PV-Anlage mit Batteriespeicher, enttäuschendes Ergebnis

  • Also mir scheint da trotzdem was nicht zu stimmen. Ohne Anlage 1650 kWh Verbrauch und mit Anlage 1635 kWh Verbrauch?

    Bei einer Last von 4,5 kWh pro Tag entspräche das nicht mal 200 W im Durchschnitt.

    Da sollte doch im Eigenverbrauch etwas mehr rauskommen.

    Nichts, was sich wirklich lohnt, ist einfach.

    - Brian Tracy


    aktuelle Version PV-Tool: PV-Tool-V2.1.zip

  • Also mir scheint da trotzdem was nicht zu stimmen. Ohne Anlage 1650 kWh Verbrauch und mit Anlage 1635 kWh Verbrauch?

    Bei einer Last von 4,5 kWh pro Tag entspräche das nicht mal 200 W im Durchschnitt.

    Da sollte doch im Eigenverbrauch etwas mehr rauskommen.

    Im Sommer ungefähr 1000kWh Eigenverbrauch, im Winter die Ersparnis dann im Hybridwechselrichter zusätzlich verbraucht. Im Gegensatz zum normalen PV Wechselrichter bleibt der Batterie-WR dauerhaft an und genehmigt sich die ein-oder andere kwh. Billige Modelle auch mehr...


    Gruß Markus

  • Also die Daten sind wahrlich etwas seltsam und es gibt einige Ungereimtheiten / Abweichungen zu gut laufenden Anlagen.


    Ich würde mir mal die Mühe machen und folgende Versuche durchführen.


    1. PV Anlage komplett vom Netz nehmen und mal kontrollieren, ob der Tagesverbrauch tatsäclich noch so niedrig ist, wie vorher. Der Jahresverbrauch an Strom ist mit Heizungspumpen, Kühlschrank, Fernseher, Geschirrspüler, Waschmaschine ggf. Trockner meiner Meinung nach nicht erreichbar ohne weitere Maßnahmen. Außer ihr habt überall Kerzen, Gasherd und schaut Abends ins Aquarium :-)


    2. An einem schönen sonnigen Wochendtag mal halbstündlich mal die Werte im WR notieren.

    - PV Generatorleistung (zur Analyse, ob hier alles korrekt angeschlossen wurde und wie sich ggf. die Gesamtleistung über den Tag verhält - evtl. Fehler durch verschattungen und falsche Verstringung)

    - Akku ladezustand

    - Akku ladeleistung / Abends dann Entladeleistung

    - Einspeiseleistung


    Üblicherweise sollte die Einspeiseleistung tagsüber nicht mehr als 10% von der PV Generatorleistung betragen, solange die Ladeleistung des Akkus nicht überschritten wird und der Akku noch nicht voll ist. Hier kann ggf. auch ein Fehler liegen, dass diese zu niedrig gewählt wurde und ggf. der Akku gar nicht richtig vollgeladen wird?!


    Abends sollte der Bezug vom Netzbetreiber (bei vollem Akku) nicht mehr als ca. 10% von dem Verbrauch des Hauses betragen, solange die Entladeleistung des Akkus nicht überschritten wird und der Akku noch nicht leer ist.


    Wenn man diese Werte mal hat, dann weiß man schon eher wo der Fehler liegen könnte.

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  • Das wäre der Punkt - ich habe eine 5,5 kWp Anlage (also einen Hauch größer als Deine aber eher beschissene Lage knapp am waldrand) und erzeuge im Jahr ca 4,5 MWh Strom


    Wenn Du wenig erzeugt wird das wenige zuerst mal in den Eigneverbrauch gehen und den "Überschuss" speist Du dann in die batterie ein - aber auch da schon mit Verlust - Bei der Speicherung und Umwandlung von Energie entsteht immer ein Energieverlust - sowohl beim Einspeichern, als auch bei der Entnahme......


    Hast Du die Speicherszenarien von einem Fachmann/Solateur entwerfen/berechenen/checken lassen?

  • 1. PV Anlage komplett vom Netz nehmen und mal kontrollieren, ob der Tagesverbrauch tatsäclich noch so niedrig ist, wie vorher.

    Das sollte man tatsächlich prüfen. Wir hatten hier schon Fälle wo neue Verbraucher komplett unterschätzt wurden bzw. deren Laufzeiten oder alte Geräte schadhaft viel mehr bezogen haben.


    Wenn dann von Tagesproduktion wenig für die Batterie übrig bleibt und da auch noch 20% für Laden/Entladen verlustig gehen und für die Bereitschaft/Notstromfunktion auch noch die Batterie aus dem Netz nachgeladen wird wäre das eine brauchbare Erklärung für den aktuellen unbefriedigenden Zustand. :shock:

    Grüße
    Didi


    2015: 1052 kWh/kWp; 2016: 1036 kWh/kWp; 2017: 1102 kWh/kWp; 2018: 1162 kWh/kWp; 2019: 1137 kWh/kWp; 2020: 1106 kWh/kWp

    "Handle so, wie du auch von anderen behandelt werden willst" (frei nach Kant)

    Steuern und Finanzamt (Dank an pflanze :))

  • Hallo,


    nochmals vielen Dank für die bisherigen Tipps und Hinweise !


    Ich habe aus meinen Aufzeichnungen versucht den Verbrauch des Hybridwechselrichters und der Batterien zu ermitteln.

    Im Oktober hatte ich vor und nach einer Reise über ein verlängertes Wochenende (genau: 59 h) die Zählerstände notiert. Ich hatte in dieser Zeit 7 kWh Strom gekauft, 6,3 kWh produziert (es war wohl mieses Wetter zu Hause), 1,1 kWh aus der Batterie gezogen und 0 kWh verkauft. Das macht einen Verbrauch von 5,9 kWh/24h durch die PV-Anlage und meiner Grundverbraucher (Gefrierschrank, Kühlschrank, WLAN-Router, Steuerung und 2 Umwälzpumpen der Ölzentralheizung). Laut Datenblättern verbrauchen Kühl- und Gefrierschrank zusammen 0,7 kWh/Tag, wenn ich davon ausgehe, dass die anderen Grundverbraucher (die Heizungspumpen sind relativ neu) zusammen 0,8 kWh/Tag ziehen, hat die PV-Anlage incl. Speicher einen Energiebedarf von ca. 4,4 kWh/Tag. Das ist annähernd so viel, wie ich ohne PV-Anlage verbraucht hatte.


    Anbei außerdem meine Aufzeichnungen der Zählerstände und der Kapazitätsanzeige der Batterie vom Juli.

    Was ich nicht verstehe, sieht man z.B. an den Werten um den 22.-, 24.-, 25.-, oder 27.7.19 0:00:

    1. Die Batterie ist abends voll geladen, wird dann bis zum nächsten Morgen bis auf 20% entladen, wobei gleichzeitig Strom verkauft und in geringerem Maße wieder eingekauft wird.

    2. Auch an Tagen, an denen das Mehrfache meines durchschnittlichen Stromverbrauches produziert wird, zieht sich die Anlage das ein oder andere Kilowattstündchen statt aus der Sonne, aus dem Netz, von meinem Energieversorger.

    Viele Grüße

    Willi

  • Ich verstehe es noch nicht ... mal blöde Fragen ... vielleicht auch irgendwie anders schon beantwortet.


    Kannst Du irgendwie auf die Zahl der Vollzyklen kommen, also wie viel wurde an KWh in den Speicher geladen und gerne auch wie viel kam wieder raus, wobei ich gar nicht auf die Speicherverluste abziele, aber vielleicht ist zumindest eine der beiden Zahlen über einen echten Zähler abgebildet .... und nicht in der klickibunti Software des Hybrid WR.


    Kannst Du mehr der Module von dem steilen ONO Dach nach Süd umziehen.


    Mit Speicher macht ONO Null Sinn, gleichmäßiger Ertrag bringt nix, es zählt nur max. Ertrag.


    Die 3000KWh Erzeugung aus 4,8KWp könnten bei 50% ONO Anteil auf steilem Dach hinkommen.

    Dennoch mal am WR Display (wenn vorhanden???) tageserträge bei komplett sonnigen Tagen im März, Mai und Mitte Juni auswerten. Was soll "produziert (anzeige WR) aussagen?

    7 KWp PV an 5 KVA Hybrid WR speisen einen 10 KWh Speicher

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  • Zitat: "Ich hatte in dieser Zeit 7 kWh Strom gekauft, 6,3 kWh produziert (es war wohl mieses Wetter zu Hause), 1,1 kWh aus der Batterie gezogen und 0 kWh verkauft."


    Die 1,1 kWh aus der Batterie kannst du nicht mit rechnen weil diese von den 6,3 kWh produziert stammen. Im Gegenteil du brauchst für die Entnahme aus dem Speicher noch ca. 20% mehr da Speicherverluste. Die Grundlast von 0,8 kWh pro Tag was 33,3 Watt im Durchschnitt entspricht halt ich auch für ziemlich sportlich. Die Fritzbox 7590 z.B. ist im Leerlauf sozusagen schon mit 10 Watt angegeben. Die Heizungspumpe mal mit 2x 15 Watt gerechnet bist du schon drüber.


    Grüße Andreas

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  • Also die Zählweise der Zähler bei Dir sind mir aktuell nicht wirklich klar, aber ich vermute mal folgendes:


    - "Produziert" bedeutet der Wert erhöht sich auch wenn der Akku in der Zwischenzeit mit geladen wird, also addiert auch den Strom der nicht dem Haus zur Verfügung steht. (ist bei meinem Solar Edge anders geregelt)

    - "Eingespeist" ist die Energie die nach Laden des Akkus noch "übrig" bleibt (z.B. bei Überschreiten der Ladespannung oder wenn der Akku voll war) Wenn der Akku entladen wird, sollte hier der Wert nicht steigen, da er ja schon beim Wechselrichter mitgezählt wurde.


    Seltsame Dinge passieren jedoch z.B. am 20.07. zwischen 18:15 und 23:55

    - Dein Akku sinkt um 18 %, speist aber laut Einspeisezähler nix ein (Nettozähler) - passt also von der logik ABER: Du verkaufst seltsamerweise was, was eigentlich nicht sein kann und schon gar nicht darf.


    - Die Logik ist aber am 22.7 20:10 und 23.7. 7:35 zerstört. Hier werden 2,4 kWh vom Akku eingepeist und 2 KwH (gerundet) verkauft. (Woher kommen hier die eingespeisten 2,4 kWh?) => Von der Sonne können Sie nicht kommen, da der Wechselrichter nur um 0,3 kWh hochging? Und der Verkauf geht natürlich auch wieder nicht.


    Ich blicke also bei der Zählweise Deines System irgendwie nicht durch?!

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