Kleines Dach DHH mit Verschattung

  • Hallo zusammen,


    wir haben vor einigen Monaten unser Dach sanieren lassen (Altbau) und zwei Gauben einbauen lassen. Vorteil: Platz für die Kinder. Nachteil: jetzt planen wir eine PV-Anlage und die Gaube wirft einen schönen Schatten und macht die Belegung mit Modulen zum Tetris . Vielleicht könnt ihr mir Hilfestellung geben, um eine "ideale" Belegung zu finden bzw. das meiste rauszuholen? Oder ist es so, dass sich das Dach schlicht nicht eignet und/oder zu unwirtschaftlich sein wird (Angebote hole ich gerade ein und stelle sie dann auch ein. Hier bin ich übrigens für Tipps zu Solarteuren mit guter P/L dankbar!).

    Hier mal die Eckdaten. Doppelhaushälfte in Stuttgart. Dach in SO-Ausrichtung (130°), Firstlänge etwa 7,00 m, Giebellänge ca. 6,45 m (Neigung ca. 45°). Gaube Breite ca. 3,24, Länge ca. 3,40 m (Neigung ca. 21°). Im Teil unter der Gaube ist bis zur Gaube 1,20m Platz in die Höhe mit einer Neigung von ca. 35°.

    Bei einigen Solarteuren wurde mir geraten das NW-Dach zu belegen (oder nur die Gaube dort), andere haben mir gesagt, ich soll das Vorhaben für mein Dach besser sein lassen, da es sicht nicht lohnt.

  • Ich würde dir raten, sechs Module auf jede der Gauben, und auf der Südseite oberhalb und unterhalb der Gaube jeweils vier quer, dann noch jeweils zwei hochkant neben die Gaube, dann bist du bei 24. Die würde ich mit P370 Optimierern an einen SE5000H hängen. Das wäre dann 60 hart. Wenn dir das zu hart ist, kannst du das auch mal mit einem SE5K oder SE6K durchsimulieren, ich glaube aber nicht, dass du damit deutlich mehr Jahresertrag bekommst.


    Falls sich nach ein oder zwei Jahren herausstellt, dass doch signifikant was abgeregelt wird, kannst du nachträglich sogar irgendwann einen DC-Speicher dazuhängen, der die Überschüsse abnehmen kann, der SE5000H ist ein Hybridwechselrichter.

  • Warum hast du das nicht gleich mit gemacht und in der Planung einfließen lassen?

    Wäre ein Abwasch bez. Gerüst etc. gewesen


    MfG Peter

    Das wäre die beste Lösung gewesen, stimmt. Nur hatte ich kalte Füsse bekommen, da nicht abzusehen war, was sonst noch kommt.

    Ich würde dir raten, sechs Module auf jede der Gauben, und auf der Südseite oberhalb und unterhalb der Gaube jeweils vier quer, dann noch jeweils zwei hochkant neben die Gaube, dann bist du bei 24.

    Danke für den Hinweis. Das spiele ich mal durch, bzw. frage an, ob es so machbar ist.


    Das wäre dann 60 hart. Wenn dir das zu hart ist, kannst du das auch mal mit einem SE5K oder SE6K durchsimulieren, ich glaube aber nicht, dass du damit deutlich mehr Jahresertrag bekommst.

    Das heißt der Ertrag wird bei über 60% abgeriegelt, korrekt? Ich muss mich da noch einlesen, da ich noch nicht erkennen kann, welche Vorteile das mit sich bringt.

    Wo lässt sich so eine Simulation durchführen? Im SolarEdge Designer?

  • Das heißt der Ertrag wird bei über 60% abgeriegelt, korrekt? Ich muss mich da noch einlesen, da ich noch nicht erkennen kann, welche Vorteile das mit sich bringt.

    Wo lässt sich so eine Simulation durchführen? Im SolarEdge Designer?

    Ein Vorteil ist die Abregelung natürlich nicht, sondern dadurch bedingt, dass man in D auf einer Phase nicht mehr als 4.6 kW einspeisen darf. Du verlierst dadurch an den Spitzentagen in den Spitzenstunden etwas Ertrag, du gewinnst aber dadurch, dass der einphasige WR viel leichter seine Nennspannung von 380 V erreicht als der dreiphasige (750 V). Der würde nicht laufen, solange nur die kleine Dachseite in der Sonne ist.


    Die Simulation solltest du in PVSOL premium machen, das du für 30 Tage gratis testen darfst. Das reicht zum Einarbeiten und modellieren (und süchtig werden).

  • ???

    welcher Nachbar, in welchen Zusammenhang ?


    MfG Peter

    Der Nachbar, dessen Dach der TS im Foto links unkenntlich gemacht hat. :idea:

    Der "Zusammenhang" steht da, Brandschutz. In manchen Bundesländern gibt's Brandschutzbestimmungen die Abstände zum Nachbarn fordern.

    mit freundlichem Gruß
    smoker59