Welche größe der PV

  • Hallo zusammen,


    Ich bin die letzten Tage am überlegen und hoffe, dass mir hier vielleicht geholfen werden kann.


    Unser Reihenendhaus aus den 60ern hat keinen Starkstromanschluß, als auch die Zuleitung von den Stadtwerke ist nur 1-phasig.

    Somit ist die Anlagengröße laut einem Kollegen wohl auf 4Kw begrenzt.

    Ein neuer Stromzähler mit Rücklaufsperre ist bereits vorhanden.

    Allerdings ist hier kein Platz für einen weiteren Zähler.

    Die Zuleitung zum Haus zu erneuern kommt nicht in Frage, da wir das letzte von 4 Häusern sind.

    Zu dritt verbrauchen wir im Jahr ca. 3000kwh Strom.


    Ist es daher sinnvoller einfach nur die 600w mit zunehmen oder macht es durchaus Sinn die 4Kwp zu nutzen.

    Wo seht ihr das beste Preis/Leistungsverhältnis?


    In ca. 4 Jahren soll das ach komplett neu gemacht werden, dann würde die 4kw Anlage mit drauf.

    Die 600w Anlage würde bereits nächstes Jahr installiert werden.


    Vielen Dank für eure Meinungen.

  • In ca. 4 Jahren soll das ach komplett neu gemacht werden, dann würde die 4kw Anlage mit drauf.

    Weche Regeln bis dahin gelten kann dir keiner sagen.

    Ich würde eine PV bis 7kWp (abhängig von der Ausrichtung des Dachs und der Dachneigung) sofort installieren wenn ich könnte.

    Die maximale Schieflast ist auf 4,7kVA begrenzt - aufgrund der 70% Regel kann die Peakleistung der PV höher ausfallen. Reihenhäuschen haben meist gar kein Dach das viel mehr hergibt.


    Wo seht ihr das beste Preis/Leistungsverhältnis?

    ein sinnVOLL belegtes Dach - EEG Anlage - Überschusseinspeiser - KEIN Speicher.


    Bei deiner Planung sollte man von anfang an den Zählerkasten im Auge behalten - klingt alt- ggf JETZT mitmachen und mit der PV absetzen sogar die Ertüchtigung des Dachs oder auch des Stromanschlusses (ich hab verstanden dass du das nicht in Betracht ziehst) wäre so (zumindest teilweise) abbildbar.


    Eine PV Planung macht man vom Dach aus - nicht von der Erd(leitung).

    Gruß Flo

    Achtung Schattentheoretiker!

  • Vielen Dank für deine schnelle Antwort.


    Dann werde ich mir das Geld für die Mini-Pv sparen und bei der Dacherneuerung alles komplett mit machen.

    Der Zählerkasten ist auch aus dem Jahr 1962.

    Muss hier zwingend ein neuer Zählerkasten gesetzt werden oder lässt sich sich so etwas mit einem Zweirichtungszähler lösen?

  • damit ist es nicht getan - Überspannungsschutz etc etc.

    Würdest du en Bild posten könne einer der "Klemmenprofis" hier was sagen.

    Achtung Schattentheoretiker!

  • Der Zählerkasten sitzt als Extrakasten unten.

    Etwas darüber sitzt ein weiterer Kasten.

    Hier haben wir den Überspannungsschutz 2018 erneuern lassen.


    Bilder kann ich leider erst ab dem 30.12 nachreichen.

  • Also ich kann mich täuschen, aber kommen hier nicht 3 Phasen an dem Neozed-Element vom Zähler an? Zeig mal noch ein Bild von Deinem Zähler.


    Viele Grüße

    15,81 kWp: 1 SMA SB4200TL mit 29xAleoS03 1 SMA SB2100TL mit 16xAleoS03 sowie 2 SMA SB3300 mit 48xAleoS03
    seit 2007 sowie seit 03/2012 12,675 kWp 1 SMA STP12000TL mit 65xSchott Mono 195
    17,745 kWp 2 SMA SB5000TL+ 1 SB4000TL mit 91xSchott Mono 195

  • Das dachte ich mir doch fast ... sehr wahrscheinlich hast Du Drehstrom.

    Falls Du ausreichend mit einem entsprechenden Meßgerät umgehen kannst, miß mal die Spannungen zwischen zwei NEOZED Ein- bzw. Ausgängen. Liegen 400 Volt an was sehr wahrscheinlich ist, hast Du Drehstrom.

    Aber keine Experimente! Ansonsten frag jemand, der Ahnung davon hat.

    15,81 kWp: 1 SMA SB4200TL mit 29xAleoS03 1 SMA SB2100TL mit 16xAleoS03 sowie 2 SMA SB3300 mit 48xAleoS03
    seit 2007 sowie seit 03/2012 12,675 kWp 1 SMA STP12000TL mit 65xSchott Mono 195
    17,745 kWp 2 SMA SB5000TL+ 1 SB4000TL mit 91xSchott Mono 195