Planung PV Anlage Neubau EFH in Bayern

  • Guten Morgen an alle hier anwesenden Profis! :)


    Wir bauen dieses Jahr ein EFH im süd-östlichen Bayern und überlegen wegen einer PV Anlage.

    Da wir in dem Thema absolute Laien sind, sind wir auf Hilfe angewiesen.


    Das Dach hat eine Länge von etwa 13m inkl. Dachüberstände, die Breite beträgt etwa 6m inkl. Überstand. Das Garagendach hat eine Länge von ca. 9,5m und eine Breite von 7,5m. Die Ausrichtung ist wie auf der Karte zu sehen.


    Wir haben bereits erfahren, dass auf der südlichen Hälfte nur ca. 13kwP möglich sind. Macht es dann Sinn, noch mehr zu installieren, ggf. auch im Norden und auf der Garage? Wir können nicht einschätzen, ob die Anlage dabei profitabel arbeiten wird, da teilweise im Schatten liegend.


    Wie würdet ihr es machen und warum?
    Speicher wollen wir erstmal keinen haben.


    Vielen Dank für eure Hilfe!


    Lage: http://abload.de/img/lage-2y3jg7.png

    Nord Ansicht http://abload.de/img/nordentyjjf.png

    Ost Ansicht + Maße http://abload.de/img/osten50j5l.png

    Garage http://abload.de/img/garage-dachvykrg.png

  • Hallo PVA-Neuling,


    wenn Euer Bauplan noch zu ändern ist, wäre die Stärkung der über 70 Jahre wirksamen passiv-solaren Aspekte noch eine Idee:



    - Südfassade mit mehr bodentiefen Fenstern öffnen, um die 18° tiefstehende Mittagssonne im Winter zu ernten (statt dessen kaum Ost- und West-Fenster in den Räumen, die auch Südfenster haben, da O/W/N-Verglasung im Sommer Überhitzung bringt... )

    - Abschattung der Südverglasung im EG gegen die hochstehende Sommersonne mit einem max. 1.2 m breiten, vorgesetzten Balkon; die selbe Abschattung im OG mit einer PV-Modulreihe, die vom stärker geneigten Süd-Dach (DN = Breitengrad - 10°) runter gezogen wurde.


    - Norddach kann bei 20° bleiben und liefert über das Jahr gesehen grob 70% des Süddachs, was in SO-Bayern aber auch noch 700 kWh/kWp sind


    Firsthöhe bleibt unter 9 m, Traufhöhe fast unverändert und dem Kreisbauamt sollte man die schockierende asymmetrische Dachform mit der Energiewende (Stichwort WP-Heizung mit besserem, da fast verdoppeltem PV-Ertrag im Kernwinter Dez/Jan!) schmackhaft machen.


    Gruß


    ElektroZW

  • Danke sehr für deine Meinung.


    Wir würden nur ungerne unser Haus noch abändern, zumal PV nicht zwingend sein muss, oder anders gesagt, das Haus ist uns wichtiger als PV.


    Wir wollen viel mehr das Beste aus dem vorhandenen Plan herausholen.

  • Bitte lies die FAQ in meinem Benutzerprofil! Belegungsplan?

    Das Energiekonzept ist für den Wert eines Hauses in Zukunft entscheidend! Schlecht gebaut ist es schnell

  • Ich benötige eine Hilfe, wie ich die PV Anlage am bereits geplanten Gebäude umsetzen soll. Die Ansichten habe ich bereit gestellt und bräuchte nur eure Einschätzung, wie ich es am besten auslegen und installieren soll.

    Am Gebäude wird nix mehr geändert.

  • vielleicht machst du mal ein paar genauere angaben.

    Postleitzahl

    Dachneigung

    Ausrichtung

    Eindeckung usw. - der Hinweis auf die Faq ist keine Gängelung sondern unbedingt notwendig um dir korrekte Antworten zu geben!


    Norddach mit 10° - ? Belegen!

    Norddach mit 60° vergiss es!- nur mal so als Beispiel!


    => Sorry erst danach deine Anhänge gesehen!

    ...klar kann man es auch SO machen. - Nur dann ist es halt Mist!


    §328 StGB Abs. 2.3

    Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird derjenige bestraft der eine nukleare Explosion verursacht. :saint:

  • Was ich bis jetzt gelernt habe.
    Süd und Nord maximal belegen und Garage aufständern.
    Kann eine schöne 30kWp Anlage werden.
    Bin jetzt von einem Dachüberstand an der Traufe von 0,6m ausgegangen.
    Hausdach könnten Nord und Süd jeweils 3x12 60/120er Module gehen.
    Garage könnte man Aufgeständert belegen.

    Genaueres können dir die Profis sagen.

  • Mir wurde gesagt, dass auf der Südhälfte maximal. 10,73kWp möglich sind. Das wären dann 33 Heckert Module á 325Wp.

    Wenn ich annehme, dass dasselbe nochmal auf der Nordhälfte installiert werden könnte (abzüglich Schornstein), dann wäre ich bei etwa 20kWp.

    Macht es so Sinn? Oder einfach die Garage mitbelegen? Wenn man "aufständert", leider die Optik aus meiner Sicht zu sehr.


    PS: und die PV Firma empfiehlt mir keine Belegung der Nordhälfte sowie der Garage, da angeblich unrentabel.