Anschaffung eines Speichers - RCT, Sonnen oder BYD

  • Hallo,


    wir möchten uns einen Stromspeicher zulegen. In der engeren Wahl stehen Sonnen, RCT und BYD.


    Unsere Anlage:

    Größe: 9,4 kWp

    Wechselrichter: SMA Sunnyboy Tripower 8000-TL

    Inbetriebnahme: Mai 2014

    Jahresertrag: ca. 10.000 kW

    Stromverbrauch: ca. 3.700 kW pro Jahr (davon aktuell ca. 50% eigener Strom)


    Bei der Speichergröße sind wir uns unsicher. Irgendwo zwischen 5 und 10 KW?

    Was müssen wir bzgl. Lade- und Entladeleistung beachten?

    1-phasig oder 3-phasig?

    Wie sind Eure Erfahrungen mit Sonnen, RCT und BYD? Service? Garantieverhalten?

    Notstrom bei RCT (bei Sonnen soll das Modul ja auch demnächst verfügbar sein)


    Bitte keine Diskussionen über Wirtschaftlichkeit. Das steht für uns nicht im Vordergrund.


    Gruß Claudia

  • hcbolten

    Hat den Titel des Themas von „Anschaffung eines Speichers - RCT oder Sonnen“ zu „Anschaffung eines Speichers - RCT, Sonnen oder BYD“ geändert.
  • Restbezug also knapp unter 2000kWh, davon das meiste von oktober bis märz?

    SHM2.0 mit SBS2,5 an BYD 5,1 und auch der wird sich nicht finanziell lohnen.

    ich sehe da nur Potential für ~1000kWh aus einem Speicher, die Ersparnis ist da sehr mager

    wenn man die entgangene Vergütung gegenrechnet.


    ich würde mindestens warten, bis der WR stirbt und dann einen Hybrid nehmen.

    Wenn ihr noch Dachflächen habt, ist ein Norddach zu belegen rentabler.

    16+15 Hanwha Qcell G5 Duo 320Wp (9,92kWp). Nach Dachsanierung

    Ausbau auf 16+16 G5 Duo und 15 Sharp NU-SC 360 (15,64kWp)

    an Fronius Symo 12,5

  • Wenn ihr noch Dachflächen habt, ist ein Norddach zu belegen rentabler.

    Wie soll denn ein Norddach ohne subventionierte Einspeisevergütung jemals rentabel werden. Die CDU denkt zur Zeit an vieles, nur nicht an die Aufhebung des Deckels. Ohne Akku wird die private PV-Anlage dann nicht mehr wirtschaftlich sein. Es bleibt nur zu hoffen, dass die Akkus sehr viel günstiger werden.

  • Uns ist bewusst, dass unser Vorhaben aktuell für uns nicht wirtschaftlich ist. Unsere Beweggründe sind andere


    Ich würde mich ehr über Informationen zu o.g. Fragen freuen.

    Gruß Claudia

  • Uns ist bewusst, dass unser Vorhaben aktuell für uns nicht wirtschaftlich ist. Unsere Beweggründe sind andere


    Ich würde mich ehr über Informationen zu o.g. Fragen freuen.

    Gruß Claudia

    Und ich würde mich über Informationen zu eueren Beweggründen freuen.

    Warum ?

    Vielleicht lohnt sich das ja eher eine Beratung.

    Vielleicht seid ihr ja auf einem Holzweg, ohne es zu wissen ?

    Nur so als Beispiel.

  • Was ist denn wichtig?

    Möglicht wenig vom ausgegeben Geld wieder zu sehen oder Notstrom?

    Abgesehen davon dass der Strom bei mir nicht allzu oft und allzulang ausfällt würde ich mir für die Notstromerzeugung lieber ein kleines Baumarktaggregat holen.

    Das macht auch dann Strom wenn die Stromleitungen zu dir wegen Eis gebrochen sind und die Solarpanel unter meterdicken Schnee liegen.

    Anlagenstandort Köln. in allen Strings verteilt insgesamt 12x TIGO TS4-O mit Monitoring

    2018 31x 320W Q-Cells an Kostal Piko 8.3

    2019 30x 325W Q-Cells an Kostal Plenticore plus 7.0

    2019 2x 325W Q-Cells plus 1x 320W Q-Cells mit je einem Tigo direkt per DC am WW Boiler.


  • Hallo Claudia,


    die Hochvolt-Speichersysteme von BYD sind - kombiniert mit einer Envitec-Umschaltbox für die dreiphasige Notstromversorgung - schon eine öfter hier realisierte Lösung. Sonnen bietet nur die "Not-Steckdose" am Speicher und keine Nachlademöglichkeit ohne Netzfrequenz. Zu RCT kann ich gar nichts sagen.


    Jedoch wäre eine breitere Diskussion Eurer aktuellen Situation (z.B. auch bzgl. Heizsystem und einer ggf. später mal vorgesehenen Umstellung auf WP... ? ) sowie die weiteren zum PV-Ausbau zur Verfügung stehenden Dach-Flächen schon noch eine Überlegung wert. Und ja, die konkreten Erwartung an das von Euch gewünschte System.


    Für uns war ganz klar z.B. die Maximierung der Verfügbarkeit eigenen PV-Stroms in den Wintermonaten (neben der Notstromversorgung) das Thema, da die Kleinst-WP tagsüber die eingestrahlten kWh selbst im Jan oder Dez nicht wegbringt.


    Ein Ansatz wäre auch die Anschaffung einer PV-Erweiterung gemeinsam mit einem Hybrid-WR und Hochvolt-Speicher, den Dir die Experten hier auch helfen könnten, sehr gut zu konfigurieren.


    Gruß


    ElektroZW

  • Ich wollte eigentlich keine Diskussion über Wirtschaftlichkeit vom Zaun brechen. Ich wollte nur einige sachliche Informationen/Erfahrungen.

    Notstrom ist für uns ein wichtiges Thema, da wir in letzter Zeit öfters Stromausfall hatten (erst wieder bei Sabine).

    Wir sind auch keine Techniker sondern ganz "normale" Endverbraucher, die gerne neutrale Infos hätten.