Mischvergütung mehrerer Anlagen bei SolarEdge

  • Hallo zusammen,


    ich habe eine Anlage aus 2018, und eine zweite Anlage aus 2019, welche beide an einem WR von SolarEdge hängen. Es gibt somit nur einen Zweirichtungszähler zur Abrechnung. Die Abrechnung erfolgt also per Mischvergütung anhand der jeweiligen kWp-Leistung der beiden Anlagen.


    Da die zweite Anlage auf dem Norddach liegt, hat sie natürlich auch einen geringeren Ertrag pro kWh als die erste Anlage. Da zudem die EEG-Vergütung bei der Nordanlage geringer ist, wäre es natürlich super, wenn man die Abrechnung nicht per Mischvergütung anhand der installierten kWp sondern anhand der tatsächlich erzeugten Leistung der jeweiligen Anlagen vornehmen könnte. Bei Solaredge wird ja angezeigt, welches Modul wieviel Ertrag hatte.


    Hieraus kann man ja recht genau das tatsächliche Verhältnis der beiden Anlagen zueinander berechnen.


    Gibt es diese Möglichkeit?


    Falls nicht, mit dem berechneten Ertrag je kWp von PVGIS kann man die Mischvergütung dann vermutlich auch nicht korrigieren, oder?


    Vielen Dank für eure Antworten.



    Mit freundlichen Grüßen

    Max

  • Abrechnung geht nur mit geeichtem

    Zähler, willst du eine genaue Abrechnung,

    müssen beide Anlagen einen eigenen WR

    und Erzeugungszähler haben.


    das kostet dann aber mehr als die etwas geringere vergütet durch falsche Zuordnung des Ertrags

    16+15 Hanwha Qcell G5 Duo 320Wp (9,92kWp). Nach Dachsanierung

    Ausbau auf 16+16 G5 Duo und 15 Sharp NU-SC 360 (15,64kWp)

    an Fronius Symo 12,5

  • Danke für die schnelle Antwort. So wie du es bestätigst war auch mein Kenntnisstand bei der Anmeldung der zweiten Anlage. Und so hatte ich es damals bei der Anmeldung auch meinem VNB erklärt und dieser hat es dann auch so angenommen. Jetzt bei der Fertigmeldung einer Erweiterung der zweiten Anlage haben sie mich nach der Zählernummer der Erweiterung der zweiten Anlage gefragt... Täglich grüßt das Murmeltier. :juggle:


    Deshalb habe ich nochmal darüber nachgedacht und ich bin zu dem Ergebnis gekommen, dass die Abrechnung ja genauer wäre, wenn man die tatsächliche Produktion der Anlagen als Grundlage für die Mischvergütung nehmen würde. Die abgerechneten kWh wären ja über den geeichten Zähler gezählt worden, nur das Verhältnis wäre anders. Muss man halt hinnehmen. ;)


    Aber ich könnte ja schauen, was der VNB von meinem Vorschlag hält. 8o

  • Klar, versuch es wenn du Zeit hast, manchmal hat man Glück.

    Sind die 70 Prozent auf die neue Leistung angepasst?

    Trennung würde mit EINEM erganzenden EZ und zus. WR gehen. 2 EZ bräuchte es nicht