48Volt / 400Ah / c5 Bleiklotz erweitern durch Parallelschaltung

  • Hallo,


    ich besitze seit 4 Jahre eine 48V / 400Ah (c5) Bleiklotz mit EUW der Firma Werbat und bin bis jetzt auch zufrieden.
    Spricht etwas dagegen ein zweite parallel dazu zu bestellen zwecks kapazitätsvergrößerung?
    Die innenwiderstände werden selbst bei gleiche Hersteller und Modell unterschiedlich sein sodas der neue mehr Lade- und Entladeströme abbekommt.
    Dies sollte sich nach einige Jahre relativ ausgleichen denke ich?


    Ausserdem mal eine zweite Frage, Da der Trog 48V Type B ist, hat er eigentlich Platz für 25 Zellen.
    Hat schonmal jemanden 25 Zellen als Batterie benutzt? Sollte mit Victron Geräte machbar sein, die Spannungen durch 24 teilen und mal 25 nehmen.
    Vorteil sind eine etwas größere Speicherkapazität und (da die MPPT's auf Ampere drosseln) eine etwas größere Ladeleistung da meine MPPT's etwas überbelegt sind.

    2x 3300Wp an 2xMPPT 150/35. Ergibt am Tag eine abgeflachte Leistungskurve und ich verschenke damit in Sommer leistung, meine Batterie kann die aber ohnehin nicht aufnehmen da ich nicht mit über c10 laden möchtte. Alles über 45A wird im Moment per Heizstab (48V) zum Boiler weggeheizt.


    Grüßen aus Unterfranken,


    Msafiri

  • Ich wage zu bezweifeln das du du eine Ausgleichsladung mit 68.75V bei 25Zellen hinbekommst wenn Victron bei 66V Abschaltet :)

  • Servus , eine parallele PzS dürfte keine größeren Probleme aufwerfen (obwohl ich persönlich unterschiedlich

    alte/verbrauchte Akkus lieber "individuell" lade/nutze - spart Wasser=Strom )

    Aber das mit der 25ten Zelle würde ich ganz schnell vergessen, Du wirst weder die erforderliche Ladespannung haben (s.Pezi)

    noch wird Dein Wechselrichter den Betrieb bei dieser Spannung tolerieren....

    Bis 2,35V/Z darfst Du der PzS übrigens problemlos deutlich höhere Ladeströme spendieren. Deswegen ist es wichtig

    immer wieder mal die Einzelladespannungen zu kontrollieren um Ausreißer früh genug zu erkennen.

    lg,

    e-zepp

  • Bis 2,35V/Z darfst Du der PzS übrigens problemlos deutlich höhere Ladeströme spendieren.

    Da bin ich ausnahmsweiße nicht unbedingt deiner Meinung weil du damit die platten einfach durch Spannungspitzen und Hochstrom und übermässiger Erwärmung einfach langfristig kaputt machst. Deswegen "LadekurvenTechnisch" => ja.. "KaputtMachTechnisch" => Nein :) Hab in letzterzeit einfach zuviel zerbröselte Batterien bei hohen Lade/Entladeströmen gesehen. Deswegen gilt bei mir jetzt maximal bis C7 Spitze in der Auslegung. Alles was merh PV ist nur mit Dynamischer Begrenzung des PV Ladestrom je nach Abnahme am Lastpfad

  • Servus, ja , natürlich altern die Elektroden schneller bei hohen Strömen, man muss halt abwägen was man will und

    vor allem auch wie der reale Ladevorgang dann wirklich ausschaut.

    Meist/möglichst oft liegt ja parallel zum hohen Ladestrom auch eine (hohe) Last an und dann bleibt von den ausgelegten

    C10 nicht mehr viel für die Ladung übrig.

    Ist halt ein großer ob man täglich wirkloch stundenlang mit C5 lädt oder eher doch nur minutenweise;)

    lg,

    e-zepp


    PS: erst jetzt sehe ich Deinen letzten Satz? und ja, so mein ich das auch:)

  • Ich wage zu bezweifeln das du du eine Ausgleichsladung mit 68.75V bei 25Zellen hinbekommst wenn Victron bei 66V Abschaltet :)

    Da gebe ich euch recht.


    Wie berechnet Victron überhaupt die Spannung zum ausgleichen? Weil ich noch nie 66 Volt gesehen habe beim Ausgleichsladung.
    Eine Augleich mache ich ohnehim kaum, da die Zellen (bis jetzt) kaum driften.
    Zellen unterschied bis jetzt nach eine Monat immer unterhalb 0,015V, SD auch kaum abweichung.
    Ich fahre die Batterie auch ziemlich flach, probiere immer mit 70% SOC auszukommen.
    Aber die Kinder werden größ und brauchen immer mehr Energie, deswegen steht für 2020 eine Batterievergrößerung an, unde sobald das Dach neu gemacht ist (Isolierung und eindeckung, SSW ausrichtung) auch nochmal 8 kWp Panels dazu kommen. Die vorhandene Anlage liegt auf ein Nebengebäude.

  • es ist nicht die Frage was Victron berechnet sondern was die Batterie benötigt .. und beim Ausgleichen sprechen wir von 2.7-2.75V / Zelle

  • Msafiri , wenn die EUW gut eingestellt ist herrschen in der Zelle bei höherem Ladegrad sehr homogene Verhältnisse was (auch) der Zelldrift stark entgegenwirkt. Keine Zelldrift (U< +- 0,005V, SD< +- 0,005kg/l) = keinerlei Ausgleichsladung nötig!

    Bei zukünftig zwei parallelen Bänken kannst Du sowieso problemlos gelegentlich eine davon schonend ausgleichen

    und entsulfatieren in einem indem Du sie einfach einige Tage lang nach Volladung mit kleinem Strom (C30-C50) nur

    bis 2,4V/Z lädst, ohne jegliche zwischenzeitliche Entladung natürlich.

    Nach einem anstrengendem Herbst/Frühjahr empfiehlt sich aber meist eine echte Ausgleichsladung mit höherer Spannung!


    lg,

    e-zepp

  • Warum heißt das Laden von Bleiakkus mit überhöhter Spannung eigentlich "ausgleichen"? Was wird da ausgeglichen? Ich dachte, es ginge um die Durchmischung des Elektrolyts um Säureschichtung rückgängig zu machen?