Wechsel zur KUR - was kommt danach

  • OK, dann hat der Wechsel zur KUR ev. diese Schätzungen getriggert und mit deinen zusätzlichen nicht ganz kompatiblen Angaben hast dann den Computer ganz drausgebracht... Da bin ich ja mal aufs Jahresende gespannt... Mein neuer EVU hat nun glaub ich auch von Juni auf Dezember umgestellt. Da gibt's dann ne Menge Spass zwischen den Jahren.


    BTW... Wg. deiner Investition im Dezember... sicher das du da jetzt wg. KUR nicht trotzdem 59/60 der Vorsteuer zurückerstatten musst? Der 5-Jahreszeitraum läuft doch mein ich separat für jede Anschaffung...

    9.5kWp Ost/West (-100°/80°, DN 45°), 17+21 Solarworld protectSW250 & SamilPower SolarLake 8500TL-PM (70% hart) ab 3'2015


    LuschenPraktikant L:3 (mit sagenhaften 0.021kWh/kWp am 10.1.2017)

  • Es war eigentlich eine Dienstleistung (Entfernung einer Verschattung der PVA).

    Investition war daher nicht korrekt formuliert.


    Worauf ich absolut nicht vorbereitet war, das war übrigens die Reaktion des Finanzamtes. Die hatte aus irgendwelchen Gründen gedacht, dass das Gewerbe erst seit 2016 besteht und mich darauf hingewiesen, dass bei einem zu zeitigem Wechsel die Vorsteuer anteilsmäßig zurückgezahlt werden müsste und ich daher doch noch einmal bestätigen sollte, dass ich wirklich wechseln will. Da war ich zum einen positiv überrascht, dass man überhaupt darauf hingewiesen wird und zum anderen fehlte mir das Verständnis, wieso das FA eigentlich auf 2016 kam, obwohl ich seit 2014 brav Steuern zahle.

    Das hat sich dann nach einem Telefongespräch geregelt. Und mir wurde dann sogar ein paar Tage später telefonisch bestätigt (das FA hat mich kontaktiert), dass das mit der KUR nun alles okay sei.

    West (80Grad/DN35) : 32 x WINAICO WSP-280M6 PERC 280 W
    Ost (-100Grad/DN35) : 30 x WINAICO WSP-280M6 PERC 280 W
    Luschen-Geselle L:19 D:4 T:1

  • Ich hatte mit FA bisher auch nur positive Erfahrungen/Kontakte (sowohl KA Stadt als auch Land)... Incl. Anrufen wenn was unklar ist. Und mit NetzeBW eigentlich auch... zB. Was Abschlagshöhe angeht (was hättens denn gerne?).

    9.5kWp Ost/West (-100°/80°, DN 45°), 17+21 Solarworld protectSW250 & SamilPower SolarLake 8500TL-PM (70% hart) ab 3'2015


    LuschenPraktikant L:3 (mit sagenhaften 0.021kWh/kWp am 10.1.2017)

  • Das Finanzamt will nun einen 'Beweis' - also eine korrekte Rechnung.

    Über diese Bitte des FA muss ich schmunzeln.


    Schreib dem FA, dass Du den Netzbetreiber (= dein Kunden) rechtzeitig über den Wechsel zur Kleinunternehmerregelung informiert hast und die Rechnungen im Gutschriftverfahren durch den Netzbetreiber erstellt werden.


    Von Deiner Seite ist alles erforderliche erledigt. Du musst keine Umsatzsteuervoranmeldungen mehr abgeben und auch kein "Beweise" vorlegen. Du kannst dem FA aber Dein Schreiben an den Netzbetreiber in Kopie beilegen. Dann sollten man "beim Amt" ausreichend glücklich sein.

  • Ich habe heute nun die Jahresabrechnung für die Einspeisung 2019 erhalten. (Datum 10.02.2020)

    Mein kleines Netto-Guthaben vom letzten Jahr wurde mit Umsatzsteuer (0,99 €) ausgewiesen.


    Wenn ich Euch richtig verstehe, dann ist das nicht korrekt?!

    West (80Grad/DN35) : 32 x WINAICO WSP-280M6 PERC 280 W
    Ost (-100Grad/DN35) : 30 x WINAICO WSP-280M6 PERC 280 W
    Luschen-Geselle L:19 D:4 T:1

  • Und die tauchen dann in der Umsatzsteuererklärung für 2020 auf?

    West (80Grad/DN35) : 32 x WINAICO WSP-280M6 PERC 280 W
    Ost (-100Grad/DN35) : 30 x WINAICO WSP-280M6 PERC 280 W
    Luschen-Geselle L:19 D:4 T:1

  • Ähm, eigentlich stellt doch der PV-Betreiber seine Leistungen und Lieferungen dem Kunden (VNB) in Rechnung. Wenn der PV-Betreiber zum 01.01.2020 zur KUR gewechselt hat und in 2020 dem Leistungsempfänger seine Leistung in Rechnung stellt, dann hat der für die Leistung doch keine USt mehr zu berechnen.

  • Wenn der PV-Betreiber zum 01.01.2020 zur KUR gewechselt hat und in 2020 dem Leistungsempfänger seine Leistung in Rechnung stellt, dann hat der für die Leistung doch keine USt mehr zu berechnen.

    das stellt aber kein Problem da. Erhaltene Umsatzsteuer muss dann weiterhin ans Finanzamt abgeführt werden.

    Komplizierte Vorgänge immer dem faulsten Mitarbeiter geben. Er wird die einfachste Lösung finden!