14624 | 9.1kWp || 1263€ | Heckert

  • Hier komme ich auf gaaaanz knapp unter 10kWh, mit positiven Modultoleranzen ggf. sogar drüber.

    Entweder kWp oder KW aber nicht kWh.


    Es zählt immer die Modul-Nennleistung gem Datenblatt , die Toleranzen oder auch die Angabe aus der Flashliste zählt nicht.

    mit freundlichem Gruß
    smoker59

  • Hier geht es um den Ertrag von >10.000kWh pro Jahr bei einer <10kWp Anlage. Mir wurde es so erklärt, dass eine <10kWp-Anlage mit einer guten Ausrichtung (verschattungsfrei etc.) einen rechnerisch höheren zu erwartenen Ertrag als 10.000kWh pro Jahr bringen kann und somit EEG-pflichtig wird.


    So steht es in PV-SOL bei einer 9,75kWp-Anlage.



    Wäre die Ertragsminderung durch Abschattung niedriger (z.B. 0%), wäre der spez. Jahresertrag (kWh/kWp) höher und somit auch die PV-Generatorenergie >10.000 kWh.



    Keine EEG,

    wenn der Strom in einer Stromerzeugungsanlage mit einer installierten Leistung von höchstens 10 kW erzeugt wird, wobei die Befreiung für höchstens 10.000 kWh selbst verbrauchten Stroms pro Kalenderjahr gilt (§ 61a Nr. 4),


    Hier geht es um das 2. Kriterium.


    Quelle Clearingstelle Empfehlung:

    Der Eigenverbrauch von Strom aus einer PV-Installation mit maximal 10 kWp muss messtechnisch nur dann erfasst werden, wenn sie mehr als 10 MWh pro Kalenderjahr erzeugen und der Eigenverbrauch mehr als 10 MWh betragen kann (Abschnitt 5.1). Das ist nur dann der Fall, wenn es nicht nur theoretisch, sondern aufgrund
    • der installierten Leistung,
    • des aufgrund der Strahlungswerte am Standort maximal erwartbaren Jahresertrages und
    • des konkreten Eigenversorgungskonzeptes
    auch praktisch nicht auszuschließen ist, dass der Eigenversorger in seiner Anlage mehr als 10 MWh pro Kalenderjahr erzeugt und selbst verbraucht. Dabei ist für die gegenwärtig verfügbaren Modultypen davon auszugehen, dass die Schwelle von 10 MWh jedenfalls bei PV-Installationen mit bis zu 7,69 kWp nicht überschritten werden kann. Im Übrigen empfiehlt
    die Clearingstelle EEG ein gestuftes Darlegungskonzept (Rn. 100).


    Für mich liest sich das so, dass man ab einem theoretischen Wert eines Jahresertrags von >10.000 kWh einen Verbrauchszähler verbauen muss?


    Warum muss das so kompliziert sein...

  • Das ist nur dann der Fall, wenn es nicht nur theoretisch, sondern aufgrund
    • der installierten Leistung,
    • des aufgrund der Strahlungswerte am Standort maximal erwartbaren Jahresertrages und
    • des konkreten Eigenversorgungskonzeptes
    auch praktisch nicht auszuschließen ist, dass der Eigenversorger in seiner Anlage mehr als 10 MWh pro Kalenderjahr erzeugt und selbst verbraucht.

    Selbst erzeugt und selbst verbraucht. Letzteres ist doch eher unwahrscheinlich, oder? Durch den nicht vorhandenen Speicher eigentlich unmöglich...

  • Die 2. Grenze zur Vermeidung der EEG ist ja die Generatorenergie (AC-Netz). Hier komme ich auf gaaaanz knapp unter 10kWh

    Wo nimmst du diesen Stuss her? Wo steh das im EEG?

    10 kWh sind derart lächerlich, dass ich den Heimtrainer der den Haushalt stützen könnte (^^) niemals anmelden würde.

    Was du meinst ist EV >10 MWh/a - das würde im Haushalt einen Gesamtverbrauch von schätzungsweise 25.000 kWh bedeuten - das möchtest du nicht haben!

    Also nochmal: Vergiss den Stuss und nutze dein Dach, lass den Installateur und den VNB reden, die faseln Unsinn.


    Mir wurde es so erklärt, dass eine <10kWp-Anlage mit einer guten Ausrichtung (verschattungsfrei etc.) einen rechnerisch höheren zu erwartenen Ertrag als 10.000kWh pro Jahr bringen kann und somit EEG-pflichtig wird.

    Auch 10,0 kWp können mehr als 10 MWh/a Ertrag bringen, das stimmt. Aber der zweite Teil ist unvollständig.

    Wenn bei max 10 kWp der EV >10 MWh/a liegt (Stichwort Industrie die nahezu oder alles SELBST nutzt) dann wird in diesem Fall für den Teil >10 MWh/a EEG-U fällig. Der Sache nach können das dann nur noch max. ca. 1500 kWh sein.


    Vgl. dazu auch https://www.clearingstelle-eeg-kwkg.de/beitrag/3049

  • Danke, das hilft mir sehr!


    D.h. es ist kein Problem, wenn in dem Projektbericht steht, dass bei <10 KWp mehr als 10 MWh pro Jahr erzeugt werden, solange ich ein Konzept nachweisen kann, dass ich praktisch unmöglich > 10 MWh pro Jahr auch selbst nutzen kann, z.B. durch fehlenden Speicher oder Verbrauch der vergangenen Jahre ohne PV-Anlage... Selbst mit Speicher sollte man das nicht schaffen.

  • Genau so ist es. Auch nicht auf EZ einlassen! Denn es dürfen glatte 10 kWp werden ohne.

  • 2x15 an einen 10 kVA String WR und fertig

    Mit 8 kVA bleiben 600 W für dich - das würd ich nur machen wenn ihr tags keine Maschinen laufen lasst. Preisunterschied?

  • 2x15 an einen 10 kVA String WR und fertig

    Mit 8 kVA bleiben 600 W für dich - das würd ich nur machen wenn ihr tags keine Maschinen laufen lasst. Preisunterschied?

    Ich habe leider keine Ahnung, wie man Wechselrichter dimensioniert. Was meinst Du mit tags keine Maschinen laufen lassen. Wo ist die Einschränkung? Wieviel Luft sollte man lassen? Preisunterschied sollte bei ~200€ liegen, ist also kein Kriterium, außer es ist sinnlos, einen größeren zu nehmen...