74538 | 14,74kWp || 1060€ | Axitec

  • Mit welchen Modulen und warum willst du Nord nicht mit 2*15 voll machen ... siehe oben?

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • Mit welchen Modulen und warum willst du Nord nicht mit 2*15 voll machen ... siehe oben?

    Da wir das im Planungsthread doch so schön ausgeklügelt hatten...

    Vom Solateur sind Axitec AC-320MH/120S vorgesehen. Im Planungsthread wurden max. 22 Module/String als Optimal betrachtet, da hier die Spannung am oberen Limit ist. Eventuell möchte ich die 22 Module, da ich das mit den 2x15 im Parallelbetrieb nicht verstehe bzw. die Vor-/Nachteile nicht kenne.

  • Ja, ein String hat max 22 Module.

    Mehr Ertrag hast du aber natürlich wenn du Nord mit 2*15 voll machst.

    Nord hat keinen Schatten, 15er Strings sind auch noch gut und es sind 2,4KWp mehr.


    Mit 22+22+14 reicht der Kostal mit 15KVA für 70-weich aus.

    Mit 22+2*15+14 passt der Kostal mit 17KVA gut für 70-weich


    Meine Empfehlung wäre so groß wie möglich zu bauen, also mit 2×15 auf dem flachen Norddach.

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  • seppelpeter : Vielen Dank für deine ausführliche Erklärung, aber wie wurde die Konfiguration nun 70-weich, obwohl du sie vorher als mehr oder weniger 70-hart bezeichnet hast?

  • Vorne war es aber auch 22+22+16 mit 320Wp Modulen ... das ist 70-hart am 15KVA WR.

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  • Trotz FAQ verstehe ich das mit den 70 hart nicht.

    Mir scheint, du hast die 70% Regelung gem EEG noch nicht wirklich verstanden.

    Laut EEG §9 darf nur 70% der Anlagen Nennleistung ins Netz eingespeist werden. Alles was darüberhinaus erzeugt wird kann man theoretisch selbst nutzen, braucht dafür aber einen größeren Wechselrichter und zusätzliches Equipment wie einen S0 Zähler oder Smartmeter des Wechselrichterherstellers.



    70% hart bedeutet, daß der Wechselrichter tatsächlich nur 70% der Anlagen Nennleistung "verarbeiten" kann. Das macht man dann, wenn aufgrund der Ausrichtung nur 70% der Nennleistung der Module zu erwarten sind, z. B bei Ost-West Ausrichtung oder mit einem Anteil vom Norddach so wie bei deiner Planung. Vorteil : man kann den Wechselrichter entsprechend kleiner dimensionieren, der kleinere Wechselrichter ist billiger und Zusatzequipment wird nicht benötigt.


    70% weich macht man dann, wenn die Anlage aufgrund der Ausrichtung oft über 70% der Modul Nennleistung liefern kann. Also z. B bei optimaler Südausrichtung.

    Vorteil : Man kann auch Erträge oberhalb von 70% für den Eigenbedarf nutzen die bei einer ungünstigeren Ausrichtung garnicht entstehen. Voraussetzung dafür ist ein Wechselrichter der (annähernd) die Nennleistung der Module "verarbeiten" kann. Der kostet natürlich mehr als ein Wechselrichter der nur 70% schafft. Zusätzlich braucht man für 70 % weich immer ein Messgerät /Stromzähler, der die momentane Einspeisung am Netzverknüpfungspunkt erfasst, auch der kostet natürlich extra.

    mit freundlichem Gruß
    smoker59

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  • 2*15 ist bei geeigneter (schattenarmer) Fläche allemal besser als nur 1*22 - um eventuelle letzte Zweifel hoffentlich komplett auszuräumen.