Nachfolgeregelung für EEG-Anlagen (Post EEG)

  • Und neben einer klaren Aussage zum Deckel wird es schön langsam auch Zeit eine Nachfolgeregelung für aus dem EEG laufende Anlagen zu treffen.

    Wenn EEG Anlagen abgeschaltet/demontiert werden müssten wäre das schon ein Schildbürgerstreich!

    Servus
    Toni


    Luschenjagd aufgegeben.
    Elektrisch unterwegs mit Leaf II

  • Da sollte man repowern und die alten Module an Betreiber verkaufen die noch ein paar Jahre drin sind und Defekte oder andere Probleme haben.

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • Hmm, warum sollte man repowern?

    Solange so eine Anlage noch gut läuft sehe ich da keine Notwendigkeit!

    Ich habe viele Anlagen.

    Meine "Heimanlage" aus 2004 läuft noch gut, ich hatte bisher keine Defekte (auch keinen WR Tausch).

    Natürlich möchte ich nach der EEG-Zeit möglichst viel Strom selber nutzen.

    E-Auto ist schon vorhanden, Speicher ist in ein paar Jahren vermutlich auch sinnvoll bzw. rentabel.

    Aber ich hätte gerne Rechtssicherheit wie es weitergeht.

    Darf ich den Überschuss einspeisen? Was erhalte ich dafür ( Börsenpreis sollte es schon sein).


    Bei meinen Pachtdächern ist es sehr unterschiedlich. Zwei Anlagen erhalten die Dachverpächter am Ende der EEG-Zeit geschenkt, für die meisten Dächer muss ich die Sache aber noch regeln.

    Dachte 20 Jahre ist eine sehr lange Zeit, ist irgendwie doch schnell vergangen.;(

    Servus
    Toni


    Luschenjagd aufgegeben.
    Elektrisch unterwegs mit Leaf II

  • Da sollte man repowern und die alten Module an Betreiber verkaufen die noch ein paar Jahre drin sind und Defekte oder andere Probleme haben.

    Was für ein völlig unsinniger Vorschlag. Wenn eine bestenden PV-Altanlage mit dem alten 1 kVA Wechselrichter immer noch ein paar Jahren funktioniert, wer in Teufels Names sollte die alten 80 oder 110 Watt-Module aus dem Jahr 1999 oder noch älter noch gegen (und nicht: für) Geld kaufen und abmontieren??


    Das würde nur bedeuten eine funktionierende PV-Anlage die mit Grnezkosten 0 Ökostrom produziert auf den Müll zu werfen. FDP und WELT mögen an diesem Gedanken abspritzen. Nicht selten wird es bei der alten Elektroinstallation keine (ohne Hausabriss und Neubau) vertretbare Option für ein maximale bei den in 20 Jahren mechanisch gealterten WKA sinnvollen Repowering sein.

  • Naja wenn man auf der gleichen Fläche die dreifache Menge an Energie erzeugen kann die man nun dank WP und E-Auto auch braucht macht das schon Sinn, aber liegt auch immer an den Gegebenheiten.

    3.2018 40 x BenQ Solar Sun Vivo PM060MB2 -> 12kWp bei DN 38° mit ca. -18 ° SO

    8.2019 22 x Ja Solar JAM60s03 - 325 WP mit 22 X SE P370 + SMI35-> 7,15 kWp bei DN 10 mit ca. -18° SO

    WR 25000TL-30 mit SHM 2.0
    SBS 3.7 und BYD HV 10,2 kWh
    PVGIS - Prognose 980 kWh/kWp (für die 12 kWp)

    Zähler von ComMetering

    aWATTar als Stromlieferant

  • die uralt Anlagen sind bezahlt. Entweder geht man in den Eigenverbrauch oder findet jemanden der einem zB noch 2 cent/kWh gibt. Hier ist aber definitiv keine Subvention mehr angebracht. Alternativ repowern sobald defekte auftreten. Da neue Module auch viel mehr Leistung haben, dürfte das effektiv mehr bringen.

  • die uralt Anlagen sind bezahlt. Entweder geht man in den Eigenverbrauch oder findet jemanden der einem zB noch 2 cent/kWh gibt. Hier ist aber definitiv keine Subvention mehr angebracht. Alternativ repowern sobald defekte auftreten. Da neue Module auch viel mehr Leistung haben, dürfte das effektiv mehr bringen.

    Kein Mensch redet von weiteren "Subventionen". Jedoch sollte eine einfache und unbürokratische Einspeisung mit Vergütung zum aktuellen Börsenpreis im gesamtgesellschaftlichen Interesse liegen. Klar kann ich ab 2027 - wenn meine erste Anlage aus dem EEG fällt - meinen (nicht abgedeckten) Außenpool bei Sonne dauerhaft auf 36 Grad hochheizen, aber was hat dann die Gesellschaft (oder das Klima) davon?

  • Sorry aber ich glaube nicht daran. Mit Glück wird es bis dahin Direktvermarkter geben die damit Geld verdienen können. Wird dann aber nur ein Bruchteil des Börsenpreises bei dir hängen bleiben. Da es bis dahin hoffentlich auch deutlich mehr PV gibt würde ich schätzen, dass du an richtig sonnigen Tagen auch gar nichts mehr bekommst, weil die Produktion die Nachfrage deutlich übersteigt. Und bevor EEG geförderte Anlagen kostenintensiv abgeregelt werden, trifft es diejenigen bei denen es nichts kostet.


    Ich verstehe vollkommen, dass das unbefriedigend ist aber ich glaube, dass es so kommen wird.

  • Ich will doch aber gar nicht mehr als den Börsenpreis. Und wenn der Preis negativ ist, dann ist es an mir, eine sinnvolle Verwendung für den Strom zu finden oder abzuregeln.


    Und warum muss ich mir unbedingt einen separaten Direktvermarkter suchen müssen? Mein Netzbetreiber kann das doch sicherlich viel einfacher und kostengünstiger übernehmen, wenn er vom Gesetzgeber die Aufgabe dazu bekommt (gesamtgesellschaftliches Interesse). Den Smart Zähler hat er mir doch schon installiert...


    Es wäre alles so einfach - wenn man nur wöllte.