Bestätigung Stromeinspeisung - gewünschte Veräußerungsform zu spät gemeldet?

  • Liebes Forum,


    ihr könnt mir bestimmt helfen. Meine neue PV-Anlage ist auf dem Dach und heute kam die Bestätigung über die Stromeinspeisung von Netze BW.

    Im Schreiben steht, dass ich die Anlage zum 30.9. in Betrieb genommen habe. "Nach EEG 2017 müssen Sie uns die gewünschte Veräußerungsform vor Beginn des vorangegangenen Kalendermonats vor der Inbetriebnahme melden (§21c). Da die Meldung jedoch erst am 10.9. erfolgte verringert sich der anzulegende Wert bis zum 31.10. auf den Monatsmarktwert (§52 Abs. 2 Nr. 2). ..."

    Ist das korrekt, wenn ich am 23. Juli bereits folgende Nachricht geschickt hatte: "hiermit begehre ich den Anschluss einer geplanten PV-Anlage mit maximal 9,99 kWp mit Überschussvergütung nach EEG an u.g. Anschrift." Auf diese Mail erhielt ich übrigens die Antwort, dass sie die Anfrageformulare ausgefüllt benötigen würden.


    Danke für eure Einschätzung.

  • Ich würde sagen, mit deiner Mail hast du alle nach EEG notwendigen Angaben gemacht. Und der Eingang wurde ja sogar "bestätigt".


    Da bin ich mal wieder gespannt, wie das weiter geht!?

    Viele Grüße
    Bento


    Auch an Tagen, an denen der Himmel grau ist, ist die Sonne nie ganz verschwunden.
    (Arnaud Desjardins)

  • Klingt alles nach blockieren, verhindern und vernichten.

    Ich mag das nicht.

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • Deine bestätigte email vom 23. Juli ist alleine schon eindeutig... Zusätzlich untermauert das eingereichte Messkonzept 2 (Überschusseinspeisung) und der nicht verbaute Erzeugungszähler schlüssig die beantragte Umsetzung... Die haben Dir doch auch einen 2RZ gesetzt oder wie stellen die sich sonst das Abrechnungsmodell vor? Echte Spaßvögel... Unfassbar...

    Die Natur kommt eines Tages auch wieder zurück. Es wäre schön wenn wir Menschen dann noch dabei wären.

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    Nicht das was du nicht weißt bringt dich in Schwierigkeiten sondern das was du sicher zu wissen glaubst obwohl es gar nicht wahr ist. Mark Twain

  • in §21 c steht doch ganz klar in (2):

    Bei den Mitteilungen nach Absatz 1 müssen die Anlagenbetreiber auch angeben:

    1. die Veräußerungsform nach § 21b Absatz 1 Satz 1, in die gewechselt wird,

    2. bei einem Wechsel in eine Direktvermarktung den Bilanzkreis, ...

    3. ...prozentual...


    Du hast keine Prozente und auch keinen Bilanzkreis angegeben, Dich hat auch niemand danach gefragt... Dann kann es ohne diese Angaben unmöglich Direktvermarktung zum Monatsmarktwert sein... Dann muss es (für mich) ganz profan eine ganz normale Einspeisung der Überschüsse nach EEG zum geltenden Vergütungssatz von September 2019 ab dem 30.09.19 sein...


    Das ist nun meine einfache Meinung zu dem Thema... Mich hat auch keiner gefragt wie ich einspeisen möchte... Also Standard EEG und gut ist... Wenn ich keinen Bilanzkreis ist dann wird es wohl normales EEG ins Netz des VNB sein... Keine Ahnung was die daran zu deuteln haben... Für mich ist das klar und eindeutig...

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  • Netze BW stellt sich gerne quer. Hartnäckig bleiben! Du hast mE alles richtig gemacht und die faseln mal wieder Stuss.


    wie viele kWh Überschuss im Oktober?

  • Der Terminus "Überschussvergütung nach EEG" ist die Veräußerungsform, richtig?

    Nein aus §21b EEG2017


    Was du willst, ist Nr. 2, Überschußeinspeisung ist in allen 4 Veräußerungsformen möglich.


    Hast du das Formale bis 10.9. (?) alles selbst gemacht oder hat es der Solarteur verbummelt?


    OT: vor einigen Wochen habe ich hier noch geschrieben, daß die VNB wohl automatisch von Einspeisevergütung ausgehen, wenn es möglich ist, das ist wohl nicht mehr so :( Ist aber eigentlich nur konsequent, weil seit dem EEG2014 ist Direktvermarktung der default, andres sind Ausnahmen (auch wenn sie die Mehrheit der Anlagen betreffen).