PV-Anlage auf Neubau

  • Zu 3 die Erinnerung, Leiterschleifen zu vermeiden. Es wird hier und da davon gesprochen, + und - in getrennten Rohren zu fahren - die aber nebeneinander liegen (zwecks Vermeidung Leiterschleife). Auch habe ich schon von geerdeten Metallrohren gelesen. Dipol hat vlt. ne gute Empfehlung - ich nehme das gerne auf die Todo-Liste für die FAQ.


    2. Ich mag z.B. Heckert und Solarfabrik da Wertschöpfung im Inland.


    NW 660h finde ich hier darstellbar - evtl. nicht randvoll sondern dafür optimal lange(n) String(s).

  • Für unseren Neubau der im Frühjahr gebaut werden soll, möchte ich eine Photovoltaikanlage auf das Dach setzen. I

    Dann rege ich vorab an, sich unverzüglich mit der DIN 18014:2014-03 zu befassen.


    Obwohl seit 2007-09 die Erdungsanlagen nur noch von konzessionierten EFK eingebaut werden dürfen und vor dem Betonieren zu dokumentieren sind, ist das noch viel zu "neu" um einer Mehrheit der an Neubauten beteiligten Architekten und Firmen auch bekannt zu sein. Klick mich!.


    TIPP: Bei Erstellung der Erdungsanlage Anschlussfahnen für Ableitungen getrennter Fangeinrichtungen nach dem Stand der Technik für PV und Dachantenne zu geringen Kosten mit einplanen.

    Zu 3 die Erinnerung, Leiterschleifen zu vermeiden. Es wird hier und da davon gesprochen, + und - in getrennten Rohren zu fahren - die aber nebeneinander liegen (zwecks Vermeidung Leiterschleife). Auch habe ich schon von geerdeten Metallrohren gelesen. Dipol hat vlt. ne gute Empfehlung - ich nehme das gerne auf die Todo-Liste für die FAQ.

    Schirmung oder Verlegung von Leitungen in blitzstromtragfähig geerdeten Rohren oder Blechkästen entlastet diese bei Direkteinschlägen. Leitungen von Mobilfunkanlagen, deren Schirme wie auch PV-Leitungen per se bereits beachtlich blitzstromtragfähig sind, werden sicherheitshalber noch gegen Einschläge in blitzstromtragfähigen Blechkästen zusätzlich geschützt über Dächer und Fassaden abgeführt.


    Wo aber die Kabeleinführungen in Gebäude auf Dachebene und nicht auf oder unter Erdniveau erfolgen, geht von geerdeten metallischen Schutzrohren das gleiche Risiko potenziell brandauslösender Lichtbögen und induktiver Einkopplungen wie von traditionell innen verlegten Erdungsleitern von Antennen oder blitzstromführenden PV-Leitungen aus.


    Außen verlegte blitzstromtragfähige Erdungsleiter mindern zwar die Blitzstromlast auf den PV-Leitungen, können aber bei innen verlegten PV-Leitungen und PA-Leitern deren Näherungsrisiken nur im Verhältnis der Leiterquerschnitte und Längen reduzieren. Mit Außenerdung wird zwangsläufig eine Schleife gebildet, welche aus Naheinschlägen umso mehr induktive Blitzstromeinkopplungen aufnimmen kann je mehr Fläche sie einschließt.


    Wer Dachaufbauten auch gegen seltene Direkteinschläge bestmöglich schützen will, kommt um die Installation getrennter Fangeinrichtungen nach dem Stand der Technik nicht herum. Direkterdungen sind auch bei ausnahmsweise normkonform blitzstromtragfähiger Ausführung mit Erdungsleitern UND Verbindern nach Klasse H = 100 kA Brandschutzmaßnahmen und können keinen vergleichbar wirksamen Schutz bieten.

  • Ich werde das mit meinem Architekten besprechen.

    Dann beginne das Gespräch sensibel, denn Architekten/Bauleiter kann man nach Priorität wie folgt unterscheiden:

    1. Die Ausschreibung erfolgt beim Gewerk Rohbau, weil die Änderungen nach DIN 18014:2009-07 und auch nach DIN 18014:2014-03 noch viel zu neu sind um sie "schon" zu kennen.
    2. Man hat zwar von der DIN 18014 gehört, vergibt aber weiter an den Rohbauer weil man das schon immer so gemacht hat und es zu lästig ist das Gewerk Elektro früher auszuschreiben.
    3. Man kennt den Einwand der Experten des b.v.s gegen die DIN 18014, die sich weder an der Erstellung der seitherigen Normen beteiligt haben noch lt. Aussage des ehemaligen Ad-Hoc-Leiters des zuständigen NaBAU-Gremiums dort ein b.v.s-Experte der Einladung gefolgt ist, sich an der Fortschreibung der Norm zu beteiligen.

    Elektriker mit paranormalen Fähigkeiten, die nach einem Blick auf ein aus dem Boden ragendes Stück Stahl aus Gefälligkeit, Angst vor Verlust von Folgeaufträgen oder eigener Unkenntnis der DIN 18014, in der Zähleranmeldung nie gesehene Erdungsanlagen als normkonform testieren, gibt es im Übermaß.

  • Hallo liebe Community,

    Ich melde mich mal wieder, da es nun konkret wird.

    Eine umfangreiche Erdung wurde mit meiner Mithilfe mit dem Elektriker bereits vor Beginn der Bodenplattenarbeiten in das Erdreich gerammt. Die Entwässerungsarbeiten werden wohl nächste Woche gemacht und das Haus wird bereits in ca. 4 Wochen gestellt. Daher sind nun konkrete Planungen erforderlich und ich bin für jeden Tipp sehr dankbar.


    Ich habe den Kamin zwar trotz aller Einwände behalten, dafür aber in die Hausmitte verlegt. (siehe Plan)

    Ein Solateur hat mir nun wieder einen Vorschlag zur Belegung gemacht. Er will mir nach wie vor am besten eher nur 9,9kWp verkaufen.

    Wenn ich es richtig sehe passen aber noch mehr Module auf das Dach.

    Was würdet ihr mir empfehlen? Das Dachflächenfenster kann ich so setzen, dass es für die Module optimal ist.

    Bei der Montage würde ich nach wie vor gerne selbst anpacken, je nach Angebot.

    Vielen Dank schonmal für jede Hilfe.

    Grüße

    Tim

    Dachplan .pdf

  • puzzle doch einfach mal wie viele Module du drauf bekommst. Die Varianten mit 10,4 kW sind misst. Entweder 13 und mehr oder unter 10 bleiben.

  • Die Skizzen überzeugen alle nicht. >12 ist bereits wirtschaftlich (es müssen keine 13 sein um >10 zu bauen).

    Bemüh dich um Module mit 1,65m Höhe, davon 4 hochkant, das sollte hinkommen und die Fläche bestmöglich nutzen!

    Sst besser an einen der Ortgänge statt in die Mitte! ROHRE zwischen allen Gebäuden. Papierfotos für Nachwelt erhalten!

  • Hallo miteinander,

    Ich habe jetzt endlich die exakten Dachmaße mit 13,17m x 7,19m und ein erstes Angebot erhalten.

    Die Belegung müsste nun mit 4x12 Modulreihen hochkant gut funktionieren. 13 Reihen dürften zu knapp sein oder?

    Aufgrund eines Dachfensters würde ich 2 Module verlieren, ebenso für den Kamin. D.h. insgesamt 44 Module. Im aktuellen Angebot hat er mir aber nur 40 Module angeboten, will es aber noch anpassen.

    Ich bin mir nun unsicher, ob ich im Bereich "Angebote" einen neuen Thread eröffnen soll, oder auch an dieser Stelle das Angebot vorstellen kann?

    Der sehr nette Solarteuer bietet mir also 40 Module von Solarfabrik S3 Halbzelle 370 mit einem Wechselrichter von Huawei SUN 12KTL-M0 und einem Schletter Montageuntergestell inkl. Montage und allem drum und dran (unverhandelt) für 16t€ (ohne MwST.) an.


    Ich kenne mich mit Modulen, Wechselrichter und Montagegestell nicht aus und wende mich daher an euch Experten.

    Was haltet ihr von dem Angebot und den verwendeten Komponenten? Zu teuer? Halbzellen sinnvoll?


    Den Wechselrichter von Huawei hat er mir aufgrund seiner langen Garantiezeit empfohlen. Ich freue mich auf eure Rückmeldungen und Tipps.


    Ich möchte eigentlich bereits in der nächsten Woche ein Angebot zusagen, da das Haus nun im Juli gestellt wird, und ich die Synergieeffekte mit Gerüst usw. nutzen möchte.


    Die Eigenmontage ist zwar nach wie vor eine Option, aber ich mache bereits sehr viel Eigenleistung und habe Bedenken das alles zu schaffen.


    Vielen Dank schonmal im voraus für alle Tipps und jede Hilfe.


    Grüße


    Tim

  • Das ist ein Fall für Green_Pirate. Mir wäre in deiner Skizze zu viel Dach frei.

    Oben links im Eck anfangen und über dem Fenster eine Spalte quer.

  • Auf jedenfall nicht mit 370ern.

    Preis-Leistung Junge... Das ist kein 27er Dach aus dem man 10k raukitzen will.


    Ich guck morgen Mal drauf.

    Mit quer und will und so kann man bauen - aber wenn dann eher selbst als lassen.

    Achtung Schattentheoretiker!