Planung Mini PV Anlage

  • Hallo


    Geplant war eine "Normale PV Anlage" bei mir mit ca. 5 kwp. Nun soll es doch "nur" eine Mini PV werden.


    Warum keine EEG?

    - ist ein Reihenmittelhaus, Brandschutztechnisch keine Lust auf Stress und wenn ich links und recht 1,25m einhalten muss nicht interessant...

    - Habe schon eine EEG Anlage mit 11,27 kwp aus 06/2011

    - brauche nicht so viel Strom zuhause... Ca. 5-7 kwh am Tag

    - bezahle etwas weniger für meinen Strom


    Aber denoch möchte ich etwas "tun", weil ich PV und Erneuerbare interessant finde. Und an Module komme ich sehr günstig dran über einen befreundeten Solarteur..


    Es soll eine Terrassenüberdachung mit Südausrichtung gebaut werden. Auf diese soll dann die Mini PV install. werden. Suche nun nach der besten "Ausrichtung" um über den Tag eine möglichst lange Leistung aus den Modulen zu bekommen. Ich Plane 2 Module a 300-360 Watt in Ost/West zu installieren. Was ich so lesen konnte hier ist das wohl eine gute Lösung. Brauche ich da 2 WR oder reicht einer mit 2 Strings? Die 600 Watt beziehen sich doch auf die WR Leistung dann oder?

    In wie fern macht es Sinn den WR überzubelegen? Um morgens früher bzw abends länger zu ernten?


    Einen 350 Watt WR von AeConversion hätte ich schon den ich nutzen könnte. Bräuchte dann noch einen 250er und wäre denn bei 600wp. Macht es Sinn den 250er Richtung Ost mit einem 340er Modul und den 350er mit 2 Module a 300 watt Richtung Westen zu betreiben?


    Oder lieber doch einen neuen WR mit 600 watt? Danke schon mal im voraus!


    Gruss Stefan

  • "String" würde ich hier nicht verwenden, solcher ist imho eine in Reihe geschaltete Modulgruppe, Kanal wäre meine Definition. Bei einem Modulwechselrichter was bei unseren Modellen der Fall ist kann man wg des Spannungsfensters nur gleiche Module pro Kanal parallelschalten. Die Ausrichtung derselben pro Kanal spielt dabei weniger eine Rolle da sich nur die Stromstärke erhöht. Zwei Kanäle machen Sinn falls wie in meinem Fall 72 und 60-Zeller getrennt an einem Kanal hängen. Gängig ist auch ein Modul (oder mehrere bei Überbelegung) pro Kanal eines Ost, das andere West ausgerichtet. Überbelegung war eine zeitlang bei den EVT500/560 vom Hersteller geduldet, bei AeConversion ist das glaube ich nicht der Fall. Wenn du die Anlage anmelden willst sollten die Wechselrichter die momentan gültige Spezifizierung (VDE-AR-N 4105:2018-11) erfüllen.

    EVT560 2xHanwha_Q_CELLS_310 - 4xTrinasolar_TSM180-DC01

  • Hallo und danke für dein Post!


    Also ich habe ja schon einen Ae Conversion mit 350wp. Ich meine da sind 2 x180 wp Module über ein Y Kabel Parallel dran. Beide in gleicher Neigung und Ausrichtung. Läuft 1a...


    Habe ich das richtig verstanden das es nicht so relevant wäre wenn die Module nicht komplett gleich ausgerichtet sind? Wäre es möglich bzw ist es sinvoll diesen WR mit 2 x 350 wp Module in Ost / West zu betreiben? Wäre zwar überbelegt, aber bei Ost / West doch egal.... Dazu dann noch ein 250 wp Ae Conversion in Richtung Süden mit einem 250 wp Modul...


    Macht das so Sinn?


    Gruss Stefan

  • keine Lust auf Stress und wenn ich links und recht 1,25m einhalten muss

    welches Bundesland? Imho ist das mit den 1.25m ein Missverständniss und für PV gild (da nicht brennbar) 0,5m.


    Habe schon eine EEG Anlage mit 11,27 kwp aus 06/2011

    Volleinspeiser? Umstellung auf vergüteten Eigenverbrauch möglich?

    Wenn kein Volleinspeiser ist eine (legale) Kombination mit "miniPV" nicht möglich.


    Gruß Flo

    Achtung Schattentheoretiker!

  • Du solltest 72 Zellermodule nehmen beim Parallelschalten. Die 60 Zeller liegen am unteren Wert des WRs.


    Ich hätte noch große 72 Zeller (2m lang mit ca 300 Wp) hier..... die würden gut zu dem AE 350 passen. Parallel hast dann aber optimal fast 20 A Eingangsstrom......


    Für 60 Zeller nimmt man heute den AE315 - der rennt dann gut !

  • Hallo


    Ist in NRW. Habe da schon so viel zu gelesen und ist mir zu doof. Laut einigen Aussagen sind nur Glas/Glas Module nicht brennbar und die dürfen bis auf 0,5m heran. Kosten aber wohl mehr...


    Meine EEG Anlage läuft schön mit Eigenverbrauch an einer anderen Adresse. ;-)


    Geht um meine jetziges Reihenmittelhaus wo ich wohne. Wollte hier halt auch was "tun", in NRW und Bayern wohl etwas komplizierter....


    Von daher kam ich auf MiniPV. Ist halt unbürokratisch...


    Gruss Stefan

  • Hi Stefan,


    bei Parallelschaltung ist die Ausrichtung der Module nicht soo relevant, macht ein weng aus wg gering abweichenden mppt, wichtig ist gleiches Fabrikat bzw identische Daten was V (olt) mppt betrifft, die Stromstärke addiert sich dabei, mein evt560 holt sich dabei nur das was er braucht, das wird mit Wattmetern überwacht die die Max-Werte speichern. Da es momentan zügig aufwärts geht was die Einstrahlung betrifft überlege ich auch wie einerseits die Überbelegung per Hallsensor und Mosfet sinnvoll z,B. Ladegerät um bzw abgeleitet werden kann und andererseits ein Lüfter den mit zusätzlichen Kühlkörpern bestückten WR per Lichtsensor aktiv kühlt. Deine geplante Ausrichtung macht aus meiner Sicht Sinn, ich würde allerdings noch ein paar Euro investieren um die anfallenden Ströme mittels in Reihe zwischen Modul und WR geschalteten Wattmetern überwachen zu können

    EVT560 2xHanwha_Q_CELLS_310 - 4xTrinasolar_TSM180-DC01

  • Also ginge das so mit den 2 x 350 wp Modulen in Ost / West? Und dann 1 x 250wp in Südrichtung? Habe das hier auch schon gelesen in der Suche. Überwacht werden soll mit einem kleinen Hutschienenzähler der abwechselnd die aktuelle Leistung und kwh anzeigt. Ist auch schon verhanden...

  • Ja, ginge so, der Hutschienenzähler überwacht aber die AC-Seite hinter dem WR damit siehst du nicht die DC-Stromaufnahme des WR von den Modulen, die Wattmeter werden daher in der DC-Leitung zwischen Modulen und Wechselrichter installiert

    EVT560 2xHanwha_Q_CELLS_310 - 4xTrinasolar_TSM180-DC01