Tesla 4. Fabrik in Grünheide nahe Berlin (GF 4) Verkündung beim goldenen Lenkrad in Berlin

  • Wie optimal ist dieser Standort eigentlich, wenn man dabei auch an den Kohleausstieg denkt? Ich meine mich erinnern zu können, das die Politik versprochen hat in den Regionen um die derzeitigen Braunkohletagebaue/Kraftwerke gerade solche Zukunftstechnologie Unternehmen ansiedeln zu wollen.

    Das wurde dann ja in diesem Fall vermasselt, 100-120Km werden bestimmt nicht viele täglich pendeln wollen und selbst wenn wär das auch mit E-Auto wenig sinnvoll.

    Klar gibt es um Berlin sicher mehr qualifizierte Fachkräfte, dafür gibt es in den Kohleregionen garantiert mehr günstigen Wohnraum der nur in geringerem Maße erst neu errichtet werden müsste.

    Die nächsten AfD Wähler kann man so ganz gut neu "heranzüchten". Der Kohlekumpel der demnächst E-Autos bauen dürfte würde die ganz sicher nicht mehr wählen.

  • diese sog. "Kohlekumpel" haben doch noch länger als sie leben damit zu tun, ihre Zerstörungen an der Umwelt wenigstens einigermaßen wieder zu beheben. Das ist genug Arbeit für die alle, da muß keiner Autos oder Batterien bauen.

  • In der ADAC "Studie" wird mit 163kwh/kwh gerechnet, ABER sie schreiben selbst dass "Jüngste Studien schätzten den Energiebedarf für die Batterieproduktion im kommerziellen Großmaßstab deutlich unter 16 kwh/kwh (Dai 2017, Ahmed 2016), was mit zukünftigen Baterieproduktionssystemen im Giga-Maßstab machbar erscheint."


    Hatte noch keine Zeit nach den beiden angegebenen Quellen zu suchen, aber wäre wirklich interessant was da so drin steht.

  • Vielleicht erst Schritt 1 in DE.

    2+3 schon geplant?

    Wer stand denn da neben dem Elon als er die Katze öffentlich auf der Bühne verkündete? Was kostet BER?

    Gruß

  • Weiss jemand, wie viele Fördermillionen dafür bereitgestellt werden ?


    Soviel wie ehemals im Solarvalley ? oder für die First Solar Fabrik ? ........


    Über die Fördermittel wird die "Teslafabrik" dann wahrscheinlich wieder ein "Teilvolkseigener Betrieb".....


    :mrgreen::mrgreen::mrgreen:

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  • Soweit ich gelesen habe, wurden keine Fördermittel verbindlich zugesagt!

    Anders als bei inländischen Herstellern, wo das im Vorfeld zugesagt wird!


    https://www.welt.de/wirtschaft…Fragen-und-Antworten.html


    Zitat

    Ohne staatliche Förderung dürfte der Bau aber wohl nicht stattfinden. Subventionen gibt es jedoch nicht nur für Tesla, auch große Fabriken anderer Hersteller werden gefördert.

    Eine Zusage klingt anders.


    Krass finde ich auch folgende Aussage:

    https://www.tagesspiegel.de/be…sla-bekannt/25220770.html

    Zitat

    Die Bauarbeiten sollen nach Angaben der Landesregierung bereits in wenigen Monaten losgehen. Der Beginn sei für das erste Quartal nächsten Jahres geplant, sagte Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) am Mittwoch in Potsdam. „Die müssen mit Rekordgeschwindigkeit Unterlagen dafür einreichen.“

    Klingt für mich schon wieder indirekt nach Ausbremsung der Bauvorhaben.


    Aber interessant finde ich, das Tesla nach Deutschland kommt und die deutschen Autobauer überall bauen, nur nicht in Deutschland, weil zu teuer. :/

    22 kWp PV-Anlage, bestehend aus:

    88x Schüco MPE 250 PS 60 EA
    2x STP 9000TL-20
    1x SB 4000TL-21

    Speichersystem, bestehend aus:

    3x SI 6.0h-11 mit ecoBATT47 Speicher von ecopowerprofi (47 kWh nutzbar)

    Brennstoffellen-BHKW:

    1x BlueGEN BHKW

  • Der Unterschied zu BER ist folgender:


    Brandenburg wollte Nicht Schönefeld, sondern selbstverständlich Sperenberg.


    der Rest des Dramas ist eine Mischung aus Amtsmissbrauchs, Korruption Größenwahn und Unfähigkeit.


    ich gehe davon aus, das ein Großteil der nötigen Unterlagen schon erstellt worden sind. Mit ausdrücklicher Unterstützung der Landesregierung?


    Das Verfahren kann erst jetzt starten. Die Zeit kann man nutzen, um zu roden und den Kampfmittelräumdienst seine Arbeit machen zu lassen .


    ab Mitte Februar wird es erste Baustrassen geben.


    Bilder folgen regelmäßig

  • diese sog. "Kohlekumpel" haben doch noch länger als sie leben damit zu tun, ihre Zerstörungen an der Umwelt wenigstens einigermaßen wieder zu beheben. Das ist genug Arbeit für die alle, da muß keiner Autos oder Batterien bauen.

    OK die Beschäftigten im Tagebau werden da ordentlich zu tun haben, diejenigen welche direkt am Kraftwerk arbeiten denke ich eher weniger. Die kleineren Unternehmen(Dienstleister, Handwerksbetriebe,...) rund um das Kraftwerk werden sicher zu sehr großen Teilen auch viel weniger zu tun haben. Ein großes Loch zuzuschütten benötigt eher weniger Personal wie ein technisch recht aufwendiges Kraftwerk am laufen zu halten und Geld kommt dadurch auch kaum in die Region.

    Gerade besser bezahlte Arbeitsplätze können so auf Dauer dort kaum erhalten werden geschweige denn neu geschaffen werden.

    Mich erinnert so was an die Deindustrialisierung im Osten nach der Wende, nur das halt nicht mehr Ost/West sondern Metropolregion/Fläche ausgespielt wird.

    Um das noch klar zu stellen, ich finde das gut, das Tesla sich in Deutschland ansiedelt, nur denke ich das mit der Ansiedelung in einer Kohleregion der Kohleausstieg gerade aus Sicht der betroffenen Regionen nicht unnötig weiter behindert werden würde.

  • Es stehen noch zwei Entscheidungen aus:


    1. die Zellen Fertigung

    2. die Fertigung der Raketen Technik für den neuen Weltraum Bahnhof.


    zumindest bei Nr. 1 sehe ich die Lausitz vorne bei der VW & Tesla Zellfertigungs Terra GmbH