Umstellung einer Anlage aus 2011 von Einspeisung auf Eigenverbrauch

  • ohne diesen zweiten Stadtwerke-Bezugs-Zähler würde sonst sog. "Mieterstrom" anfallen was zuviel Organisations-Aufwand wäre)

    Nein, es zwingt dich niemand echten Mieterstrom umzusetzen. Das wird auch nicht richtiger durch Wiederholung in der Grafi. Es geht auch die einfache Variante: Strom an Mieter - Einverständnis des Mieters vorausgesetzt. VGl. Mieterstrom oder Strom an Mieter - das wäre auch meine Empfehlung - zufriedene Mieter sind auch für den Vermieter von Vorteil.

    Der Stadtwerke-Zähler (an dem auch die PV-Anlage angeschlossen ist) muss auf dieselbe Person wie die PV-Anlage selbst laufen

    Auch das ist nicht zwingend.


    Wechselstromzähler als Einpeisezähler für die PV? Süß, kleine PV, max 4,6 kVA? Oder galt die Schieflast 4,6 kVA noch nicht im EEG 2009?

    insbesondre Wechsel zur KUR schon für 2020 - sollte noch gehen, wenn man wirklich sofort agiert)

    Darin sehe ich bei Anlage im EEG 2009 keinen einzigen Vorteil. Warum sollte man das tun?

    Kein Ahnung, was pflanze in MK 7.1 darstellt.

    Siehe 1. MK in meiner Signatur.


    Netz

    2RZ

    Mieter

    2RZ

    Vermieter

    2RZ (oder 1 RZ, bevorzugt mit Rücklaufsperre) als EZ. Ich würde 2 RZ nehmen wenn möglich da dich da flexibler hält.

    PV 2011.


    Das ganze Setting ist in Strom an Mieter genauer beschrieben inkl. voller EEG-U, ÜNB usw.

    Kein großer Aufwand - aber ermöglicht dir den Grundpreis mit dem Mieter zu teilen, was so um die 50-60 EUR Ersparnis bringt.


    Hier können Vermieter und PV 2011 zwar getauscht werden - aber dann fände ich es weniger übersichtlich - und es bringt keinen Vorteil.

    Nach Belieben kann noch der Allgemeinstrom als eigene Stufe eingebunden werden. Ich würde ihn zwischen Mieter und Vermieter setzen.

    Private Zähler können auf die Hutschiene.

  • Selbstverständlich würde ich meinen Mietern PV-Strom anbieten - Kaskadenmessung gibt mir Vorteil bei Leerstand. Zahlt der Mieter seinen Strom nicht könnte ich prüfen, ob ich ihn abstellen darf. Darüber hinaus kann der Grundpreis geteilt werden, das entlastet die Hausgemeinschaft um ca. 120 EUR pro Jahr - auf 10 Jahre 1200 EUR. Meinen Anteil investier ich lieber in neue Fenster.

    Hat dein Mieter auch einen eigenen, amtlichen Wasserzähler, eine eigene Heizungsanlage?

    Wenns passt ist auch gemeinsame Mülltonne denkbar. Ich mag es ein freundliches und persönliches Verhältnis zu Menschen zu haben.

  • Darin sehe ich bei Anlage im EEG 2009 keinen einzigen Vorteil. Warum sollte man das tun?

    Hatte ich doch geschrieben. Wenn man sich den Erzeugungszähler (insbesondere dessen Kosten) spart und eben den vergüteten Eigenverbrauch nicht in Anspruch nimmt, macht KUR wieder Sinn.

    Der Zusatzzähler koste nach MsbG 20Euro (ausnahmsweise brutto), man spart bei eienr Anlage aus 2011 knapp 10ct/kWh (netto Einspeisevergütung, da KUR angenommen, minus brutto Rücklieferung), ok gut 200kWh wird man selbst mit der recht kleinen Anlage des TS schaffen. Ohne KUR braucht man in der Tat nicht anfangen sich da Gedanken zu machen, Einspeisezähler setzen udn gut.

  • Wir haben mit unserer knapp 5kW-Anlage aus 2011 aber über 1000 kWh EV. Anfangs, wo noch Kinder im Haus waren sogar über die 30% zu 12ct zzgl. Mehrwertsteuer fiktive Rücklieferung. .

  • Danke!

    Berechnung Sachentnahme wie bei aktuellen Anlagen mittels Wert aus dem WR?

    Hat jemand ne Formel aufgestellt bis welche Menge das lohnt?

    Wäre das für die FAQ.

  • ......

    Wechselstromzähler als Einpeisezähler für die PV? Süß, kleine PV, max 4,6 kVA? Oder galt die Schieflast 4,6 kVA noch nicht im EEG 2009?

    .....

    Da gingen noch echte 5 kW einphasig. Habe selbst auch so einen Wechselrichter. Zur Messung hat der VNB allerdings schon einen dreiphasigen Erzeugungszähler eingebaut.


    Keine Sachentnahme, sondern fiktive Rücklieferung.

  • Um das zu klären müsstest du wohl beim VNB nachfragen. oder Elektriker vor Ort.

    Mit etwas Glück ist ein Schrank vom anderen abgezweigt? Kannst du den Kabeln folgen / ein Gesamtbild einstellen?

    Die Kabel führen beide sofort in die Erde. Die Anschlusskästen stehen direkt nebeneinander. Da müsste ich mal aufgraben.

    Anfrage beim VNB ist raus.

    Meine Anlage hat 29,8 kWp. Sollten das wirklich zwei Anschlüsse sein, hätte ich dann auch das Recht auf den zweiten Anschluss eine neue Anlage zu installieren?

    Hatte mal eine Anfrage beim VNB gestellt, ob ich die Anlage auf 50 kWp erweitern darf. Da wurde mir dann ein neuer Netzanschlusspunkt genannt (3 fremde Grundstücke dazwischen). Das war dann leider nicht umsetzbar.

  • Wenn ich mich hier mal einklinken darf. Wir haben unsere 14,9 kWp Anlage aus 2011 vor kurzem auf Überschusseinspeisung umgestellt. Der alte Bezugszähler wurde gegen einen Zweirichtungszähler ausgetauscht. Soweit alles klar!


    Jetzt hat mich der Mitarbeiter der Stadtwerke angerufen und meinte er habe einen Fehler gemacht. Der Erzeugungszähler müsste auch noch gegen einen mit Rücklaufsperre ausgetauscht werden. Hat was von möglicher Manipulation gefaselt.

    Mit erschließt sich das nicht ganz und mein Elektriker meinte auch, der müsse nicht gewechselt werden, schließlich kann die PV Produktion ja nicht negativ sein, oder?


    Können mich die Experten hier bitte mal aufklären?

  • Der WR hat minimalen Verbrauch der ohne RLS von der Erzeugung abgeht. Vernachlässigbar. Falls MSB einen anderen Zähler einsetzen möchte würde ich dafür nichts bezahlen.