Nach IBN ca. 20 Wochen auf Zählerwechsel warten? Ich dreh durch!

  • Hallo zusammen.

    ich bin hier grad übelst ab durchdrehen.

    Habe am 08.11. den Solateur mit der Montage meiner 24,48 kWp-Anlage beauftragt.
    Wir haben direkt zu Anfang abgesprochen, dass er es gleich dem VNB meldet, dass der Zähleraustausch etc. so schnell wie möglich vonstatten gehen kann. (was ich langsam stark bezweifel, ob er das getan hat)

    Die Anlage wurde vor Weihnachten noch fertig gestellt und am 3. Januar in Betrieb genommen und auch im Marktstammdatenregister eingetragen.

    Seit dem warte ich nun, bis sich LEW bzw. LVN bei mir meldet bezüglich dem Zähleraustausch.
    Am 23. Januar kam so ein "Standardschreiben" von denen. Nix konkretes über meinen Fall steht da drin, nur ne allgemeine Vorgehensweise. "Hinweise und INformationen zu §8, Absatz 5 und 6 EEG".

    Sooo, nachdem ich in den letzten Tagen ca. 4h in der Warteschleife hing hab ich tatsächlich heute da mal jemand ans Telefon bekommen.
    Die Dame sagte mir, dass bei Ihnen die erste Info irgendwann im Dezember eingegangen ist. Am 22.1. haben Sie dann irgendeine Anfrage rausgeschickt und warten ab da 8 Wochen auf eine Rückmeldung. Danach prüfen Sie ob der Netzanschlusspunkt oder sowas passt und das wird nochmal 8 Wochen dauern. Wenn der nicht passt, muss da erst noch was ausgebaut werden, was nochmal erheblich länger dauert. Und dann melden sie sich bezüglich einem Termin zum Zählertausch.
    Dann ist quasi fast Mitte des Jahres!

    Das kanns doch nicht sein?

    Hab ich da irgend ne Handhabe? Was kann ich machen?
    Sie hat gemeint, ich darf die Anlage nicht laufen lassen, wenn irgendetwas dadurch passiert, bin ich voll haftbar und vergütet bekome ich auch nichts.

    Anlage läuft natürlich, ich heize zum Teil mit dem Heizlüfter, da ich eigentlich NICHT unter den zum Jahreswechsel abgelesen Zählerwert kommen wollte, damit es da keine Probleme gibt. Aber da ging ich davon aus, dass der Zähler im Januar oder Anfang Februar getauscht wird.

    Wenn ich überlege, wieviel Strom das ist, was mir flöten gehen würde, wenn die Anlage jetzt nicht läuft....

    Was kann man machen?
    Ist das alles rechtens?

    Gruß

    Specki

  • Tja das hat wohl dein Elektriker verbockt.

    Bei der Größe der Anlage hätte er erstmal eine Netzanfrage schicken sollen....

    Das kommt halt jetzt alles rückwärts.... jetzt wird halt die Zeit hinten drangehängt.

    Die LVN ist nicht schnell - hält sich aber an die Regeln. Die hat dein Elektriker aber offensichtlich nicht eingehalten....

  • Sie IST eingeschaltet!

    Aber ich wollte eigentlich nicht unter den Zählerstand zum Jahreswechsel kommen, da überall prophezeit wird, dass das probleme geben wird.

    Auch der Solateur meinte ich soll die ANlage auf keinen Fall laufen lassen (Zumindest nicht so, dass man es merkt) weil er sonst auch eine auf den Deckel bekommt etc.

  • "da überall prophezeit wird, dass das probleme geben wird."

    Das ist das einzige was bei dir hängen bleibt. Muss man den alles für dich neu kauen?

    Nein, lass laufen, auch wenn der Stand tiefer geht, na und? Wozu gibt es Taschenrechner und Erfahrungswerte?

    Siehe FAQ.

  • Das ist zwar lustig, was jetzt alles wegen der Einspeisung geschrieben wird - aber: wenn die LVN jetzt erstmal den Netzanschluss rechnet !!! und die PV bereits installiert ist und läuft, ist doch genau das Problem, dass sich der TS nicht an die Richtline TAB hält.

    Kleiner 10 kWp wärs ja kein Problem wg der Anschlusspflicht - aber hier hat’s der Elektriker vergeigt und nicht der VNB

  • Kleiner 10 kWp wärs ja kein Problem wg der Anschlusspflicht - aber hier hat’s der Elektriker vergeigt und nicht der VNB

    wie kommst du denn darauf - das EEG gibt den Hausanschluß als Verknüpfungspunkt für Anlagen bis 30 kWp vor.