Funktionsweise Mikrowechselrichter

  • Der Modulwechselrichter kann also keine Blindleistung, zumindest muss er es nicht können. Könnten wir für den Fragesteller vernachlässigen..


    Zu den größeren WR, müssen die das nur können, oder auch machen ? Wie gesteuert ?


    Das der Herr Kirchhoff den Zustand beschreibt, aber nichts über die Ursachen - Ist doch schön wenn das vom "Schüler" kommt.


    Den statischen Synchrongenerator kommentiere ist jetzt mal (noch) nicht.

  • @Broadcasttechniker will nicht kommentieren, GPaul will nicht kommentieren, als ginge es um Staatsgeheimnisse ^^

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  • Ich möchte dich nicht kommentieren weil du einen Haufen Unsinn zusammengeschrieben hast.

    GPaul sollte auch mal wieder die Schulbank drücken und sich die VDE AR-N 4105 in den Versionen von 2011 und 2018 durchlesen. Dann weiß er auch dass die Wechselrichter in der alten Version stumpf einen untererregten Generator darstellen sollen dessen Blindleistungsabgabe von der abgelieferten Wirkleistung abhängt, und das abhängig von einer einstellbaren Kennlinie. In der neuen Version wird die Blindleistung abhängig von der Netzspannung geliefert und der Wechselrichter kann im Falle von Unterspannung auch einen übererregten Generator simulieren.

    Es tut mir leid dass ich für die Behandlung von Blindleistung kein Wassermodell finde.

  • @Broadcasttechniker Da ich den Großteil dessen, was du als "Unsinn" beschreibst (erkennbar) aus einem anderen Thread kopiert habe, ficht mich das nicht wirklich an. Aber ich sehe langsam ein, dass keiner in diesem Thread oder vielleicht auf der Welt den Grund dafür, dass der Strom aus dem Wechselrichter zuerst verbraucht wird, auf eine Weise kommunizieren kann, die man ohne Fachausbildung begreift. (Das Wasserbeispiel hilft nicht, da auch die Pumpe Druck [=Spannungsquelle] aufbaut und wenn Pumpe und Wasserleitung den genau selben Druck aufbauen, beide zugleich Wasser zum Sprenger speisen. Die Rückspeisung durch den Zähler war hier nie Thema. Und nein, die Kirchhoff'schen Regeln sind keine Ursache sondern eben nur Regeln, so wie die Mendelschen Regeln auch nichts über die dahinterliegende Genetik aussagen.)


    Falls sich irgendwann doch jemand (der sich dadurch nicht in seiner "Ruhe" gestört fühlt) dazu berufen fühlt, es laienverständlich zu erklären, dann würde mich das freuen.

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  • Ich fürchte wenn ich nach VDE AR-N 4105 suche, ich nur Geräte finde, die diese erfüllen.


    Wo kann ich die lesen ?

    Aber ja, hat mich bisher nur wenig interessiert.


    Aus Wikipedia:

    Ein elektrischer Generator (zu lateinisch generare ‚hervorholen‘, ‚erzeugen‘) ist eine elektrische Maschine, die Bewegungsenergie in elektrische Energiewandelt. Der Generator ist das Gegenstück zum Elektromotor, der elektrische Energie in Bewegungsenergie wandelt. Er beruht auf dem von Michael Faraday1831 entdeckten Prinzip der elektromagnetischen Induktion.


    Ich muss ja mal schlafen, der Begriff statischer Generator - ich habe so meine Probleme damit.

  • Bezüglich der Blindleistung bei der alten VDE gibt es ein gut lesbares Dokument von SMA.

    https://www.google.com/url?sa=…Vaw2bt2777J6yh2lNj0UK6jJ1
    Zur Neuen http://www.muenchner-fachforen…ovoltaiknormen/1962-.html

    Ausführlicher https://www.google.com/url?sa=…t85rb8-YCFQAAAAAdAAAAABAJ

    In einem statischen Generator wird ein rotierender Generator emuliert.

    Das klappt in engen Grenzen auch ganz gut, jedoch wird ein statischer Umformer nicht die Überlastbarkeit haben die ein rotierender Erzeuger hat.

    Es gibt direkt mehrere Limitierungen.

    Die schärfste ist die elektronische Limitierung, wobei es egal ist ob das eine 70% Limitierung oder eine der Überlastungsschutz des Wechselrichters ist. Die zweite Einschränkung ist der fehlende "Schwung". Zwar kann man die Kondensatorbänke dicker machen, jedoch wird man kaum die Zeitkonstanten von rotierenden Maschinen erreichen.


    Off topic.

    wenn es um kurzzeitige Höchstleistungen für Experimente geht kommen sowohl Kondensatorbänke als auch rotierende Maschinen zum Einsatz.

    Das hier ist ein eher kleiner https://www.ipp.mpg.de/4241286/generatoren

    Der ist etwas größer https://www.nord-lock.com/de-d…udie/2016/fusionsenergie/

    Und die Amis haben ein ganzes Array von diesen Teilen.

    Finde das Youtube video dazu leider gerade nicht.

  • Ich kann die negativen Schwingungen (im untechnischen, metaphorischen Sinne) hier nicht ganz nachvollziehen. Eine Laie möchte die Welt von Profis erklärt bekommen - daran ist doch nichts auszusetzen. Das muss doch niemand so wütend machen.

    Zur Sache: Ich (Laie) dachte immer, dass der durch die PV über den WR hergestellte Strom gerade nicht zwingend zuerst verbraucht wird, sondern vielmehr die entsprechende Strommenge nur über den saldierenden Zähler rechnerisch erfasst wird. Ob der Strom der PV letztlich im Haus oder beim Nachbar verbraucht wird ist eine andere Frage. Der Strom sucht sich den kürzesten Weg...

    0,6 kwp + X ohne EEG;)

  • Zur Sache: Ich (Laie) dachte immer, dass der durch die PV über den WR hergestellte Strom gerade nicht zwingend zuerst verbraucht wird, sondern vielmehr die entsprechende Strommenge nur über den saldierenden Zähler rechnerisch erfasst wird. Ob der Strom der PV letztlich im Haus oder beim Nachbar verbraucht wird ist eine andere Frage. Der Strom sucht sich den kürzesten Weg...

    so ist es auch, nur fuer den endverbraucher ist es wurscht, da "zaehlt" nur, was der zaehler saldiert.

    dass elektronen auch in die entgegengesetzte richtung fliessen, als die technische stromrichtung, das sei auch nebenbei erwaehnt, tut aber auch nichts zur sache...


    nicht den kuerzesten weg, sondern den weg des geringsten widerstands!

  • Ich kann die negativen Schwingungen (im untechnischen, metaphorischen Sinne) hier nicht ganz nachvollziehen. Eine Laie möchte die Welt von Profis erklärt bekommen - daran ist doch nichts auszusetzen. Das muss doch niemand so wütend machen.

    Zur Sache: Ich (Laie) dachte immer, dass der durch die PV über den WR hergestellte Strom gerade nicht zwingend zuerst verbraucht wird, sondern vielmehr die entsprechende Strommenge nur über den saldierenden Zähler rechnerisch erfasst wird. Ob der Strom der PV letztlich im Haus oder beim Nachbar verbraucht wird ist eine andere Frage. Der Strom sucht sich den kürzesten Weg...

    Jaein,

    Wenn der WR für sich alleine bei dir auf einem Stromkreis ist, kein weiteres Gerät auf diesem Außenleiter etwas verbraucht bis zu deinem Zähler , dann wird es mit dem Verbrauch der anderen Außenleiter durch deinen Zähler verrechnet. Fließt aber physisch in das Kabel welches vor deinem Haus liegt. Irgend ein Nachbar wird es dann verbrauchen.

    Wenn du auch in der Summe weniger verbrauchst als der WR liefert, dann wird ein rücklaufgesperrter Zähler stehen bleiben und du schenkst den Überschuss dem Grundversorger. Dieser verkauft ihn an die Nachbarn.


    Der kürzeste Weg ist so nicht richtig. Erst einmal ist die Größe "Länge" für sich unerheblich. Es geht um Widerstände und der Strom verteilt sich umgekehrt proportional zur Größe der Widerstände. Kleiner Widerstand großer Strom und umgekehrt.

    Der kürzeste Weg ist eine Vereinfachung die darauf basiert, dass der kurze Draht einen kleinen Widerstand hat und der lange einen großen Widerstand wenn der Rest, Material, Querschnitt gleich ist. Außerdem, teilt er sich auf, fließt trotzdem auch über die anderen Wege nur eben nicht im gleichen Betrag. Die Aufteilung kann extrem einseitig sein, das heißt, der Strom benutzt deine Leitungen und nicht messbar wild irgendwo durch die Gegend. Aber theoretisch, in der Grenzwertbetrachtung ....


    Zurück zu deinem Stromkreis. Der WR speist von der einen Seite deiner Leitung, aus Zählerrichtung speist dein Versorger. Wenn da zwischen Verbraucher auf dem Stromkreis sind, dann werden die je nach Widerstandsverteilung mehr oder weniger von der einen oder der anderen Seite versorgt. Je nach Lastverteilung stellt sich irgendwo auf deiner Leitung ein Nullpunkt ein. Eben dort, wo die Leistung deines noch WR ausreichend ist oder eben nicht mehr. Je nach Last wird sich dieser Punkt verschieben, keine Belastung mehr bei dir, dann liegt der Punkt eben hinter dem Zähler in Richtung des Versorgers. Wenn du mehr verbrauchst, dann eben bei dir und der Versorger liefert den Rest.