Norddach Projekt

  • Servus,

    für ein ambitioniertes Projekt bräuchte ich bitte eure Unterstützung.

    Durch den Zugang über secondsol.com zu ausländischen gebrauchten PV Modulen hat sich bei mir die Idee entwickelt sämtliche mir zur Verfügung stehenden Dachflächen mit Modulen zu bestücken.

    Insgesamt sollte knapp 100 Module auf den Dächern Platz finden.

    1x Wohnhaus Norddach mit Aussparung für Dachflächenfenster, Dachneigung 22°

    1x Garage Norddach, Dachneigung 6° (keine Aufständerung, da teilweise vom Haus komplett verschattet)

    1x Carport Norddach, Dachneigung 6° (Auf anderer Flurnummer) (keine Aufständerung)

    1x Garage 2 Ostdach, Dachneigung 33° (Auf anderer Flurnummer)


    (Siehe Screenshots, von den kwp Angaben nicht irritieren lassen, die werden automatisch berechnet.)


    Aktuell ist im Bestand auf dem Süddach:

    9,36 kwp BJ 2016

    Fronius Symo Hybrid 4.0.3.S

    Fronius Symo 4.5.3.M

    Fronius Speichersystem 6kwh

    Fronius Smart Meter


    Folgende Module würden aktuell zu Auswahl stehen:

    HIER KLICKEN

    Diese sind in Frankreich demontiert worden und werden jetzt über einen niederländischen Händler verkauft.

    Somit sollten die Module die volle EEG Vergütung bekommen.


    Für folgende Punkte benötige ich bitte eurer Unterstützung:

    1.: Wie viele Anlagen anmelden (Eine große, mehrere kleine)?

    2.: Wie die Aufteilung auf Wechselrichter?

    4.: Zusätzliche Zähler notwendig?

    5.: Eigenverbrauch realisierbar?

    5.1.: Integration in bestehendes Anlagesystem -> inkl. Speicher

    6. Querschnittsdimension, Solarkabel/Einspeisekabel


    Welche wichtigen Punkte könnte ich noch vergessen haben ?


    Ich bedanke mich vorab für euer Hilfe und wünsche einen angenehmen Abend!


    Grüße

    Patrick

  • 1.: Wie viele Anlagen anmelden (Eine große, mehrere kleine)?

    es wäre so oder so eine Anlage sofern das innerhalb von 12 Moaten angemeldet wird.


    Für gebrauchte Module gibt es aber keine EEG Vergütung!!!!

    Damit kannst du die Anlage kaum kombinieren mit einer Altanlage für die es EEG gibt, auch Eigenverbrauch ist schwierig.



    Gut geht nur, dass du die neue Anlage für Eigenverbrauch nimmst und die alte als Volleinspeisung. Dann speist du den Überschuss der Neuanlage kostenfrei ins Netz ein. Sinn macht das aber keinen.



    Neue Module sind doch so günstig, dass sich das kaum lohnt.


    Gebrauchte Module machen eigentlich in D nur bei Inselanlagen Sinn.

    18 x Solarwatt 60M-300Watt (Glas-Glas) mit SMA Tripower 5kW 20° Süd 5,4 kWp
    13 x REC Solar AS Twinpeak 350 Watt mit SMA Sunny Boy 4kW 1° Nord 4,55 kWp

    30 x Q Cells Q.PEAK-G4.1 310W mit SMA Tripower 8kW 20° Nord 9,3 kWp

    70% weich mit Sunny Home Manager 2.0

  • Warum baust Du das erst jetzt und warum willst Du das mit ollen schwachen und 10 Jahre alten Modulen machen?

    Ob es für gebrauchte ausländische Module noch EEG Vergütung gibt ... das weiß ich gerade gar nicht. :juggle:


    Du hast noch passable Dächer im Angebot ... die würde ich mit aktuellem und neuem Material voll machen.

    Das muss ja nicht das nagelneue am Markt eingeführte 355Wp Modul sein, aber gute und gängige Module um 325Wp dürfen es sein ... die sollen ja nich 20 Jahre halten ... und Vorsteuer gibt es auch zurück beim Kauf.


    BTW: Du hast das Westdach von Garage 2 vergessen.


    1.: Unabhängig wie viele WR das nun werden, wird das bei zeitgleichem Bau eine neue große Anlage

    2.: Die WR Frage wird schon etwas diffiziler ... vorher sollten die Flächen überarbeitet werden. Gehen z.B. auf das Norddach nicht auch 32 Module drauf.


    Die flache Garage und das flache Carport würde ich hochkant zum Gefälle bauen ... da sollten dann zusammen 51 Stück passen ... 3*17 bauen.


    Bleibt das Ostdach und das Westdach ... was geht da drauf?


    Ich vermute, dass Du bei Fronius bleiben willst und alles an Erzeugung auch in Richtung Speicher schieben können willst.

    Welcher WR es wird ... muss man abwarten.


    4.: Du bekommst einen Erzeugungszähler, da >10KWp

    5.: Logo, als Überschusseinspeisung mit Eigenverbrauch bauen

    5.1.: geht vermutlich mit Fronius WR ... ist das ein AC Speicher?

    6. Vermutlich wird 4mm² PV Kabel reichen .... mit 6mm² bist Du auf der sicheren Seite ... nutze SunnyDesignWeb für die Kabelplanung auch dr AC Seite. AC Seite mit 6mm² bauen, wo ist der Zählerschrank ... wie lang ist der Kabelweg?

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • Warum baust Du das erst jetzt und warum willst Du das mit ollen schwachen und 10 Jahre alten Modulen machen?

    :thumbup:wie sind überhaupt die elektrischen Kennwerte?! das sollte man ja mal ganz dezent in die Planung einfließen lassen.


    Die flache Garage und das flache Carport würde ich hochkant zum Gefälle bauen ... da sollten dann zusammen 51 Stück passen ... 3*17 bauen.

    Wegen der Verschmutzung geb ich DIR recht - wegen des Schattens bin ich eher für die Belegung von Patrik.

    3x17 parallel finde ich bei den Schatten auch nicht opti - vll besser 2x18 (je 2x9 auf Garage und Carport von Süden kommend verstringen und einmal 17-20 (drei hochkant sollten noch aufs Carport gehen)

    Bleibt das Ostdach und das Westdach ... was geht da drauf?

    würde ich auf jedenfall gleich belegen und parallel verstringen!


    Hausdach 2x14.


    Macht insgesamt min 4 nötige Tracker (dabei sind die Schatten behafteten Strings auf Carport/Garage aber geschickt (=gleich verteilter Schatten) auszulegen! - bei lauter Norddächern und (alters)schwachen Modulen


    - dennoch einen Huawei 33? man könnte ihn ja zusammen mit der Hauptanlage dynamisch drosseln.


    -min 2 dreiphasige WR - denkbar wäre z.B einen für Haus Nord + Ost/West "nebenan" sowie einen für die Garagen/Carportkombi.


    Mir wäre es der Monatageaufwand und die neuen WR nicht wert insgesamt rund 8000€ zu "sparen" um dann nach der Hälfte der EEG Zeit defekte Module tauschen oder mich über Degradation einzelner Module zu ärgern die den String runterziehen. Es spricht ja nix gegen günstige Module aber hier wäre ich wirklch vorsichtig - zumal die Modukosten beim Eigenbau nichtmal die Hälfte der Hardwarekosten ausmachen dürften. Rechnerisch dauert es etwa 7 Jahre bis die Mehrkosten neuer Module reingeholt sind - der Gewinn auf die Laufzeit mit neuen vs alten Modulen beträgt daher ~15.000€


    Gruß Flo

    Achtung Schattentheoretiker!

  • Beim WR war ich noch gar nicht, falls an meinem Verstand gezweifelt wird.


    Welcher WR es wird ... muss man abwarten.


    DN5 quer belegen ... nicht gut.

    Den Schatten vom First im Süden schätze ich gering ein von März bis Oktober ... da trifft eher der First vom Haus im Westen und dann ist hochkant auch wieder besser. ;)


    Aber bitte, wer von sich aus behauptet mit mehr Verstand gesegnet zu sein, nur zu, machs doch besser...

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • Hallo,

    Ich habe heute noch mal ausgemessen. Anbei meine Ergebnisse.


    Die Anlage sollte halt die best möglichste Rendite abwerfen. Daher die gebrauchten Module

    Bei einem Ertrag von 500kWh/a/kWp (konservativ gerechnet) findet bei Investitionskosten von 500 €/kWP eine Amortisation nach 10 Jahren statt bei gerundeten 10Cent pro kWh.


    Die günstigsten Module, die ich gefunden habe liegen bei 420€ kWp das ist gegenüber den gebrauchten mit 162€ kWp (inkl Steuer) schon ein enormer unterschied...

    Vergleich der Module:

    Neu: 139€ 330w Axitec AXIpower AC-330P poly

    Gebraucht:38€ (von denen müsste ich aber 140 Stück nehmen, das nehmen wir mal als Annahme für die Berechnung)


    Neu: 140St. x 139€ = 19460€ für 46200 Wp

    Gebrauch: 140St. x 38€ = 5320€ für 32900 Wp

    Differenz: 14140€ bei 13300 Wp

    Die 13.3kWp erbringen einen höheren Ertrag bei 500kwh/a und 10 Cent/kwh : 665€/Jahr

    Amortisationszeit: 14140€ : 665€/Jahr = 21 Jahre

    Sollte ich einen Denk/Rechenfehler haben, bitte um Korrektur.


    Wie verhält sich die Leistungsentfaltung der Module bei diffuser Einstrahlung?

    Bringt ein Modul mit 50 % höherer Peakleistung bei schwacher Einstrahlung dann trotzdem 50 % mehr Ertrag als ein schwächeres Modul ? (also Linear)


    Der Speicher ist übrigens DC gekoppelt.

    Es wäre von Vorteil bei Fronius zu bleiben um die neue Anlage auch an den Speicher hängen zu können.

  • Bringt ein Modul mit 50 % höherer Peakleistung bei schwacher Einstrahlung dann trotzdem 50 % mehr Ertrag als ein schwächeres Modul ? (also Linear)

    eher mehr im Vergleich zu alten Modulen, da das Schwachlichtverhalten der neuen Module generell besser ist.

    18 x Solarwatt 60M-300Watt (Glas-Glas) mit SMA Tripower 5kW 20° Süd 5,4 kWp
    13 x REC Solar AS Twinpeak 350 Watt mit SMA Sunny Boy 4kW 1° Nord 4,55 kWp

    30 x Q Cells Q.PEAK-G4.1 310W mit SMA Tripower 8kW 20° Nord 9,3 kWp

    70% weich mit Sunny Home Manager 2.0

  • Deinen Ansatz mit alten Modulen bei begrenzter Fläche kann ich einfach nicht nachvollziehen.

    ich würde es z.B. mit den Axitec, oder Heckert, oder QCells oder großen Axitec mit 400Wp aber auf jeden Fall mit NEUEN Modulen machen.

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5