mal gepostet.


    Wenn Du über 600VA beim Wechselrichter gehst, kommt ggf. auch noch der Steuerkram dazu, und da machen 30kWp die gleiche Arbeit wie 3kWp. Nur der Gewinn bei 30kWp ist ca. 10x so hoch, allerdings weis momentan keiner was nach dem 52GW-Deckel kommt.

    Grüße
    Didi


    2015: 1052 kWh/kWp; 2016: 1036 kWh/kWp; 2017: 1102 kWh/kWp; 2018: 1162 kWh/kWp; 2019: 1137 kWh/kWp

    "Handle so, wie du auch von anderen behandelt werden willst" (frei nach Kant)