Überlegung zu eine PV-Anlage evtl. mit Warmassererhitzung

  • Hallo zusammen,

    ich befinde mich in der ersten Orientierungsphase zu einer PV Anlage.
    Letztes Jahr hatte ich schon mal ein Gespräch mit EON gehabt, PV-Anlage mit "Cloud".
    Aber irgendwie konnte mich das Angebot (trotz langer Garantien von einem Namhaften Unternehmen) nicht wirklich überzeugen.
    Nun hole ich gerade weitere Angebote rein (von enpal und von EEG AUTARK GmbH). Zudem habe ich bei "ikea-Solar" um Info´s gebeten.

    Bei dem Haus handelt es sich um einen Altbau von 1973. Dachseitenausrichtung ist etwa Süden (wie viel Grad Abweichung weis ich nicht),
    Dachschräge ca. 24 Grad. Die Südseite des Walmdaches hat nach einer Online-Berechnung ca. 70m2 Fläche (vermutlich Verschattungsfrei).
    "Notfalls" hätten wir auch noch das Dach einer größeren Garage (Flachdach).


    Teils werden mir Lösungen mit Speicher angeboten oder sogar noch mit Luft-Wärmepumpe (Konkrete Angebote liegen mir noch nicht vor).
    Wie ich hier nun gelesen hatte- sollte man die Akkulösung allerdings lieber weg lassen und wenn möglich mehr Module platzieren.

    Warum möchte ich eine PV-Anlage?
    Es geht mir einfach um Kosteneinsparung und um den stetig steigenden Strompreisen entgegen wirken zu können.
    Zuerst hatte ich an eine Inselanlage gedacht, aber ich vermute, wenn dann - dann lieber richtig.
    Gern auch in Kombination mit Warmwassererwärmung (Unser Warmwasserspeicher hat noch einen Anschluss für "Solar".

    Wir haben selber einen Stromverbrauch von 6.000 kWh p.a. dazu gibt es noch zwei Einliegerwohnungen (1x Familie, 1x Fremd), welche zusammen ca. 4.500 kWh p.a. verbrauchen.

    Wäre nett, wenn Ihr mir noch Hinweise/Tipps zu diesem "Projekt" geben könnten. Hoffe ich habe keine wichtigen Daten vergessen ;)
    Schon im Vorfeld besten Dank!


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    Wünsche euch reichlich Sonnenschein auf eure Module!
    Verbaut: Alle Himmelsrichtung-, oder Quer Beet" PV-Anlage: S= 34 Module (38%), N = 32 Module (36%), O = 12 Module (12%), W =12 Module (12%)

  • Moinsen,

    Letztes Jahr hatte ich schon mal ein Gespräch mit EON gehabt, PV-Anlage mit "Cloud".
    Aber irgendwie konnte mich das Angebot (trotz langer Garantien von einem Namhaften Unternehmen) nicht wirklich überzeugen.
    Nun hole ich gerade weitere Angebote rein (von enpal und von EEG AUTARK GmbH). Zudem habe ich bei "ikea-Solar" um Info´s gebeten.



    ...auweia, da haste ja ein Händchen gehabt. Allesamt Namen die -wie soll ich dass den jetzt sagen- ???


    Ähm, lies hier einfach nochmal ein bisschen und vielleicht schlägst du doch noch einen anderen Weg ein?


    Gruß, Andreas

    Andreas Witt
    Industrieservice und Montage
    Am Dorfplatz 7, 24214 Neudorf
    Tel.: +49 151 44 555 285
    info@pvservice.net
    USt-ID: DE 292086601, Handwerkskammer zu Flensburg



    Dienstleistungen rund um Photovoltaik: Wartung, Repowering, Datenlogging, Direktvermarktung & Redispatch 2.0, Anlagenplanung und -Neubau, Huawei Wechselrichter, Zubehör und PV- Komponenten

  • Ähm, lies hier einfach nochmal ein bisschen und vielleicht schlägst du doch noch einen anderen Weg ein?

    Merci, deswegen bin ich ja auch nun hier ;)
    Daher auch die neuen Überlegungen ohne Speicher.

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    Wünsche euch reichlich Sonnenschein auf eure Module!
    Verbaut: Alle Himmelsrichtung-, oder Quer Beet" PV-Anlage: S= 34 Module (38%), N = 32 Module (36%), O = 12 Module (12%), W =12 Module (12%)

  • Ich hab mal etwas Excel bemüht, mit den Daten die ich meine bisher rausgelesen zu haben.

    Irgendwie kann ich die Ergebnisse nicht wirklich glauben (zu posetiv - bei diesen Zahlen bleibt die Bilanz posetiv).
    Hab ich grundsätzlich etwas vergessen? (Die Anschaffungspreise der Anlagen habe ich allerdings nur geschätzt)

    Beste Grüße!


    Nachtrag und Korrektur vom ersten Beitrag:
    Laut der Seite: https://stromrechner.ibc-solar.de/
    Habet das Dach eine 169 ° (SSO) Ausrichtung.

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    Verbaut: Alle Himmelsrichtung-, oder Quer Beet" PV-Anlage: S= 34 Module (38%), N = 32 Module (36%), O = 12 Module (12%), W =12 Module (12%)

  • Hallo Gismoh,

    was ist EEG-Erstattung oder EEG-Zuschuss in deiner Tabelle?


    Du hast in den 3 Zeilen vermutlich 3 verschiedene Anlagengrößen beschrieben.

    Die Größen sollte man in kWp angeben je nach Lage deiner Anlage (und Jahr) kannst du dann xxx kWh erzeugen.


    Mieterstrom ist sehr umständlich nach allem was man hier so liest. Die PV sollte daher nur über deinen Zähler laufen.


    Wie kommst Du auf 6000 kWh Bedarf im Jahr bzw. was sind deine Hauptverbraucher? Die Antworten sind evtl. hilfreich um deinen EV zu schätzen. Strom direkt zu verheizen ist oft nicht so günstig wie es oft klingt.

    Grüße
    Didi


    2015: 1052 kWh/kWp; 2016: 1036 kWh/kWp; 2017: 1102 kWh/kWp; 2018: 1162 kWh/kWp; 2019: 1137 kWh/kWp; 2020: 1106 kWh/kWp; 2021: 1035 kWh/kWp

    "Handle so, wie du auch von anderen behandelt werden willst" (frei nach Kant)

    Steuern und Finanzamt (Dank an pflanze :))

  • Moin Didi,

    besten Dank.
    Ja, sind drei verschiedene Anlagengrößen.

    was ist EEG-Erstattung oder EEG-Zuschuss in deiner Tabelle?

    Sorry, habe ich falsch geschrieben, soll beides der selbe Wert sein, die 9,x Cent, welche man je kWh für den "Verkauf" als Erstattung erhält.
    Die Bezeichnung bei den Anlagen habe ich von kWh in kWp getauscht ;)

    Mieterstrom ist sehr umständlich nach allem was man hier so liest. Die PV sollte daher nur über deinen Zähler laufen.

    Okay - schade...(Mieter wären ansonsten generell einverstanden)
    Zumindest müsste es aber gehen, einen Zähler abzubauen und diesen Stromverbrauch bei uns draufzulegen (1x ELW ist Familie)?

    ---
    Die 6.000 kWh habe ich von unseren Jahresverbräuchen - auch aktuell 2019 hochgerechnet (stand gestern). Hauptverbraucher... schwer zu sagen... habe immer gedacht wir sind "normale" Nutzer^^.
    Was sind die Verbraucher?
    Strom für unsere Gas-Zentral-Heizungsanlage (ca. 500 kWh p.a.),
    Wasserbett, Spülmaschine, Waschmaschine, Kühl&Gefriergeräte, 3x PC´s, TV, Jalousien, Küche (Kochen/Backen ...) Satanlage....
    Sollten unsere Kinder in 2-3 Jahren ausziehen, so wird der Eigenverbrauch sicherlich noch sinken.

    Beste Grüße!

    Nachtrag:
    Wenn ich den Eigenverbrauch nur auf unseren Verbrauch umrechne, und davon 30% Nutzung des erzeugten Stoms nutzen kann (30% von 6.000kWh = ca. 1.800 kWh) sieht meine Tabelle in etwa so aus:

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    Wünsche euch reichlich Sonnenschein auf eure Module!
    Verbaut: Alle Himmelsrichtung-, oder Quer Beet" PV-Anlage: S= 34 Module (38%), N = 32 Module (36%), O = 12 Module (12%), W =12 Module (12%)

  • bei 24 Grad Dachneigung sollte man überlegen alle vier Dachseiten zu belegen.

    Garage (rechts oben ?) liegt eher ungünstig.

    Gib Mal die richtigen Maße der Dachflächen an ("Abwicklung")

    Speicher (zumindest erst einmal) weglassen, den kannst du immer noch anschaffen wenn sich das einmal lohnen sollte.

    Brauchwasser Erwärmung ist kein Ding das im Vorfeld groß geplant werden muß, da gibt es Wärmepumpen die an den Solarkreislauf des vorhandenen Boilers angeschlossen werden können z.B Ochsner Europa Mini oder Gelbi etc.

  • Die Bezeichnung bei den Anlagen habe ich von kWh in kWp getauscht

    Einfach tauschen geht nicht. ;)


    Du betrachtest z.B. eine Anlage mit 10kWp, eine mit 15kWp und eine mit 25kWp.

    - Wenn du für die 10kWp-Anlage nur ein gutes Süddach belegst sagt dir PVGIS evtl. 1000kWh/kWp voraus, also 10.000kWh je Jahr

    - Wenn du für die 15kWp-Anlage Süddach und West belegst sagt dir PVGIS evtl. 900kWh/kWp voraus, also 13.500kWh je Jahr

    - Wenn du für die 25kWp-Anlage auch Norddach belegst sagt dir PVGIS evtl. 800kWh/kWp voraus, also 20.000kWh je Jahr.


    Der Anlagenpreis je kWp wird günstiger je größer die Anlage, wenn weitere Dächer außer Süd belegt werden kann man mehr für den Eigenverbrauch aus der eigenen Produktion nutzen.


    Es ist nicht immer einfach alle Effekte zu berücksichtigen da nicht unbedingt linear. :)


    Außer dem Wasserbett sehe ich wenig was deinen Bedarf in die Höhe treibt, evtl. hängst du da mal ein Energiemessgerät ran um das Problem einzugrenzen, denn die höchste Einsparung bekommt man durch reduzierten Verbrauch. :lol:

    Grüße
    Didi


    2015: 1052 kWh/kWp; 2016: 1036 kWh/kWp; 2017: 1102 kWh/kWp; 2018: 1162 kWh/kWp; 2019: 1137 kWh/kWp; 2020: 1106 kWh/kWp; 2021: 1035 kWh/kWp

    "Handle so, wie du auch von anderen behandelt werden willst" (frei nach Kant)

    Steuern und Finanzamt (Dank an pflanze :))

  • Habe leider die wirklichen Außenmaße nirgends finden können.

    Laut Zeichnung 17,64 m lang, und 14,14 m breit.


    Den Überstand habe ich mit ca. 70cm gemessen, somit käme jeweils noch

    2x0,70m = 1,40 m hinzu (Falls man diesen überhaupt belegen kann). Also ca. 19m x 15,50m.


    Was mich allerdings irritiert, laut anderer

    Zeichnung hat das Haus Außenmaße der Wänden von 17,64 x 10,14 m.

    Daher weis ich nicht, wo bei der Dachvermaßung diese 14,14 Meter

    Breite herkommen.


    Wenn ich also die Länge der Außenwände nehme, und jeweils 1,40

    (Überstand) zurechne würde ich auf die Außenmaße des Dachs von 19m x

    11,5 m kommen.

    --

    Nach "z.B Ochsner Europa Mini oder Gelbi etc." suche ich gleich mal.

    ---------------------

    Okay - das die Anlage nicht immer die gleiche Wirkung erzielen kann,

    je nach Ausrichtung/Verschattung ist mir schon bewusst aber hast

    natürlich recht, dies habe ich natürlich nicht berücksichtigt, also falls noch

    andere Dachbereiche belegt werden, außer nur Süden. Dann sinkt

    natürlich die Ausbeute.

    Wie viel Module ich belegen kann und welche Leistung ich damit

    herausholen kann, weiß ich leider noch gar nicht.

    -----

    Nachtrag:
    Wegen Einsparung/Wasserbett: Das Wasserbett haben wir seit einem Jahr, und die Stromverbrauch ist um 500kW gestiegen.
    Denke unser Verbrauch kommt vor allem von den PC´s.
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    Besten Dank an euch!

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    Wünsche euch reichlich Sonnenschein auf eure Module!
    Verbaut: Alle Himmelsrichtung-, oder Quer Beet" PV-Anlage: S= 34 Module (38%), N = 32 Module (36%), O = 12 Module (12%), W =12 Module (12%)

  • Wenn du deine genauen Maaße nicht findest, wieso nimmst du dann nicht einfach einen Meterstab und misst nach? Vergiss dabei nicht, dass die Draufsicht nur cos(Dachneigung) der Sparrenlänge zeigt. Das musst du also noch dazumultiplizieren. Ohne genaue Maße wäre eine Belegungsplanung vergebliche Mühe.

    und die Stromverbrauch ist um 500kW gestiegen

    500 kWh (sorry, das muss einfach sein. Wenn man nicht richtig zwischen Leistung und Energie unterscheidet, versteht man auch die weitere Planung nicht wirklich)

    "1.21 Gigawatt - Tom Edison, wie erzeugt man soviel Strom? Das ist unmöglich! Unmöglich!"