Kombination Inselanlage (Wohnmobil) und Festanlage mittels LiFePo-Akku

  • Hallo zusammen,


    wir haben bei uns im Haus eine 8.8kwp Solaranlage an einem Fronius Symo WR - ohne Speicher.

    Jetzt haben wir uns ein Wohnmobil gekauft, welches (wie das Wohnmobil vorher auch) eine Solaranlage samt LiFePo bekommen soll.

    Nun stellt sich mir die Frage ob sich das nicht insofern sinnvoll kombinieren lässt, als dass man, einen Speicher kauft, der sowohl zuhause im Netz-Parallelbetrieb dafür sorgt dass der Eigenverbrauchsanteil steigt, ich ihn aber auch mitnehmen kann und dann unterwegs angenehm viel Strom habe.

    Wie würdet Ihr das machen?

    Relativ Kurzfristig sollte das Wohnmobil-Thema stehen; die Verbindung ans Haus sollte funktioniern hat aber jetzt erstmal nicht DIE Priorität.

    War am überlegen ob man den 2,x kwh Pylontech-Akku nehmen kann; dann mit nem 48/12V Wandler und 48V/220V Wechselrichter Strom fürs Wohmobil zu erzeugen; was aber so wohl recht teuer werden dürfte. Günstiger würde es mir 12V LiFePo's werden, die ins Haus zu integrieren ist aber nicht so einfach (mangels passender Geräte), oder? Was denkt Ihr?


    Vielen Dank für Eure Ideen/Vorschläge...


    LG Stefan

  • Was mir als erstes einfällt ist, wenn du so einen Speicher auch zu Haus wie unterwegs verwenden möchtest, muss er schon mal eine vernünftige große Leitung haben und das heißt auch Gewicht. Da ist schon mal der Knackpunkt bei dem ganzen, ein WOMO hat meist nicht viel Zugladung und wenn du den großen Speicher mitnehmen möchtet, wird es dann schwer seine gewöhnten Sachen auch noch dazu zu laden ohne das man über das Gewichtslimit kommt. Die meisten haben ja schon das Problem wenn die die Wassertank voll haben mit dem Gewicht.

    LG. Mario


    Standort: HU

    1100Wp | Victron MTTP 100/30 | 12V Banner Energybull 230Ah

    SmartLog: Raspberry Pi Debian 9.5 MQTT & Node Red

    Standort : AT

    Mini-Solar-Anlage | 4x 275 Trina Solar Module | Hoymiles MI-1200

    Testumgebung:

    550Wp | Victron MPTT 100/15 | 24V Batterie 260Ah

  • Joar - das Gewichtsthema würde ich jetzt erstmal außen vor lassen; der Plyontech 2,4kwh Speicher wiegt 24kg - das dürfte die Originale Batterie auch fast haben...


    (Logisch - die Geräte kommen noch on top - aber das würde ich erstmal außen vor lassen, da derzeit noch genügend Spielraum vorhanden)


    LG Stefan

  • Ok da wird sich das Gewicht ausgleichen. Nur wie weit ist die Plyontech 2,4kwh im Mobilen Einsatz zu verwenden, wie weit oder einfach kann man sie von einem Standort zum anderen bringen und schnell anschließen, dass sie für den Einsatz bereit ist. Da sind so viele Sachen die man im voraus bedenken muss.

    LG. Mario


    Standort: HU

    1100Wp | Victron MTTP 100/30 | 12V Banner Energybull 230Ah

    SmartLog: Raspberry Pi Debian 9.5 MQTT & Node Red

    Standort : AT

    Mini-Solar-Anlage | 4x 275 Trina Solar Module | Hoymiles MI-1200

    Testumgebung:

    550Wp | Victron MPTT 100/15 | 24V Batterie 260Ah

  • hi.

    Wen der Fronius mit den Pylon umgehen kann, wäre das schon eine Möglichkeit das immer umzustöpseln.

    Ob der halt Erschüterungen und so lange mitmacht.


    48V auf 12V zu wandeln geht mit Abwärzswandler z.b Victron Orion.

    Zum Laden für die 12V Lichtmaschiene gibt es auch DC/DC Ladegeräte.


    Ob es nicht besser ist doch gleich einen 12V LiFePo einzubauen.

    Wen das zu Teuer ist bei Blei bleiben.

    Insel mit Schütz Netzumschaltung über BMV702
    3,24kWp O/S, 1,44kW W/N, 0,54Wp S/W an MPPT

    ~1-2kWp Restleistung O 14x250W Hagelschadenmodule an PWM, 1,4kWp W/N Dünnschicht an MPPT

    10-12kWp die noch warten verbaut zu werden....
    PZS 48V 420Ah ~10jahre alt ~360Ah Restkapazität SD 1,21-1,25, 1400kWh runter

    ECTIVE SI 4kW Sinus Wechselrichter.

    6000kWh Jahresverbrauch, Boiler im Sommer.

  • Ich würde eine Bordbatterie aus WinstonZellen bauen und den Rest mit Victron lösen.

    Die Ganze Verschaltung mit dem Haus könnte man über die Landstromleitung machen .- braucht man nur noch eine zusätzliche Kommunikationsleitung für den VictronStromsensor im ZK des Hauses.


    Unterwegs bietet der Multiplusdie Möglichkeit auch ein Fahrzeugseitiges AC Netz aufzubauen (bis zu 3 oder 5kW).

    Man kann eine Landstromleitung so in den Multi führen dass diese "assisted" wird - also z.B nur 10A gezogen werden können - Energie zum Kochen etc. kommt dann aus der Batterie die mittels Solar und Landstrom (wenn verfügbar) nachgeladen wird.


    Ich finde die Idee sehr gut und würde den gesamten Camper elektrisch bauen - Induktionsfeld, elektrischer Boiler (falls Duschen im Fzg gewünscht) etc.

    Nachladung der (48V) Batterie kann man über die Fahrzeugseitige oder eine zusätzliche Lichtmaschine realisieren.


    Billig wird das nicht - aber fein!


    Die "kleine" Lösung wäre nur die Fahrzeugbatterie zu nutzen und den Rest des "Heimspeichers" aus dem verbauten Ladegerät (gerne Meanwell-regelbar für AC-DC Ladung) und einem Modulwechselrichter zu bauen - "Problem" ist nur dass die nicht "auf Nulleinspeisung" zu regeln sind ohne Zusatzequipment wie z.B EVA-LOG ENERGY DATALOGGER und PWM Regler DC-seitig. Interessant wäre auch das - man müsste ggf einen zusätzliche Außensteckdose setzen und darüber die Reglung und den ModulWR konnektieren.


    Gruß Flo

    Achtung Schattentheoretiker!

  • ich hätte lieber Life(Y)Po4 als Liion im Auto/Boot/Flugzeug, ;)

    Mit nicht billig meinte ich aber eher die Victron Umgebung die zwar extrem funktionell aber halt eben auch nicht umsonst ist.

    Mein Wunsch wäre es so eine "kleine" Welt (bei mir ists mein Segelboot) so gut wie ich es kann zu bauen. Das bedeutet imho halt Victron. (Ich hab n 25A harzvergossenen IP67 Lader, BMV und PWM Laderegler (PV Modul und Außenborder) sowie DC/DC Lader durch Zugfahrzeug von VE eingebaut - derzeit noch mit AGM)


    Gruß Flo

    Achtung Schattentheoretiker!