Anlagenplanung mit null Einspeisung

  • Hallo ,



    Ich bin grade dabei mir eine Solaranlage zu Planen und habe jetzt ein paar fragen aber ersteinmal die fakten :


    Südwestausrichtung , keine Verschattung ,30 grad Dachgefälle , Stromverbrauch im Jahr ca 3200Kwh, laut Rechner komme ich bei besten verhältnissen auf rund 65% Autarkie was mir reicht , auch möchte ich 100%tig keine Einspeisung und keine Vergütung


    Die Anlage Soll ca. 10 Panele haben a 300W-330W nicht Einspeisen ins Stromnetz und einen Speicher haben. Als Hardware hatte ich mir folgende Sachen rausgesucht

    Montage System für Solarpanele auf Ziegeldach

    Victron MultiPlus-II 48/3000

    welchen Laderegler benötige ich bei 3,3KWp ???


    Lifepo4 Batterien 48V entweder pylontech oder Selbstbau Lifepo4 Batterien von hier

    https://de.aliexpress.com/item…010612.0.0.626e610dA9VUHK


    nur welches BMS nehme ich für die Einzelnen oder alle Zellen auch eins von Victron, und an die Zellen nur ein balancer ?? was ist da die Beste Lösung ??


    Habe ich etwas übersehen was ich noch benötige ??

  • Schade um den massiv vergeudeten Strom. Wäre denn wenigstens verschenken des Überschusses ohne Einspeisevergütung zu erhalten drin? 2RZ bzw. Zähler mit Rücklaufsperre und gut. Angemeldet werden muss die Anlage dennoch. Auch wenn ohne wohl nix passiert bei 3 kWp sollte eine Zusage des VNB eingeholt werden.

  • Habe ich etwas übersehen was ich noch benötige ?

    Du hast die Wirtschaftlichkeit vergessen.

    Ohne Einspeisung, sprich Unternehmen, hätte ich nur die Hälfte meiner Einnahmen.

    Bin kein Kaufmann aber Steuer ist pipifax (falls dies dein Treiber ist).


    .... und weil der ROI sich verdoppeln würde im Vergleich zur Einspeisung der Überschüsse käme ich auch nie auf die Idee auch noch einen Speicher zu integrieren was heutzutage eine weitere Verdoppelung des ROI bedeuten würde und welcher Speicher lebt 40 Jahre. Ich kann deine Beweggründe nicht verstehen. :juggle:


    Ok es gibt Leute die geben für ein spezielles Hobby 10000€ aus ohne materiellen Nutzen.8)

    Grüße
    Didi


    2015: 1052 kWh/kWp; 2016: 1036 kWh/kWp; 2017: 1102 kWh/kWp; 2018: 1162 kWh/kWp; 2019: 1137 kWh/kWp

    "Handle so, wie du auch von anderen behandelt werden willst" (frei nach Kant)

  • Schade um das Dach. Schade um den weggeworfenen Strom. Schade um die entgangene Vergütung. Schade um das rausgeschmissene Geld für den Speicher. Klar ist es deine Entscheidung, aber ich frage mit ehrlichem Interesse: Warum?

  • Die Anlage wird in Eigenleistung ertellt sofern eine E Abnahme erforderlich sein sollte habe ich jemand dafür die im Augenblick geplanten Kosten liegen mit dem Selbstbauspeicher bei rund 4800€ im Jahr spar ich laut Rechnung mit speicher 621€ was die Anlage in 7,7 Jahren amortisiert und das reicht mir komplett


    Zurück zur Anlage hat jemand nen Tip bezüglich BMS und Laderegler ??

  • Bei jedem der hier was schreibt ist immer alles voll haun usw.

    Ich habe nochmal alles nachgelesen, kann aber keinen Beitrag finden wo man dir geraten hätte "alles voll haun" :-?


    Wieso eigentlich nicht :?:

    Mit 3,3 kWp wirst du noch nicht mal annähernd Autarkie erreichen, da würde es erst recht Sinn machen das Dach voll zu machen. Oder hast du ggf noch andere Energiequellen (Blockheizkraftwerk, Wasserkraft, Windrad.... ) die zum Füllen des Akkus beitragen können :?:

    mit freundlichem Gruß
    smoker59

  • Nur zur Warnung: PV macht süchtig! An jedem Tag mit leerem Speicher (und das wird mindestens jeder zweite Tag sein) wird bei dir der Wunsch nach mehr Modulen aufkommen. Dann wirst du erweitern, dann irgendwann feststellen, dass der WR nicht mehr passt, dann diesen vergrößern, dann merken, dass du im Sommer deine Überschüsse nicht verbrauchen kannst, und dass verkaufen doch keine so schlechte Idee ist,...


    Ich will mich nicht über dich lustig machen, ist wirklich ein ehrlicher Rat. Ich versprech dir auch, dass ich ab jetzt ruhig bin.