Mobile Mini-PV-Anlage ohne EEG

  • Hallo liebes Forum,


    ich recherchiere schon seit einigen Wochen über Mini-PV-Anlagen im Netz.


    Die Anlage soll bei schönem Wetter sporadisch an einem Mehrfamilienhaus stehen, da ich als Mieter keine baulichen Maßnahmen umständlich vornehmen möchte.

    Es handelt sich beim Haus um einen Nachkriegsbau. Die Anlage soll im Keller gelagert werden, dementsprechend sollen die Einzelteile nicht sperrig sein.


    Die Anlage sollte folgende Parameter aufweisen :


    - ca. 250 bis 300Wp Gesamtleistung


    - möglichst 2 kleinere Solarpanel, mir möglichst gutem Wirkungsgrad von mindestens 17%.


    - den passenden Wechselrichter , mit möglichst geringen Verlusten, aber dennoch gutem Preis-Leistungsverhältnis.


    - Insgesamt sollte die Anlage einfach zu transportieren sein. Die Standardgröße der üblichen großen Solarmodule von 1,60x 1,00 Metern kommt somit nicht in Frage, alleine schon wegen den starken Verwinklungen des Kellerflures.


    Ich habe bei in diversen Onlineangeboten nur ein Set mit Solarmodulen mit einem Wirkungsgrad von 12,7 % gefunden. Alle andere Angebote gibt es nur mit den Solarmodulen der Standardgröße.


    Idealerweise kommen die beiden Solarpanels optisch den Panelen von LG Neon sehr nahe.



    Es wäre echt schön, wenn mir jemand Tipps zu Möglichkeiten bzw. Komplettpaketen geben kann.



    LG

  • Wenn du mal mit 300 kWh im Jahr und 30 ct/kWh rechnest, kommst du monatlich auf 7,50 Euro Ertrag. Lohnt sich die Schlepperei wirklich?


    Das Ganze ist noch optimistisch. Du würdest ja viel verpassen, wenn die Anlage meist im Keller steht...

  • Vergiß den Wirkungsgrad. Das ist absolut Nichtssagend. Entweder hat das 300Wp Module 300W oder nicht. Und wenn 300Wp drauf stehen, dann stehen unter optimalen Bedingungen für kurze Zeit 300W als Leistung an (Wirst du aber vermutlich niemals sehen).


    Wenn du das optimal ausrichten kannst, wirst du im Sommer (helle Jahreszeit) so max 1,5kWh ernten können, eher weniger. Derzeitiger Wert ca. 45ct.


    Weiß jetzt echt nicht wo dein Problem liegt

    Gruß PV-Express


    46 x Sunowe 195Wp Mono, SMA STP8000TL10, Ausrichtung - 40°Az, Dachneigung 35°, IBN 5/2012

  • blubb


    Ich weiss, dass es sich bei 30ct/kwh nicht rechnet. Doch mein Grundbedarf tagsüber ist nicht höher als 100W.

    Um den Grundpreis beim Stromanbieter komme ich ohnehin nicht herum.

    Ich möchte mich halt so gut es geht mit Strom selbst versorgen. Tagsüber möchte ich dann einen Solarakku aufladen, den ich dann bei Dunkelheit über einen anderen Wechselrichter nutzen kann.


    Und es ist nicht so, dass ich die Anlage täglich auf- und abbaue. Ich dachte da eher nur an den Abbau der Anlage bei Unwetter oder Abwesenheit.


    @PV- Express


    Dass die angegeben Wp nur im Optimum erreicht werden, ist mir durchaus bewusst.

    Ich möchte trotzdem möglich effiziente Module einmalig kaufen und es nicht wenig später bereuen, veraltete Module geordert zu haben.

  • Ich möchte trotzdem möglich effiziente Module

    Du verstehst nicht. 1 Liter sind 1 Liter. Und wenn in einer Flasche 1 Liter drin ist, ist eben ein Liter drin und nicht 0,7 weil der Wirkungsgrad noch zuschlägt.

    Gruß PV-Express


    46 x Sunowe 195Wp Mono, SMA STP8000TL10, Ausrichtung - 40°Az, Dachneigung 35°, IBN 5/2012

  • Effiziente Module haben nur eine kleinere Fläche bei gleicher Leistung. Weniger zu schleppen, teurer, aber sonst sind 300 Watt immernoch 300 Watt.


    Edit: Und was du nicht gleich verbrauchst, macht keinen Sinn. Speicher etc. sind aufgrund des Verschleißes aktueller Akkus noch totaler Quatsch. Leider. Da ist der Strom aus der Steckdose deutlich preiswerter.

  • Hallo,


    Es gibt in der Bucht flexible 150W Module (12V) für 100Euro. Sind sehr leicht. Habe ich mir für den Wohnwagen besorgt.

    Davon 2 Stück in Reihe schalten und einen günstigen Modulwechselrichter 100- 150Euro. fertig.

    Selbst 2x 100W Glasmodule sind zu schwer um die häufiger auf und abzubauen. Dann stösst man wo gegen, Glasbruch?

    Vieleicht noch auf einem Rollgestell, aber wenn Treppen auf dem Weg sind ist das nix.

    Wirtschaftlich?

    Wenn man konsequent dran bleicht rechnet sich das vielleicht irgendwann mal (hast noch einen alten Zähler mit Scheibe?). Mut muss man auch haben was verbotenes zu machen.

    Aber der Menscht ist faul. Trotz aller Vorsätze.


    Das sollte man nur machen, wenn einem 300-400Euro der Spass Wert ist und man Bock darauf hat.

    Wenn es unbedingt wirtschaflich sein muss, dann besser das Geld in sparsame Haushaltsgeräte investieren.

    Oder ein Fahrrad, spart Spritgeld und ebenfalls CO2.

    1,44kWp, SSO. Solarwold. Seit 07.2012

  • SunnyDiplIng


    An diese semiflexiblen Solarmodule hatte ich auch schon gedacht. Nur hatte ich im Internet bisher keine exemplarische Beispiele mit solchen Panelen entdecken können.


    Müssten diese Module nicht parallel geschaltet werden, bevor man diese an den Wechselrichter anschließt?



    Ich werde es dann wohl erst einmal mit solchen flexiblen Solarpanels versuchen.

    Nehmen wir an, ich nehme zwei 150wp Module, welchen Wechselrichter, samt Kabel/ Stecker empfehlt ihr?

  • die müssen in Reihe. Eigentlich haben die 18V.

    Mann nennt sie umgangssprachlich nur 12V Module.

    Da für 12V PWM Laderegler geeignet.


    In Reihe addieren sich die Spannungen. Parallet die Ströme.

    Alle Modulwechselrichter arbeiten ab ca. 24V.

    Vielleicht noch die China Grid Tie. Die gibts manchmal auch für 12V. Ist aber nicht gängig.

    1,44kWp, SSO. Solarwold. Seit 07.2012