Umstellung einer Anlage aus 2011 von Einspeisung auf Eigenverbrauch

  • Da hat man wohl für den Volleinspeiser eine neue Zählersäule mit komplett neuem Netzanschluss gebaut. Das macht die Umstellung nicht gerade einfacher. Ohne pfuschen zu wollen müsste wohl für den Hausanschluss ein neuer Schrank mit zwei Zählerplätzen her. Ansich mögen VNBs es ja überhaupt nicht, wenn zwei voneinander unabhängige Anschlüsse in ein Haus führen.

  • Mit etwas Glück ist ein Schrank vom anderen abgezweigt? Kannst du den Kabeln folgen / ein Gesamtbild einstellen?

  • Wenn nur ein Kabel ins Haus kommt, sollte auch nur ein Hausanschluß vorliegen. Für ein paar kWp wird doch niemand einen komplett neuen Hausanschluß gebaut haben, aber ich sehe gerade, daß FranzX gar keine Zahlen im profil stehen hat.

    Ansonsten bleibt die Anzahl der Zähler gleich, die sollten also auch auf die vorhandenen Zähleplätze passen.

  • Es werden sicher 2 Kabel ins Haus gehen, eins zu den Verbrauchern (ggf über Unterverteiler) und eins zur PV-Anklage, aus jeder Zählersäule mindestens eins. Das für die PV kann man ja sogar sehen.

  • so, habe nun den nötigen Umbau unseres Zählerschrankes für die Umstellung auf Überschusseinspeisung mit meinen Stadtwerken besprochen:

    1. Für unsere Anlage würde wohl 1 ZR-Zähler (Platz 2 im Schrank) reichen (siehe meine Skizze dazu im Anhang + Foto vom Schrank aktuell)
    2. Wenn irgendwann mal eine unserer 2 Wohungen eine Mietwohnung wird, dann würde auf Platz 5 ein zweiter Bezugszähler für die Mietswohnung (parallel zum bisherigen 2-Richtungszähler) installiert werden (ohne diesen zweiten Stadtwerke-Bezugs-Zähler würde sonst sog. "Mieterstrom" anfallen was zuviel Organisations-Aufwand wäre)
    3. Der bisherige PV-Einspeise-Zähler (in Platz 4) würde ersatzlos gestrichen/zurückgegeben werden
    4. Der Stadtwerke-Zähler (an dem auch die PV-Anlage angeschlossen ist) muss auf dieselbe Person wie die PV-Anlage selbst laufen, d.h. zieht diese Person in die andere Wohnungeinheit muss auch der Zähler mit umverdrahtet werden

    > stimmt so bisher?


    meine ungeklärten Fragen dazu:

    1. an diesen 1 ZR-Zähler sehe ich ja nicht den gesamten verbrauchten Strom, sondern nur Bezug und Einspeisung. Macht es deshalb Sinn einen eigenen Zwischenzähler für den PV-Ertrag einbauen zu lassen? wenn ja, welcher Kaufzähler ist zu empfehlen?
    2. was sollte ich für diesen Zählerschrank-Umbau mit dem Elektriker noch klären bzw. vorsehen?


    danke für Eure Mithilfe vorab.


    Gruß

    Thomas

  • ich bin mir nicht ganz sicher, aber solange du für den Eigenverbrauch Geld bekommst, benötigst du einen geeichten Erzeugungszähler.

    Gruß PV-Express


    46 x Sunowe 195Wp Mono, SMA STP8000TL10, Ausrichtung - 40°Az, Dachneigung 35°, IBN 5/2012

  • So kann man das Umlagekonto auch entlasten :( , einfach keinen Erzeugungszähler machen und dann gilt für die Vergütung nach EEG2009 Einspeisung gleich Erzeugung.

    Rein finanziell sollte man natürlich nochmal rechnen, ob sich der Erzeugungszähler rechnet. Rein aus dem Bauch, rechnet der sich immer, wenn man nicht wirklich extrem wenig selbst verbraucht. Ist aber gar nicht so einfach, wenn man auch noch die (Umsatz-)Steuer (insbesondre Wechsel zur KUR schon für 2020 - sollte noch gehen, wenn man wirklich sofort agiert) betrachtet, da ich das Feierabendbier schon angefangen habe, fange ich aber jetzt nicht an zu rechnen, das geht eher schief ;)

  • fritz-franz da du eine Anlage mit IBN 2009 und vergütetem DV hast, ist ein Erzeugungszähler notwendig.

    aha, dann stimmt es also doch nicht, dass mir (laut Mitarbeiter der Stadtwerke) 1 einziger ZR-Zähler reicht? Von was ist dieser dann fälschlicherweise ausgegangen?


    ergo: der alte, bisherige PV-Einspeisezähler (im Foto Platz 4) in unserem Zählerschrank bleibt bestehen und 1 neuer ZR-Zähler kommt dazu?


    oder sollte besser der alte PV-Einspeisezähler im Zuge des Umbaus durch einen 2. ZR-Zähler ersetzt werden? (dies wäre dann so wie in pflanze´s "Messkonzept 7.1" beschrieben, oder?)