Lohnt sich Verzicht auf Wärmepumpentarif bei PV?

  • Sehe ich genauso. Die einmaligen Mehrkosten sowie die laufenden Mehrkosten für die Grundgebühr und Messentgeld, muss man zunächst einmal erwirtschaften bis sich das Ganze wirklich finaziell lohnt. Bei einer modernen und sparsamen Wärmepumpe wirklich schwierig bis unmöglich. Meine Wärmepumpe verbraucht z.B. 2300-2500 kWh im Jahr, da ist der Effekt mit extra Wärmepumpenstrom am Ende wirklich marginal.

  • Zur Ausgangsfrage des TE:


    ME kann man das relativ einfach abschätzen.Der Unterschied pro kWh sind 0,07 Euro. Die Grundgebühr von 99,00 Euro hat man also bei knapp 1.500 KWh reingeholt. Bei bisher 3.800 kWh für die WP müsste man also deutlich mehr als 50 % selbst produzieren. Das wir man in den Wintermonaten nicht schaffen, zumal die Anlage ja nicht sehr groß ist.

    Zum WW-Komfort: Ich kann eine Mindesttemperatur für WW einstellen, die gegenüber eigenen Sperrzeiten für die WW-Roduktion Priorität hat. Wenn man dann am Nachmittag auf 52 Grad geht und 40 Grad als Mindesttemperatur hat, haut das bei mir hin. Muss man eben testen.

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    25 x SunPower SPR-X22-360

    24 x SunPower SPR-P19-325 blk

    1 x Solaredge SE 17 K

  • Der Unterschied pro kWh sind 0,07 Euro

    Ich bin seit August bei aWATTar, ein Zähler für Alles. Meine WP verbraucht ca. 1600kWh/a, 1/3 kommt vom im Winter stark verschatteten Dach. 20°DN 110°WNW.

    Durchschnittspreis bei aWATTar für HH&WP-Strom ca. 22,5ct/kWh. Mit mehr WP-Verbrauch wäre der Preis noch etwas günstiger.

    9,99kWp 110°; 20°DN; 37x 270W Trina Honey PD05 an SMA STP 8000TL-20, HM 2.0 und SAE,

    Nibe F1155-6 mit RGK im sanierten Altbau von 1909

  • Zur Ausgangsfrage des TE:

    von der ist doch keiner Abgewichen.


    ME kann man das relativ einfach abschätzen.Der Unterschied pro kWh sind 0,07 Euro. Die Grundgebühr von 99,00 Euro hat man also bei knapp 1.500 KWh reingeholt. Bei bisher 3.800 kWh für die WP müsste man also deutlich mehr als 50 % selbst produzieren

    Die Rechnung vernachlässigt völlig die Investitionskosten, und ist damit grundfalsch.

    11/2019: 15x Sharp NU-AK310 A:15°/DN:22° / 15x Sharp NU-AK310 A:105°/DN:22° / Fronius Symo 7.0-3-m (9,3kWp)

  • SirSydom: Investitionskosten brauch ich dabei nicht. Ich rechne nur ab wieviel kWh zu niedrigen kWh-Kosten (=variable Kosten) die Mehrkosten für den zusätzlichen Zähler (=Fixkosten) reingeholt werden können. Wenn der Restbezug aus dem Netz höher als der Grenzwert lohnen sich die Fixkosten für den Zusatzzähler finanziell.

    Ich bin aber gerne bereit in BWL noch was zu lerne, wenn man es mir erklärt.


    Wenn ich nun den absoluten kWh-Wert habe, kann ich mir ja überlegen, ob ich da darunter komme. Das kann man durch Sparmaßnahmen oder eben durch Eigenverbrauch erreichen. Was der mich dann kostet (=Investitionskosten) ist für die Betrachtung, zu welchen Gesamtkosten ich den Rest beziehe, nicht relevant.


    Damit kann meine Rechnung also nicht „grundfalsch“ sein (ist das eigentlich irgendeine lokale Steigerungsform falsch?) 😉

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  • Ergänzung: Soweit mit Investitionskosten eine größere WP gemeint sein soll, hat der TE angegeben, dass er eine WP bereits hat. Von einem notwendigen Zählerplatzumbau steht nichts dabei. Wenn da Kosten anfallen sollte, kann man dafür eine Abschreibungswert auf die 99 Euro Mehrkosten draufrechnen. Die Rechnung bleibt dennoch einfach.


    Manche VNBs erlauben übrigens auch die Wallbox an den WP-Zähler anzuschließen (meiner leider nicht). Beides ist bzgl. der Netzentgelte vergünstigt. Dann kann sein BEV mit dem vergünstigten Strom laden, wenn die PV-Anlage nicht produziert.


    aWattar find ich auch sehr interessant, gerade auch für BEV dm WP. Bin gespannt wie sich das entwickelt. Hoffentlich bekommen wir dadurch immer mehr steuerbare Verbraucher.
    Allerdings sollte man für aWattar dann vermutlich die WP und die Wallbox über die Preisdatenvoraussagen steuern können. Das mag bei einer neuen Anlage (mindestens neuere/nachrüstbare WP) gehen, bei mir funktioniert es leider nicht (zumindest sagt der Ersteller der WP das).

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  • Ergänzung: Soweit mit Investitionskosten eine größere WP gemeint sein soll, hat der TE angegeben, dass er eine WP bereits hat. Von einem notwendigen Zählerplatzumbau steht nichts dabei. Wenn da Kosten anfallen sollte, kann man dafür eine Abschreibungswert auf die 99 Euro Mehrkosten draufrechnen. Die Rechnung bleibt dennoch einfach.

    Ok, du hast Recht, in diesem Fall hat der TE ja schon einen WP-Tarif.

    Ich hab bei meiner Antwort den Eingangspost nicht nochmal gelesen.

    Daher fallen nur Kosten für den Elektriker an, der das umbaut und an den VNB meldet.

    Der muss übrigens zustimmen!

    11/2019: 15x Sharp NU-AK310 A:15°/DN:22° / 15x Sharp NU-AK310 A:105°/DN:22° / Fronius Symo 7.0-3-m (9,3kWp)

  • Ja, richtig. WP ist vorhanden und soll auch nicht verändert werden. PV soll aber kommen und daher die Frage, ob man die beiden Zähler zusammen legen sollte. aWATTer ist aber auch eine interessante Möglichkeit. Dann würde ich ja auf den WP-Tarif verzichten...