• Hab grad gelesen dass die Investoren hinter Enpal die Zalandogründer sind.....


    Muss das dann nicht : EnpAAAAAAAAAAAAAAAAAAAALLLLL ! heissen ?


    :lol::lol::lol::lol::lol::lol::lol::lol:

    ab jetzt - Hyundai Kona 64 kWh - 150 kW

    Statt Klimastreik - egal wann - PV montieren fürs Klima !

  • hoppla, wollte an das Zitat oben diesen Text und das Bild hängen, hab mich da wohl verklickt.


    Also:

    Ich habe in den letzten 2 Monaten einige Anbieter verglichen.

    Tipp: Ihr müsst euch eure Gesamtkosten für das Thema "Strom" mal anschauen - und zwar auf der Zeitleiste 10,15,20 Jahre, dann seht ihr, womit Enpal das Geld verdient:

    - Du bleibst bei Enpal zwar Eigentümer des selbst erzeugtem Stroms, sprich; du kannst ihn selbst verkaufen


    - ABER: Enpal kassiert einen konstanten Mietbeitrag

    - nach 10 Jahren steht Enpal noch gut da.

    - nach 20 Jahren wird deutlich, dass Enpal sehr teuer wird - aufgrund der konstanten Mietkosten


    Das Enpal Angebot war:

    6,6 kwp Anlage

    kein Speicher

    Service / Wartung alles inklusive

    Kosten über 20 Jahre: rund 21.000€

    Details zu der Kalkulation im angehängten Bild


    Vergleiche die mir vorlagen (alles netto):

    - Anbieter 1 mit E3/DC und 12kw Speicher und 9,9 kwp Anlage: 22.300€ - Standardgarantie über 10/12 Jahre Speicher+WR/PV-Module

    - Anbieter 2 mit SENEC 10kw Speicher und 9,9 kwp Anlage: 24.400€ - mit all inklusive sorglos Paket über 20 Jahre (Speicher+Module+Wechselrichter)


    Beide Alternativangebote reduzieren zudem die Stromrückkaufmenge und rechnen sich auf 20 Jahre mit einem Kostenvorteil von 20.000€ verglichen mit Enpal (berücksichtigt habe ich in den Vergleichskalkulationen auch Wartungsumlagen und Ersatzkosten bspw. Wechselrichter, die anfallen werden).

    Enpal wurde bei mir in der Kalkulation am Ende fast so teuer wie die Lösung "ich mache nichts und kaufe mein Strom weiter komplett ein".

    Also mein Tipp: kalkuliert das mal durch.

    Wie ich es sehe: Enpal legt aus seiner Sicht die Erträge klug auf Langfrist aus - und zwar so, dass der Verbraucher mit zunächst moderaten Kosten konfrontiert wird, aber eben konstant auf eine lange Laufzeit, die Kasse klingelt in der zweiten Dekade.

    Gerade die Erhöhung der Mietrate ab Jahr 2 schlägt nochmal ordentlich rein und zeigt im Angebot zunächst den niedrigeren Betrag - alles sehr klug, nur eben nicht wirtschaftlich aus Verbrauchersicht.


    Ich teile hier meine Schlüsse, die ich aus meinen Vergleichen ziehe, dass heisst nicht, dass es sich bei anderen Parametern nicht doch lohnen könnte.

  • "alles in Griff auf dem sinkenden Schiff".


    Vlt sollten wir das nicht sonderlich kreative Modell, Anlagen überteuert zu vermieten übernehmen und den Gewinn in große Anlagen und ökologisch nützliche Projekte stecken.

  • Hallo,


    habe heut ein Videochat mit einem Empal-Mitarbeiter gehabt. Kontakt zur Firma besteht bereits seit mehreren Monaten. Ich kann definitiv nicht bestätigen, dass dieser Mitarbeiter oder andere mich unter Druck gesetzt hätten. Die Video-Präsentation habe ich mir noch einmal schicken lassen. Habe diese hier mal angehängt, ging nur als PDF. Schätze aber, dass sie aussagekräftig ist. Ich gebe mich gerne als Laie zu erkennen und würde gerne einmal fachliche Meinungen hierzu lesen.

    Vorweg: Ich glaube jeder, der schon einmal etwas gemietet hat, wird wissen, dass man beim Mieten mehr bezahlt. Dies betrifft aber ebenso einen Kreditvertrag. Das soll nun nicht Hauptthema sein, ich wundere mich nur, dass hier beim Mieten von "Draufzahlen" gesprochen wird, beim Kredit aber nicht. Fand ich jetzt nicht besonders einleuchtend...


    P.S.: Was hier bisher ebenfalls noch wenig bis gar nicht thematisiert wurde, sind die tatsächlich steigenden Strompreise. Die Preiserhöhung lag hier in den letzten 10 Jahren bei ca. 32%. Nun soll der Strom sauberer sein, es gibt EU-Auflagen, etc. Bedeutet: Ein gleiches monatliches Preisniveau sollte doch eigentlich eher für Sicherheit sorgen? Mein Stromanbieter hat mir übrigens schon die Erhöhung der Preise ab 2021 mitgeteilt. Auf 20 Jahre gerechnet... auch diese Rechnung fanden hier bisher kein Echo...

    Dateien

    • Enpal.pdf

      (4,65 MB, 26 Mal heruntergeladen, zuletzt: )
  • , dass hier beim Mieten von "Draufzahlen" gesprochen wird, beim Kredit aber nicht.

    Weil man bei allen mir bekannten Mietmodellen etwa doppelte wie bei einem Kauf zahlt. Dafür müßte man schon den kompletten Kaufpreis über die ganzen 20 Jahre mit gut drei Prozent verzinsen, das entspricht aber nciht dem aktuellen Zinsniveau, wenn die Bonität des Kunden nicht völlig im Keller ist (und ich bezweifle, daß so ein Kunde beim Mietmodell angenommen wird, die müssen das dem dahinter stehenden Geldgeber ja auch irgendwie darstellen).

    Was hier bisher ebenfalls noch wenig bis gar nicht thematisiert wurde, sind die tatsächlich steigenden Strompreise.

    Weil das völlig unabhängig davon ist, wie man die Anlage bezahlt/finanziert.

  • Ich kenne keine Firma die so naiv ist feste Strompreise für 20 Jahre zu garantieren. Aber genug Leute die sich einbilden nach bunten Pitches im Bild zu sein.


    Solche Mietangebote sind für Leute, die gern gut Gefühle mieten. Ein Haken ist, bei 10 kWp kleben zu bleiben. Wenn du das ca. doppelte des Kaufpreises ausgeben möchtest greif zu.

    Ich würde aber bedruckte Baumwolle mieten und damit eine günstige Anlage kaufen. Mein Haus, meine Anlage.


    Bitte lies erstmal die Grundlagen: FAQ - wertvolle Informationen zu PV-Anlagengröße, Stromspeicher, Wirtschaftlichkeit, Eigenverbrauch, Optimierung, Simulation, erwartbarer Ernte, Auslegung, Wärmepumpe, rechtlichen und steuerlichen Grundlagen, Netzanschlussbegehren zwecks EEG-Vergütung uvm


    Strompreis betrifft dich bei gemieteter Anlage umso mehr wenn die Dächer nicht sinnVOLL belegt sind.

    "Draufzahlen" gesprochen wird, beim Kredit aber nicht. Fand ich jetzt nicht besonders einleuchtend

    Rechnen statt reden.