Mit 275Wp Rechnung vom VNB für Einspeisung

  • Moin,


    Ich habe überraschenderweise eine Rechnung für die Einspeisung (Messstellenkosten + Gebühren) vom VNB erhalten. Es würde mich interessieren, ob jemand von euch anderen Micro-Anlagenbetreibern ähnliches erlebt hat, bzw. ob das eurer Meinung nach so in Ordnung ist.


    Zunächst einmal zu meiner Anlage:

    - Ein Modul mit 275Wp an einem EVT300 auf Garage, letzten Sommer installiert.

    - Alles ordnungsgemäß beim VNB angemeldet, natürlich mit Verzicht auf EEG-Vergütung. (Die Anlage soll nur die Grundlast verringern)

    - Es war bereits ein Zweirichtungszähler installiert. Da man mir nicht sagen konnte ob dieser saldiert und weil der Zähler sowieso demnächst getauscht werden sollte, bot man kostenfreien Austausch an. (Von zusätzlichen Messstellenkosten war keine Rede)


    Im Januar kam dann die Rechnung zur Solareinspeisung: Wie geplant wurden 0kWh eingespeist. Für Messtellenbetrieb und Gebühren soll ich ca. 30€ jährlich zahlen.

    Das würde natürlich die ganze Berechnung, ob bzw. wann die Micro-Anlage wirtschaftlich sinnvoll ist über den Haufen werfen.


    Da es hier im Forum sicherlich einige Leute mit so kleinen angemeldeten Anlagen gibt:

    Machen das andere VNB auch? Ist es sinnvoll, sich gegen die Rechnung für das Messen von NICHTS zu wehren?


    Grüße

  • Wenn ich das richtig verstehe, dann wurde dein ganz normaler Stromzähler für Haus getauscht? Vermutlich gegen so ein neues digitales Ding, die jetzt überall kommen sollen? Dann wäre ja normal, dass du für den Messstellenbetrieb bezahlen musst, allerdings dachte ich, dass das dein Stromversorger mit der Stromrechnung einkassiert und an den Messstellenbetreiber weiter gibt. Oder ist dein VNB auch dein Stromversorger? Aber selbst dann würde ich erwarten, dass das über die normale Stromrechnung läuft...

    Ich zahle für meinen Messstellenbetrieb extra, allerdings weil mein Messstellenbetreiber nicht mein VNB ist...

    9,93 kWp Aleo (180° Süd, 40° Neigung)

    6,72 kWp Aleo (1,6 kWp 90° Ost, 15° Neigung | 1,28 kWp 180° Süd, Neigung 8° | 3,84 kWp 270° West, 6° Neigung)

    13 kWh E3/DC-Speicher S10 E PRO

  • Hallo,

    der vorherige Stromzähler war bereits ein sogenanntes Smartmeter, bei dem auch Parameter für Einspeisung (2.8.0) angezeigt wurden. Wie oben beschrieben wurde der nur ausgetauscht weil unklar war, ob der saldiert und ein planmäßiger Austausch eh kurz bevor stand.

    Natürlich zahlte ich bereits für den Messstellenbetrieb als Abnehmer. Der Punkt ist: Nun soll ich zwei mal für Messstellenbetrieb zahlen. Einmal wie gehabt als Abnehmer und jetzt zusätzlich für die Einspeisung (von nichts).


    Edit: Der neue Zähler besitzt wie der alte keine aktive "Fernkommunikation", also weder Netzwerkkabel noch Funkmodul.


    Edit Nr.2: Redirion Die Rechnung trägt den Titel "Nachberechnung aus Solar-Einspeisung" und dort sind Netzkosten aufgeführt. In den Details steht dann bei "Einspeiseermittlung" 0,000 kWh und bei "Betragsermittlung" die Bestandteile "Messstellenbetrieb" und "Abrechnung" (die dann zu den o.g. 30€ jährich führen).

  • Hört sich reichlich ominös an. Selbst als Einspeiser zahlt man ja nicht doppelt, sondern nur den ganz normalen Messstellenbetrieb, den man als Haushalt sowieso hat. Hört sich mal wieder nach VNB-Willkür an...

    9,93 kWp Aleo (180° Süd, 40° Neigung)

    6,72 kWp Aleo (1,6 kWp 90° Ost, 15° Neigung | 1,28 kWp 180° Süd, Neigung 8° | 3,84 kWp 270° West, 6° Neigung)

    13 kWh E3/DC-Speicher S10 E PRO

  • Abrechnung klingt schon sehr seltsam. Was war das für eine Anmeldung beim VNB? Klingt nicht nach der vereinfachten Anmeldung. Hast du etwa einen Einspeisevertrag unterschrieben?

  • Nein einen Einspeisevertrag oder ähnliches habe ich natürlich nicht unterschrieben. Nur die Erklärung zum Verzicht auf EEG-Vergütung.


    Da mein VNB keine vereinfachte Anmeldung anbietet, musste ich den Standardantrag stellen...

  • Moderne Messeinrichtung hat eine Preisobergrenze von 20€/a. Weitere Gebühren darf es nicht geben. Warum verzichtest du auf die vergütete Einspeisung? Die Messung musst du ja sowieso bezahlen.

  • Warum verzichtest du auf die vergütete Einspeisung?

    Dann müsste man EÜR und Jahreserklärung für die USt machen und das für ggf. 100kWh bzw. 10€ km Jahr. :juggle:


    P.S.; Für Abrechnung und Messung zahle ich ca. 15€ im Jahr an den VNB.

    Grüße
    Didi


    2015: 1052 kWh/kWp; 2016: 1036 kWh/kWp; 2017: 1102 kWh/kWp; 2018: 1162 kWh/kWp; 2019: 1137 kWh/kWp