Bitte um Erklärungen Messstellenbetrieb

  • Hallo,

    ich bitte um Unterstützung zum Verstehen eines Schreibens meines Netzbetreibers (Energienetze Mittelrhein)

    Heute kam der besagte Brief.

    Da ich seit nunmehr 12 Jahren meinen Einspeisezähler selbst betreibe, würde mich interresieren, weshalb man eine Fachkunde hierfür benötigt. Ich soll bis ende des Monats meinen Netzbetreiber , oder einen alternativen Betreiber als Messstellenbetreiber beauftragen. Meinen alten Zähler könnte ich bis zum ende der Eichfrist weiter nutzen und sie würden den Betrieb solange ohne Kosten für mich weiterführen.

    Was gibt es hierbei zu beachten, welche vor - oder Nachteile entstehen bei den verschiedenen Versionen?


    Im vorraus meinen besten Dank für Eure Hilfe,


    makuni:danke:

  • Hallo,

    ich möchte dem Forum meine sehr positiven Erfahrungen bei diesem Thema mittelien.

    Bei mir hat sich die Fa. ComMetering gemeldet und eine telefonische Hilfe angeboten, welche ich sehr gerne angenommen habe. Nachdem wir den "Erklärungstermin" abgestimmt hatten, folgte vorhin ein sehr kompetentes, angenehmes Gespräch:lol::lol::lol::!:, wofür ich mich an dieser Stelle nochmals ausdrücklich bedanken möchte.

    Ich kann in meiner 11 Jährigen Erfahrung mit diesem Forum jedem PV Anlagenbetreiber dieses ans Herz legen und weiterempfehlen.


    Nochmals besten Dank,


    makuni:danke:

  • Danke für die Blumen :-)


    Für alle, die hier mitlesen: Das Schreiben der EVM steht nicht in direktem Zusammenhang mit dem Smart Meter Rollout, sondern es geht hier um die MaKo 2020. Es ist so, dass die Marktkommunikationsprozesse umgestellt.

    In diesem Zug werden die kundeneigenen Messstellen eliminiert. Rein inhaltlich ist das natürlich ein Witz. Aktuell ist es so, dass der PV-Betreiber (in der Marktrolle MSB) dem VNB die Messwerte per Ablesekarte oder Portaleingabe übermittelt. Zukünftig ist es dann so, dass der PV-Anlagenbetreiber die Messwerte per Ablesekarte oder Portaleingabe an den MSB (EVM) übermittelt und der MSB das dann in einem definierten Format an den VNB (EVM) übermittelt.


    Auch wenn die kurze Fristsetzung alles andere als optimal ist und das Schreiben mehr Fragen als Antworten aufwirft, muss man hier erst mal nicht zwingend tätig werden. Das Schreiben ist kein Grund den MSB zu wechseln. Ob man sich wegen dem Schreiben aber Gedanken über die Rolle Messstellenbetreiber macht und das Schreiben zum Anlass zu einem Wechsel nimmt, steht auf einem anderen Blatt.

  • Meinen alten Zähler könnte ich bis zum ende der Eichfrist weiter nutzen

    Wie wäre es noch schnell einen neuen, geeichten einzubauen? Gibt es ein solches Schlupfloch? Wahrscheinlich nicht, da der Zählerstand jährlich mitzuteilen ist.