• Habe mir auch ein Angebot von Enpal eingeholt. Wollten paar Fotos, dann Video-Beratungstermin.

    Wollte Dach vollmachen, Enpal bietet aber nur max. 10kWp an.
    Erst viele Nachfragen, ob ich denn künftig noch mehr Strom verbrauchen würde, ok, bei 2500kWh/a (ca. 75€/Monat) können die ihr "günstiger" Versprechen kaum halten.
    Dann Dach mit gephotoshoped mit Solarzellen gezeigt und gefühlt 5x nachgefragt, wie das für mich aussieht. Sollte wohl gerührt sein, meinte aber, OK, Solarzellen auf dem Dach hab ich schon mal gesehen, nix neues jetzt.

    Der Verkäufer fährt auf Gefühlsschiene, und reagiert bei technischen Fragen sehr abweisend.

    Wollten 96 € Miete für 2 Jahre, dann 111€ für 18 Jahre. Günstiger für 2 Jahre? Wer sich wohl damit ködern lässt...

    vielleicht finden sich ein paar, die dann mit 100€ auf 20 Jahre rechnen, oder die denken, sie könnten nach 2 Jahren kündigen...
    Total unseriös: Habe einen uralt Zählerkasten von 1965 (60x60cm), 3xgefragt ob der bleiben kann. Da kam immer, kein Problem....Wobei jeder andere Solarteur das Gegenteil sagt.
    (lokaler Anbieter meinte, der Kasten+notwendige Verlegung wg. Platz kostet nochmal ca. 3000€, und der hatte schon 2700€ für Elektroarbeiten veranschlagt - aber denen geht's wahrscheinlich zu gut, die sind auf Monate ausgebucht und bevor die Verkäufer Däumchen drehen holen die halt wenige aber seeeehr lukrative Aufträge rein)
    Hätte mich jetzt stark interessiert, ob das dann eine Überraschung gibt, wenn die zur Umrüstung anrücken, so nach dem Motto, Zählerkasten gehört zum Haus, der ist nicht im Preis mit drin.


    26k für 10kWp sind schon Hammer, und selbst bei irrwitzigen 5% Inflation wären das noch ca. 17k effektiv.

    Wenn Enpal 15k investiert, und der Bank bei 1,25% jeden Monat 111€ abbezahlt, dann haben die die Anlage nach 12 Jahren bezahlt!!! Ob sich das lohnt, noch weitere 8 Jahre für Instandhaltung zu bezahlen, muss jeder selber wissen.

    Mit 100€ wäre die Anlage nach ca. 13,5 Jahren bezahlt.


    Bei 1,5% Zins und 20 Jahren Zinsbindung könnte man den Betrag in 20 Jahren mit 73€/Monat abzahlen.
    18 Jahre jeden Monat 38€ mehr in der Tasche wenn man für Eventualitäten selber aufkommt...

  • Ob sich das lohnt, noch weitere 8 Jahre für Instandhaltung zu bezahlen

    Um es für Anfänger zu wiederholen: nein. Diese Anbieter zum Solarstrom mieten haben die Erfahrung gemacht, dass sie mit vermeintlich horrenden Betriebskosten Angst machen können bzw. Unwissenheit ausnutzen können.

    Die realen Betriebskosten sind erheblich geringer als suggeriert.

  • Schaut doch einfach mal wie lange die einzelnen Garantien laufen.

    Und dann nehmt den Taschenrechner(oder das Hirn) und rechnet euch aus, wieviel ihr für angebliche Reparaturkosten bis dahin gezahlt hättet.

    Die Anlagen sind überteuert(angebliche Ferraris der Solaranlagen) und dann noch die ganzen kleingedruckten Sachen die man euch im Gespräch natürlich nicht sagen wird.

    Hab mit einem Solar-Handwerker (Stammtisch-Kollege) gesprochen und ihm unser Angebot von Enpal damals gezeigt.

    Er kam aus dem lachen nicht zur Ruhe über soviel Dreistigkeit und Unwahrheiten die da erzählt werden bzw. geschrieben stehen.

    Ach ja, die haben wohl, nach Aussage meines Kollegen Ferraris genommen aber einen Fiat 500 Motor eingebaut

  • angebliche Reparaturkosten

    Ohne jetzt nachzusehen, geht das ja über eine Versicherung und die kostet halt, egal ob was anfällt. Daß die da jetzt eine Versicherung nehmen, bei der sie hinten rum Provision (die natürlich auch der Kunde bezahlt) bekommen, kann ich nur vermuten.

    Lebensversicherungen sind ja out, da müssen die Versicherer halt schauen, wie sie sonst an das Geld der Leute kommen.

  • Hallo,


    einige haben hier ja geschrieben, sie hätten statt enpal eine eigene Lösung mit Speicher realisiert. Ich (blutiger Anfänger) habe aus den faq rausgelesen, dass Speicher unsinnig sind. Ist diese Info veraltet? Sind Speicher wieder 'cool'?

  • Ist diese Info veraltet? Sind Speicher wieder 'cool'?

    Nein. Nein.


    Nur Nieten mieten (PV).

  • angebliche Reparaturkosten

    Ohne jetzt nachzusehen, geht das ja über eine Versicherung und die kostet halt, egal ob was anfällt. Daß die da jetzt eine Versicherung nehmen, bei der sie hinten rum Provision (die natürlich auch der Kunde bezahlt) bekommen, kann ich nur vermuten.

    Lebensversicherungen sind ja out, da müssen die Versicherer halt schauen, wie sie sonst an das Geld der Leute kommen.

    Es sind z.B. Garantien für die Solarplatten von 12 bis 15 Jahren, der Wechselrichter bei mir hat 5 Jahre Garantie.

    Aber die Versicherung bei Enpal zahlt man ab sofort.

    Also, wieso eine Reperaturversicherung wenn Garantien auf der Sache sind??

  • Also, wieso eine Reperaturversicherung wenn Garantien auf der Sache sind??

    Weil man bei denen ohne das nicht mieten kann.

    Grundsätzlich gilt (beachte Garantie und Gewährleistung sind zwei verschiedene Dinge) Garantie umfaßt in der Regel nicht alle mit dem Defekt verbundenen Kosten bzw. Nichteinnahmen durch entgangene Einspeisevergütung, steht alles in den jeweiligen Garantiebedingungen. Selbst mit Versicherung bezahlt einem niemand die x Telefonate oder den Schriftwechsel, der ohne gar nicht anfallen würde. Ist ja meist nicht so wie in der Werbung, daß man den Schaden nur anzeigen muß (oder gar die Anlage fernüberwacht wird und die selbst merken, daß da ein Problem ist/sein könnte) und die sich ab da um wirklich alles kümmern.

    Wie bei jeder Versicherung muß jeder schauen, ob er sie braucht. Die meisten braucht man imo nicht ;) Diese Entscheidung sieht bei ein paar Hektar fremdfinanzierten Solarpark sicher anders aus, als bei ein paar kWp am Eigenheim.