Speicher im Winter

  • Keine Frage: Spätherbst und Winter sind die PV-mäßige "Saure Gurken Zeit". Der November war bei mir (wie schon letztes Jahr) ganz katastrophal. Ständig Nebel oder Hochnebel. Am Ende waren es dürftige 300 kWh, die da zusammen kamen. Das wirkt sich naturgemäß auch auf den Speicher aus. Wo keine Leistung ankommt, kann auch nichts geladen werden.

    Trotzdem: Dass es auch anders geht, hat der gestrige Tag gezeigt. Bei 9 kWp kamen über 31 kWh daher. Genau waren es 3,5 kWh pro kWp. Der Speicher wurde von leer-leerer-Oberlehrer schon um 13:00 Uhr auf 100% geladen. Heute schaut es ebenfalls nicht ganz schlecht aus. Einziger Wermutstropfen: Die Prognose von Sonnen! war gestern voll für den Popo.


    Ich finde es schon erstaunlich, dass 2 1/2 Wochen vor der Wintersonnenwende immer noch 50% der Energie vom Dach kommt, die ich zu den besten Tagen im späten Frühjahr erwarten darf. Bedenkt man jetzt noch, dass in meiner Gegend im November/Dezember/Januar Nebel/Hochnebel eher die Regel als die Ausnahme sind, während 50 km weiter südlich, oberhalb des Hochnebels sehr oft herrliches Hochdruckwetter herrscht, muss man konstatieren, dass PV in der richtigen geographischen Lagen auch im Winter einiges bringen kann.


    Hier mal meine Kurve von gestern und heute Vormittag:



    Wer hat ähnliche Erfahrungen? Und wer hat eine PV mit Speicher, die in einer privilegierten Lage mit wenig winterlichen Nebel arbeitet?

    9kWp, 38° DN, 30° West
    IBC Solar 300W, Fronius Symo 8.2-3
    12 kWh Sonnenbatterie

  • Ja stimmt schon. Das ist eine erfreuliche Ausnahme im November/Dezember, hier in meiner Gegend (was ich ja auch ausführlich geschrieben habe). Es zeigt aber trotzdem das Potential von PV im Winter. Und darum geht es mir hier in diesem Thread.

    BTW: Der Februar, der bekanntlich auch zum Winter gezählt wird, lief bei mir ganz hervorragend:



    Wer da seinen Speicher abschaltet ist selbst schuld.

    9kWp, 38° DN, 30° West
    IBC Solar 300W, Fronius Symo 8.2-3
    12 kWh Sonnenbatterie

  • Es kommt halt immer auf die individuelle Situation an. Wir verbrauchen nicht viel, da gibt es kaum Tage im Jahr, an denen der Speicher nichts abbekommt. Im November waren Direktverbrauch und Speicher-Entladung pari. Wenn ich den Speicher dann ausschalte, muss ich konsequenterweise auch die PV zudecken.


    Wenn ich aber eine Grundlast von einem KW habe, dann kann ich den Speicher von November bis Januar abschalten, zumindest mit unserem verschatteten Dach.


    Aber hier sieht halt eine Seite immer nur die Vorteile und die andere Seite die Nachteile, um die eigene These zu stützen.

    12,06 kWp 32x IBC Polysol 270 gx5 + 12x IBC Polysol 285 + SMA Tripower 10.0 + LG Chem Resu 10H + SMA Storage 2.5 + SHM 2.0 - Ost-West Flachdach 10° - -65° / 115° - Renault Zoe Q210 Erst- und Einzig-KFZ - NRGKick an CEE-Kombi-Dose mit wahlweise 2,3/3,0/3,7/6,9/9/11 kW - Heizung noch Gasbrennwerttherme BJ 2004 - was kommt danach?

  • Jedes weitere Watt Einspeisung an Solarenergie hätte gut getan, wie über den Speicher zu schieben mit 20% Verlust!

    Das musste ja kommen! *Gäähhhn*

    Nur leider hat das genau Null mit der Fragestellung zu tun. Du hast offensichtlich Deine Reflexe nicht unter Kontrolle.

    9kWp, 38° DN, 30° West
    IBC Solar 300W, Fronius Symo 8.2-3
    12 kWh Sonnenbatterie