Umstellung einer Anlage aus 2011 von Einspeisung auf Eigenverbrauch

  • @ Thomas: Das hängt natürlich von deinem Eigenverbrauch und deinen Bezugsstromkosten ab.


    Annahme: du verbrauchst 1000 kWh pro Jahr selber. Eigenverbrauchsvergütung: 22,76 ct/kWh (Juni 2010)


    Gewinn pro selbst verbrauchter kWh:

    Versorgerstrompreis+Eigenverbrauchsvergütung-Einspeisevergütung-evtl.EEGUmlage(akt. max. 7ct)=30+22,76-39,14-7=6,62 (mindestens)


    pro Jahr: 6,62*1000 = 66 Euro

  • Habe dazu auch noch eine technische Frage:

    Bei mir stehen die Zähler Bezug und Einspeisung direkt nebeneinander.

    Kann ich das ganze auch auf Überschusseinspeisung umstellen ohne dass ich einen neuen Zählerkasten montiere?

  • danke für´s Berechnen.:)


    Wir verbrauchen mit 4 Personen in 2 Haushalten zusammen 6000kWh pro Jahr.

    Was wäre hier als tatsächlich möglicher Eigenverbrauch realistisch?

  • Eigenverbrauch in 2 Haushalten geht nicht. Daher bei Lieferung an Dritte volle EEG-Umlage. Hättet ihr die Anlage von Anfang an für Selbstverbrauch angeschlossen könntet ihr auch mit 2 Haushalten von den Bestandsregelungen für ältere Bestandsanlagen profitieren. § 61f Verringerung der EEG-Umlage bei älteren Bestandsanlagen

  • Schau mal in den unteren Teil der FAQ in meinem Benutzerprofil.

    Wenn die 20 Jahre um sind wirst du eh umstellen - es gibt keinen einzigen Grund zu warten! Da es dir sehr ums Geld geht: du hättest von Anfang an in kfm.bil.Durchleitung arbeiten können - dann wäre die Umstellung jetzt rein bilanziell möglich.


    Sind da zwei Parteien?

  • Schau mal in den unteren Teil der FAQ in meinem Benutzerprofil.

    Wenn die 20 Jahre um sind wirst du eh umstellen - es gibt keinen einzigen Grund zu warten! Da es dir sehr ums Geld geht: du hättest von Anfang an in kfm.bil.Durchleitung arbeiten können - dann wäre die Umstellung jetzt rein bilanziell möglich.


    Sind da zwei Parteien?

    ja stimmt. Damals (2010) bei der Installation hatte ich anklingen lassen, ob langfrisitg Eigennutzung nicht besser wäre. Die zuständige Firma hat dies abgetan mit dem Argument, dass das niemand macht. Ich hatte damals schon geahnt, dass dies (mal wieder) einfach Beratungsschmarrn-für-dumme-Kunden ist. (Leider mußte damals dann alles sehr schnell gehen um den Stichtag einzuhalten).


    Nein, es läuft zwar offiziell als 2-Familien-Haus läuft aber alles auf 1 Stadtwerke-Zähler und ist alles unsere Familie - geht das trotzdem (nicht)?


    nachgedacht:

    wenn wir später mal 1 Wohnung vermieten würden, würde ich dann die (laut Zwischenzähler) vom Mieter verbrauchten kWh einfach mit den normalen Preis pro kWh abrechnen?

    oder müsste ich dann den Zählerschrank (s. Anhang) umrüsten auf 1 Zähler für unsere Wohnung inkl. PV-Eigeneinspeisung und 1 Zähler für den Mieter ohne PV? > gibt´s ein Zählerkasten-Schema für solche Fälle?


    Viele Fragen.... aber diesesmal möchte ich es total richtig machen. :)


    Gruß

    Thomas

  • Bitte keine unnötigen Vollzitate!


    Der Zwischenzähler ist privat, sehr gut.

    Schau mal nach Strom an Mieter in meinem Benutzerprofil.


    Du hast gute Voraussetzungen umzustellen. Lass dir gleich 2 Zweirichtungszähler einbauen, dann bist du flexibel bezüglich Kaskade falls eine Anlage dazukäme.