Neu hier im Forum und an ersten Überlegungen zur Planung

  • Hallo,


    mein Name ist Michael und ich komme aus Mittelhessen, Landkreis Marburg Biedenkopf. Ich habe für mich und meine Frau 2 Elektroautos bestellt da die Nutzung und km-Leistung genau für uns passt. Nun bin ich am überlegen eine Photovoltaikanlage aufs Dach zu machen um einen Teil des Stromes in die Autos fliesen zu lassen. Meine Frau ist tagsüber oft zu Hause und kann das Auto laden. So können wir regelmäßig das Auto wechseln und oft tagsüber laden.


    Es ist ein Mehrfamilienhaus wo ich mit meiner Familie (5) zusammen mit meinen Eltern und meinem Bruder (3) wohne. Der Gesamtstromverbrauch beträgt 7.500 kWh zuzüglich veranschlagter 2.250 kWh für jedes e-Auto. Also insgesamt 12.000 kWh.


    Das von mir ausgesuchte Dach ist in Richtung Südwest, die Dachneigung beträgt 34,8 Grad. Es ist das höchste Haus im Wohngebiet und es findet (soweit ich bisher zu verschiedenen Zeiten getestet habe) keine Verschattung statt. Die Dachfläche beträgt gut 100 m2 (11,68 m lang und 8,84 m breit).


    Laut grober Vorplanung würden 55 Module (1,67 x 1,00 Meter) aufs Dach passen wenn ich alles belege.


    Oben rechts in der Ecke habe ich 3 Solarthermiemodule liegen die 18 Jahre alt sind aber noch gut funktionieren, da hätte ich auch schon direkt die ersten 2 Fragen:


    Soll ich die 3 Solarthermiefelder auf dem Dach lassen und drumherum bauen? Das „kostet“ mich mindestens 6 PV Module - wobei wir auch schon bei der zweiten Anfangsfrage wären: Soll ich nur 10 kWp installieren (dann könnte die Solarthermieanlage auf dem Dach bleiben) oder die maximale Dachfläche ausnutzen indem ich die Solarthermieanlage rück baue und eventuel für den Sommer einen Elektroheizstab in den Brauchwasserspeicher stecken?


    Zu den Solarmodulen, ich hatte mich jetzt bei Heckert Solar informiert. Wir möchten gerne Module aus deutscher oder Europäischer Produktion. Die Module werde ich selbst mit einem Freund auf dem Dach installieren, wir haben auch das Dach 2007 alleine gedeckt mitsamt der Unterkonstruktion. Die Elektrik macht ein befreundeter Elektriker, der auch beim EVU gelistet ist und die entsprechenden Voraussetzungen zum Anmelden der Anlage mitbringt.


    Dann möchte ich mich noch bedanken das es dieses Forum gibt, ist echt eine tolle Sache!


    Gruß


    Michael

  • Meine 10m² Solarthermie sind erst 6 Jahre alt und ich habe mich dazu entschlossen die durch PV zu ersetzen.

    Wenn du denkst, dass du zu klein bist um etwas auszurichten, dann versuche ruhig zu schlafen wärend eine Mücke im Raum ist. - Dalai Lama

  • Bei so viel Platz nicht bei 10 kWp hängen bleiben. Du redest von "ausgesuchtem Dach" - gibt es noch mehr davon? Stell mal ein Luftbild ein.


    Zur ST: Wenn die gut funktioniert und du noch zufrieden bist gibt es da von mir keine klare Empfehlung. Wenn du allerdings bereit bist, in eine Brauchwasserwärmepumpe (nicht Heizstab!) zu investieren, dann wäre das in Kombination mit PV ganz klar die effizientere Alternative. Wie sieht es sonst mit Heizung aus? Ist WP in näherer Zeit geplant?

  • Je nachdem wie weit das Dach nach SW schaut bei DN35 auch über NO nachdenken.

    Stell mal ein google Luftbild ein....


    Bei so viel Dach, das SW Dach voll machen.


    Zur Frage bez. Thermie müsste man wissen, welche Heizung da drin ist und wie WW gemacht wird.

    Wenn sie funktioniert, kann man sie drauf lassen ... eine klare Meinung habe ich dazu nicht.


    WW Alternativ bitte nicht mit Elektroheizstab machen ... das ist ein relativ dummer 1:1 Stromvernichter.

    Eine Brauchwasserwärmepumpe wäre eine Option oder gleich eine Monoblock WP für Heizung und WW die dann im bivalenten Betrieb mit dem 2. Wärmeerzeuger arbeitet.

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • bei Nordost und 35 Grad würde ich nicht lange nachdenken müssen.

    und eine funktionierende Solarthermie (wie alt ?) ist immerhin schon mal da. die wegen 6 zusätzlichen PV Modulen wegwerfen ist auch nicht unbedingt super nachhaltig.

    gibts noch andere Dächer (Garage, ...) ?

  • Genau NO .... -135 Grad .... liefert bei DN35 bereits 637KWh/KWp und würde ich nicht ausschließen wollen, falls der Kommentar so gemeint war.

    Wenn es in Richtung -120 Grad geht ist man bereits über 700KWh/KWp und sollte NO mit bauen.

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • Genau NO .... -135 Grad .... liefert bei DN35 bereits 637KWh/KWp und würde ich nicht ausschließen wollen, falls der Kommentar so gemeint war.

    war nicht so gemeint - für mich sind Erträge in der genannten Größenordnung enttäuschend.

  • Bitte lies die FAQ in meinem Benutzerprofil und stell ALLE deine Dächer vor.

    Luftbild und Belegungsplan?

    Foto Zählerschrank?


    Bei ca. 7-10 Leuten kommt vlt einiges an WW-Bedarf zusammen? Kann die ST auf ein weniger gutes Dach?