Anlagen(um)Planung mit 100% Einspeisung und Insellösung (Preppersyndrom) Netzstabiliät

  • Servus liebes Forum,


    seit geraumer Zeit wächst in mir der Wunsch, im Falle des Falles unabhängig vom Netz zu sein (leichtes Preppersyndrom). Allerdings finde ich da nicht so recht eine Lösung für ein EEG Bestandskundenproblem. Alle Informationen im Netz drehen sich i.d.R. um Neuanlagen, ich erhalte aber noch die Vergütung aus 2007 und möchte diese weiter zu 100% erhalten.


    Daher die Idee eine pseudo Insellösung zu generieren. Ich speise weiter 100% (ca.5500 p.a.) ein. Habe eine Speichermöglichkeit und beziehe den Strom zum normalen Preis wie gehabt aus dem Netz zum kw Preis 24ct.


    Im Falle eines Netzausfalles geht die Anlage vom Netz, der Akku ist voll, und ich habe eine autarke Insellösung, die als solche beliebig lange laufen kann. So die Idee und der Plan. Der zusätzliche Benefiz greift dann auch mit erreichen des Ende der EEG Vergütung, dann kann ich „einfach“ auf eine selbstversorgende Insellösung umschalten.


    Allerdings finde ich keine solche Anlage oder Idee im Netz. Das muss doch eigentlich ein Ding für alle oder viele Bestandsanlagen aus den Anfängen der PV Idee sein.


    Aber vielleicht habe ich ja auch falsch gesucht.


    Über Ideen, Tipps und Hinweise freue ich mich.

    Und noch mehr, wenn es andere auch interessiert und es ggf. eine interessante Diskussion und Ideenfindung gibt.


    Liebe Grüße

    Bernhard

    Gruß


    Bernhard
    _________________


    5,52 kWp aus 24 Solon P220/6+/07 230W an
    SMA SonnyBoy 5000 TL HC MS mit 2 Strings á 12 Module in Sued-West-Ausrichtung 38° Dachneigung auf Ralus Montagesystem. Inbetriebnahme 31.08.2007

  • Mindjogger

    Hat den Titel des Themas von „Anlagen(um)Planung mit 100% Einspeisung und Insellösung“ zu „Anlagen(um)Planung mit 100% Einspeisung und Insellösung (Preppersyndrom)“ geändert.
  • Mindjogger

    Hat den Titel des Themas von „Anlagen(um)Planung mit 100% Einspeisung und Insellösung (Preppersyndrom)“ zu „Anlagen(um)Planung mit 100% Einspeisung und Insellösung (Preppersyndrom) Netzstabiliät“ geändert.
  • Wenn du jetzt Angst vor langen Stromausfällen hast leg dir ein Notstromaggregat zu.

    In 8 Jahren gibt es vielleicht wirtschaftliche Speicher.


    Dein bisheriger Plan ist eher was für Leute bei denen Geld gar keine Rolex spielt;)

    Gruß vom Stefan
    1. Anlage aus 2002 6,2 kWp Axitec Module Solarmax Fronius WR, Ø Ertrag 1,02 1,09 (MWh/kWp)/a
    2. Anlage aus 2017 99,8 kWp Solarworld Module Kaco WR, Ø Ertrag 1,10 1,15 (MWh/kWp)/a
    Solarthermie 10 qm und ein Holzvergaser für den Winter im Nordschwarzwald.
    Und verantwortlich für das https://www.heiztechnikforum.eu/

  • Schau dir mal die Gen24 Serie von Fronius an.

    Notstrom an einer Steckdose auch ohne Akku.

    Optional kann auch ein (noch nicht wirtschaftlicher) Akku angeschlossen werden.

    https://www.fronius.com/de/sol…gie/kompetenzen/gen24plus


    Wenn du überall Notstrom willst wird es etwas aufwändiger und natürlich teurer. Aber mit einem Sunny Island 6.0 h + Notstrom-Umschaltung machbar. Alternativ z. B. mit Victron Multiplus-II 5000. Akkuladung ist dann auch bei Netzausfall möglich.

    -

  • Auch scheinst überlesen zu haben:


    Daher die Idee eine pseudo Insellösung zu generieren. Ich speise weiter 100% (ca.5500 p.a.) ein. Habe eine Speichermöglichkeit und beziehe den Strom zum normalen Preis wie gehabt aus dem Netz...

    Das liest sich für mich nicht so dass ein Speicher schon vorhanden ist.


    Will jetzt nicht alles ausbreiten, aber ich habe auch einiges recherchiert weil zum einen meine EEG- Einspeisevergütung hier in knapp 3 Jahren ausläuft und zum anderen bei einem unangekündigten Stromausfall von mehr als 6 Stunden ein erheblicher Schaden in der Firma entstehen würde.


    Den habe ich jetzt versichert, kostet nur ein paar % dessen was jede andere Lösung gekostet hätte.


    Und einen Speicher der groß genug ist um eine längere Zeit zu überbrücken nur für den Fall eines Stromausfalls rum stehen zu lassen ist definitiv deutlich teurer als ein Notstromaggregat...

    Gruß vom Stefan
    1. Anlage aus 2002 6,2 kWp Axitec Module Solarmax Fronius WR, Ø Ertrag 1,02 1,09 (MWh/kWp)/a
    2. Anlage aus 2017 99,8 kWp Solarworld Module Kaco WR, Ø Ertrag 1,10 1,15 (MWh/kWp)/a
    Solarthermie 10 qm und ein Holzvergaser für den Winter im Nordschwarzwald.
    Und verantwortlich für das https://www.heiztechnikforum.eu/

  • mit 5,52kWp kannst du nicht viel reissen - wenn die Anlage noch dazu ohne Netz nachladen soll fällt mir - sofern du den SunnyBoy erhalten willst nur ein Victron Mulstiplus2 mit 5kVA ein - dann die PV "hinter" den MP hängen - der "faked" bei Netzausfall die 50,2(?)Hz und läd den Speicher auch ohne Netz nach.


    Für Notstrom sollte der Speicher nicht zu knapp bemessen und ein Generatoreingang vorhanden sein. (kann der VE-MP2).

    mit 9,6kWh Lithium kostet sowas gut ~6000€


    Gruß Flo

    Achtung Schattentheoretiker!

  • grins... ich wollt dazu nix schreiben und ich werde auch nix schreiben... smoker59 und green_pirate machen das schon...