• Hallo,

    über YouTube wird Enpal stark beworben.

    Nach Kontaktaufnahme wurde mir das Modell höflich vorgestellt.

    Einen Zeitdruck konnte ich bis jetzt nicht feststellen, kann ja noch erfolgen.

    Interessant für mich ist der Umstand, dass alle Installationen, Wartungen und Anmeldungen seitens Enpal erfolgen sollen, so die Aussage beim Erstkontakt.

    Und die Anlage geht in mein Eigentum über nach 20(30) Jahren für einen symbolischen Euro.

    So weit hörte sich das gut an.

    Nur sind die barmherzigen Samariter ja bekanntlicherweise ausgestorben, also woran/womit verdient eine solche Firma dann Geld? Aus Zeitvertreib wird sowas nicht gemacht, da gibt es interessanteres.

    Ein Gedanke von mir war, weil man nach den Eigentumsverhältnissen bzw. wer Eigentümer lt. Grundbuch ist gefragt hatte, dass Enpal Dachflächen anmietet, hochleistungsfähige PV-Anlagen installiert, dem Hausbesitzer dann den Eigenverbrauch als Dachflächenmiete vergütet und den noch anfallenden Strom Überschuss dann zu einem höheren Preis am Markt verkauft.

    Aber da ist nichts zu finden. Also bin ich mal gespannt was am Mittwoch offenbart wird im Videochat.

    Euch allen hier erstmal danke für die Infos, ich werde auf jeden Fall berichten.:):thumbup:

  • über YouTube wird Enpal stark beworben.

    Man muß sich Werbung ja nicht ansehen. Bzw. ein Glück, daß ich gar keine Lust habe mir am Computer Filme anzusehen und der Fernseher nicht mit dme Netz verbunden ist, da sehe ich sowas gleich gar nicht.


    dem Hausbesitzer dann den Eigenverbrauch als Dachflächenmiete vergütet

    Das kann so nicht funktionieren, weil dann 100% EEG-Umlage dafür anfallen und das ganze sehr wahrscheinlich unwirtschaftlich wird.

    Natürlich mußt du zusätzlich dazu die Dachfläche zur Verfügung zu stellen noch eine monatliche "Rate" (wie auch imemr sie das formulieren) zahlen und bist Betreiber der Anlage, womit du auch die ganz normalen laufenden Papierkram zu erledigen hast. Da steht ja nur, was sie machen, nicht was sie nicht machen, wie etwa die Steuererklärung (dürfen sie auch gar nciht, da müßten sie Steuerberater sein).

  • Hallo,

    war auch nur so ein Gedanke über die Wirtschaftlichkeit. Alleine beim Ansatz Teile des eigenen Hauses langfristig an Dritte im Grundbuch zu verankern geht für mich überhaupt nicht. Richtig, >10kw =EEG Umlage, hatte ich vergessen.

    Bin aber trotzdem gespannt was die anbieten.

    Habe gerade auch mal bei Kununu nachgeschaut, sind sehr differente Aussagen, halt Anonymität des Internets.

    Mir hätte es gut gepasst, dass ich mich um die Anmeldung und Abnahme mit dem Netzbetreiber bei uns nicht kümmern muss. Die sind hier sehr speziell und nicht gerade zuvorkommend. Insbesondere wenn man nicht alles von einem speziellen Unternehmen installieren lässt.

    Da hätte eine größere Fa. wahrscheinlich weniger Probleme.

    Ansonsten bleibt es halt bei meinen "Inseln", solange es noch erlaubt ist.

    Gruß :thumbup:

  • Abnahme mit dem Netzbetreiber

    Ist freiwillig da gesetzlich nicht vorgeschrieben.

    Du bist offensichtlich Anfänger und daher anfällig für das Marketing derer die dir viel Geld anbieten anzunehmen. Schon praktisch wenn andere helfen Platz auf dem Konto zu machen ...

    Tu dir einen Gefallen, lies die in diesem Thread verlinkten FAQ (als Grundwissen verlinkt) und auch diesen Thread vollständig. Dann bist du immun gegen Verkäufer-Gerede.

  • Woran/womit verdient eine solche Firma Geld

    Ich bin auch mehr oder weniger über Enpal auf das Thema PV gestoßen.

    Schaue die genau die monatliche Rate an, rechne diese auf 20 Jahre hoch und vergleiche diese Summe mit einer Kauf PV Anlage.


    Was mich abgeschreckt hat, waren einmal die Annahme der Strompreissteigerung, und die Tatsache, dass ich nach 10 Jahren die Anlage für eine höhere Summe ablösen könnte, wie man aktuell für eine neue Kauf PV Anlage bezahlt.

    Wie bereits erwähnt findet man alle Infos hier im Forum, die Zeit sich einzulesen lohnt sich...

  • Ich habe das Videogespräch geführt, gemeinsam mit meiner Frau.

    Alles war gut und es wurde viel erklärt.

    Seltsam fand ich die "Wartung", die Anlage wird als wartungsfrei beschrieben.

    Dann hab ich eine Garantie auf Schäden von 5 bis 12 Jahren.

    Meine Anlage sollte ca 9.3 kw haben.

    Am Anfang sollte ich zwei Jahre 99,-- € zahlen , ab dann 117,--€ für den Rest der Laufzeit.

    Ich hab dan mal gerechnet wieviel ich sparen würde und was die Anlage na ch 20 Jahren kostet.

    Dann hab ich einen Handwerker gefragt, was die Anlage bei ihm kosten würd.

    Es stellte sich raus, bei Enpal kostet die Anlage das doppelte.

    Ich bekam einen Anruf von Enpal, wurde gefragt, warum ich die Anlage nicht mieten wolle.

    Antwort von mir, das ich die Wartung nicht versteh und das die Anlage zu teuer ist bei ihnen.

    Angeblich ist ihre Anlage der Porsche der Solaranlagen und von irgendwelchen Wartungskosten wußte man nichts mehr, aber ich hatte es ja schriftlich.

    Ich hab die Anlage gekauft und seit Freitag auf dem Dach.

    Eingesparte Kosten in 20 Jahren gegenüber Enpal ca. 8.ooo€ . nach den Mindestwerten der Anlage.

  • Hallo, erstmal danke.

    Ich glaube es wird ein interessantes Gespräch werden insbesondere unter dem Hintergrund, dass mein Dach von

    1970 ist.

    Ist zwar noch Top in Ordnung und dicht aber mein hiesiger Solarteur meinte, dass bevor er dort drauf montiert

    eine Umdeckung/Neueindeckung erforderlich ist ( Betondachsteine bekommen Haarrisse beim Betreten und können undicht werden oder direkt kaputt gehen, hat er Recht) .

    Bin mal gespannt was Enpal dazu sagt.

    Technisch und Gewährleistungsmäßig hat mein Solarteur Recht. Bin gerade dabei die hiesigen Dachdecker abzuklopfen.

    Es gibt gute Programme bei der KfW aber von dort wird immer der höchste Energieeinspareffekt gefordert und das wird bei der Sanierung dann richtig teuer (Aufsparrendämmung 160mm min. etc.). Und das bei 220m² Dach sind dann ca. 30.000 Euro ohne PV. Auch wenn Geld im Moment billig ist, würde ich (60) die Schuldenfreiheit nicht mehr erleben.

    Deshalb erstmal Angebote für eine einfache Dachsanierung und dann weiterschauen.

    Trotzdem allen danke.:thumbup::)

  • ENPAL, es hätte so gut klingen können.:ironie:


    Nach dem ich die Einstiegsfragen auf der Webseite beantwortet hatte, wurde ich auch schon als bevorzugter Kunde sofort kontaktiert. Denn stimmen die Voraussetzungen nicht zu 100%, kommt man auf die lange Warteliste (>3Monate).


    Die nette Dame vermittelt viel Werbung und den ökologischen Gedanken im Gespräch und wenn ich Interesse habe, sollte ich schnell (innerhalb von 24h) drei Bilder einsenden und die aktuelle Jahresstromabrechnung. Dann befasst sich sofort ein Planer mit dem Projekt, ansonsten werde ich mit der Planung weit hintenangestellt. Ich konnte wenigstens 3 Tage für meine Bearbeitung herausschlagen.


    Nachdem die Unterlagen eingesendet waren, kam 4 Tage später auch die Einladung zur Teilnahme an der Videopräsentation. Wir vereinbarten einen Termin, der möglichst wieder recht zeitnah sein sollte.


    Beim Termin war meine Frau leider verhindert, aber das Gespräch fand statt und es wurde nach 30 Minuten auch endlich mein Projekt vorgestellt.


    Es soll eine schlüsselfertige PV-Anlage mit Rundum-Sorglos-Paket werden?


    Eine 5,28 kWp-Anlage (16 Module a 330Wp von Premiumherstellern dazu ABB-Wechselrichter und das Solarlog Energiemanagement) zum Schnäppchenpreis von 18.120 Euro (Netto). Natürlich verteilt auf 20 Jahre Miete.

    Ich könnte die Anlage auch jederzeit kaufen für 13.284 Euro (Netto) wobei davon für jedes Betreiberjahr dann 597,80 Euro (Netto) abgezogen werden.


    Die Berechnung dazu sieht dann so aus:


    4841 kWh Solarstomerzeugung, davon abziehen 2024 kWh Eigenverbrauch (40%), so bleiben für die Einspeisung 2.817 kWh übrig. Allerdings muss ich noch einen Reststrom von 3445 kWh beziehen.

    Habe jetzt aktuell 98 Euro Stromkosten im Monat. Als Miete müsste ich 62 Euro (Netto), und nach 24 Monaten 77 Euro (Netto) bezahlen und es kommen noch Reststromkosten minus der Einspeisevergütung von 43 Euro im Monat dazu. Sind also 105 Euro bzw. nach 2 Jahren 120 Euro im Monat. Ich zahle also mehr als vorher, damit ich nach 20 Jahren für den obligatorischen 1 Euro die Anlage übernehmen kann? Aber was tut man nicht alles für den grünen Gedanken.


    Natürlich ist das Mietmodel gegenüber einem Kauf, auf 20 Jahre gerechnet auch schlappe 3000 Euro günstiger. Schließlich muss man beim Kauf auch Rücklagen bilden für Reparatur & Ersatzteile, dazu kommen Kosten für Wartung & Reinigung (laut Nachfrage ist Wartung alle 4 Jahre Pflicht und der WR muss alle 13Jahre gewechselt werden?) für die Fernwartung (warum und wer immer das auch macht?) und natürlich für Versicherung.

    Und wer bis hier noch nicht überzeugt ist, den haut jetzt der Neukunden-Bonus von 100 Euro (Brutto oder Netto?) vom Hocker. Warum alles in Netto-Preisen, weil die MwSt. laut der Dame, vom Finanzamt 1:1 erstattet wird, da man voller Nutzer der Anlage ist und Enpal lediglich der Eigentümer.


    Nach dem dann schon zwei Stunden lockeres Gespräch vergangen wahren, sollte es nun ans Antrag stellen gehen. Also mal eben ein 7-Seiten Pdf digital Signieren und schon könnte der Solateur persönlich vorbeikommen. Ich bat wieder darum mir etwas Zeit dafür zu nehmen, was die Dame dann nicht so Recht verstehen konnte, da meine Hardware für mich schon Reserviert ist und Sie diese, Aufgrund von Lieferengpässen, auch nicht lange für mich geblockt halten kann.


    Jetzt habe ich 5Tage Zeit mich für das Schnäppchen meines Lebens zu entscheiden und ich darf mir sogar Vergleichsangebote beim örtlichen Solateur einholen. ;)


    Gruß

    a-wing

    » Am Ende wird alles gut! Und wenn es noch nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende «

    Zitat Oscar Wilde :danke:


    24 26 x Suntech Power HIPower STP375S-B60/Wnh an Wechselrichter Fronius_Symo 8.2-3-M <3

  • Die Drückerkolonnen digitalisieren sich also.....


    :lol::lol::lol:

    ab jetzt - Hyundai Kona 64 kWh - 150 kW

    Statt Klimastreik - egal wann - PV montieren fürs Klima ! FridayForMounting FFM :mrgreen:

    Wer mich zitieren mag - bitte ausschließlich Vollzitate !

    Für 2022 sind die Auftragsbücher bis Oktober voll !