Kann die Energiewende aus privatem Invest gestemmt werden?

  • ... dank der Politik der GroKo



    Jeder hier kann heute beginnen.

    1. Fehler: TROTZ der Politik der GroKo


    2. JEDER KANN, mhh, das bist dann auch du, aber warum nur 5.04 kWp (wenn deine Angabe stimmt)?

    Du kannst also, aber du willst nicht (fangen wir mal mit PV an). Warum?


    Und jetzt komm mir bitte nicht mit GELD oder hab kein Dach :roll:

  • @pv Starter

    Eine schöne Herleitung warum der Teufel immer auf den größten Haufen sch.....

    Im Prinzip alles richtig,

    Selbstverständlich kann jeder Bürger ein entsprechendes Unternehmen gründen und ein Projekt realisieren,

    aber:

    Die beschriebene Ochsentour zum einsammeln des Geldes und zur Überwindung der bürokratischen Hürden

    sind für ein "Startup" eine kaum zu überwindende Hürde.

    Sollte sich doch einmal jemand aufmachen diesen steinigen Weg zu begehen,

    werden ihm die Lobbyisten der etablierten Marktteilnehmer das Leben noch erheblich schwerer machen.

    Sei es, indem sie Glaubwürdigkeit, Zuverlässigkeit und Integrität unterminieren (gerne genommene Methode),

    oder, indem sie einen "Experten" sponsoren der ein vernichtendes Urteil abgibt.

    Offshore-Projekte sind Mega Investitionen und nur in Größen wirtschaftlich, die derzeit durch fehlende Netzkapazitäten (politisch) unmöglich gemacht werden.

    Onshore, sind schoni kleinere Einheiten wirtschaftlich, im Repowering sogar schon einzelne Windräder, da mussten sich die EE-Verhinderer schon was anderes einfallen lassen.

    Mit mit einer Gesetzgebung die vorgeblich bemüht ist Bürgerinteressen zu vertreten

    (Abstandsregeln, Naturschutz) werden Windräder quasi verhindert.

    Jede freilaufende Katze killt mehr Vögel als ein Windrad !

    Jeder Fahrt im Dieseltaxi liefert mehr Infraschall als ein Windrad !

    Jede Wohnung in der Stadt ist lauter als ein Windrad !

    Alles EE-Verhinderung die vom Gesetzgeber gewollt oder zumindest nicht abgestellt wird.

    Der erforderliche europäische Netzverbund wird nicht einmal diskutiert.

    Da faselt ein Herr A. lieber von Wasserstoffimporten auf Afrika,

    unternimmt aber auch nichts, wenn Desertec zum wievielten Mal scheitert?

    Das Geld ist da, sei es institutionell, oder besser in Bürgerhand,

    aber die Influenzier des "Großkapitals" stellen schon sicher,

    dass ihnen niemand ihre Pfründe abspenstig macht.

    Mit 50 oder 100 Mio. € auf dem Konto ist mir der Klimawandel doch scheißegal,

    ich gehöre zu den letzten 1.000.000 die auch mit einer Klimakatastrophe noch gut leben können.


    Den Start muss der Staat als Vertretung aller (!) Bürger übernehmen die Zielsetzung verbindlich festlegen

    und die erforderlichen Rahmenbedingungen sicherstellen.

    Das könnten nicht einmal die Superreichen.


    Aber ein Vertreter aller Bürger ist unsere Regierung aber schon lange nicht mehr.

    Der rechte "Mob" hat sich schon abgewandt und etabliert sich zunehmend in der Gesellschaft.


    Mal sehen was schneller geht,

    die Machtübernahme durch eine rückwärtsgewandt Rechte (na dann gute Nacht),

    oder die Bildung einer zukunftsorientierten solidarischen bürgerlich Alternative.


    Aber wenn die Grünen weiter so pennen,

    oder von den Medien einfach totgeschwiegen werden (?),

    dann sehe ich schon die Prophezeiung von Höcker wahr werden.


    Wo ist eigentlich F2F oder ER seit Greta in Amerika ist?

    Ab 12.07.1996 bis 24.04.2019 = 2,64 kWp

    Ab 25.04.2019 = 9,75 kWp.

    30 x LG Neon2 Black 325N1K-V5 mit SE10k-WR

  • Bei mir in der Nähe gibt es mittlerweile mehrere Projekte, die als Genossenschaft umgesetzt wurden. Meistens so Sachen wie Erwerb und Renovierung einer Immobilie, Herrichtung eines Ladengeschäfts usw. Das funktioniert in meinem Umkreis in der Regel ganz gut.


    Auch Firmen/Unternehmungen in der Hand der Mitarbeiter können durchaus funktionieren. Ich hab da mal vor geraumer Zeit einen Artikel zu einem Spital in Spremberg gelesen, welches von den Mitarbeitern über einen Förderverein gehalten wird. Auf die Schnelle fand ich nur den Artikel hier:

    https://taz.de/Klinik-in-Spremberg-Brandenburg/!5399431


    Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass sich so auch PV-Vorhaben realisieren lassen. Crowdfunding ist ja mittlerweile ein alter Hut.


    Große WKA auf diese Weise zu finanzieren, stelle ich mir jedoch schwierig vor. Einfach aufgrund des riesigen Finanzierungsbedarfs. So einen Gedankengang hatte ich vor geraumer Zeit schonmal. Interessant ist die Idee allemal. Und ich könnte mir gut vorstellen, dass man damit auch eine gewisse Reichweite und Aufmerksamkeit generieren kann. Mittlerweile ist das Thema ja auch in breiteren Schichten angekommen.

  • Moinsen,


    das Geld ist ja nicht das Problem, es ist genug da, deswegen ist das Argument, man könnte Croudfunding machen, überhaupt nicht relevant.


    In der PV wird nur nicht genug Geld erlöst, damit alle Mitspieler satt gemacht werden können. Es reicht ja oft nichtmal um potentielle Verpächter der Dächer hinterm Ofen hervorzulocken.


    Gruß, Andreas

    Andreas Witt
    Industrieservice und Montage
    Am Dorfplatz 7, 24214 Neudorf
    Tel.: +49 151 44 555 285
    a.witt@pvservice.net
    USt-ID: DE 292086601, Handwerkskammer zu Flensburg


    Wette: Zubau 2021


    Dienstleistungen rund um Photovoltaik: Wartung, Repowering, Datenlogging, Direktvermarktung, Anlagenplanung und -Neubau

  • In der PV wird nur nicht genug Geld erlöst, damit alle Mitspieler satt gemacht werden können. Es reicht ja oft nichtmal um potentielle Verpächter der Dächer hinterm Ofen hervorzulocken.

    Und das ist gut so. Mit PV sollte nicht Geld erlöst werden, mit PV sollte Geld gespart werden.

  • Und das ist gut so.

    Bin da anderer Meinung, weil deswegen mehrere GWp nicht gebaut wurden und werden.


    Und dein Geld sparen bezieht sich auf die Gesamtschau über ganz Deutschland, Volkswirtschaftlich und Gesamtgesellschaftlich. Und das tut PV (und Windkraft auch!)


    Schade, dass beides in D so wenig ernst genommen wird. Da ist leider nur ganz viel Blubb Blubb bei den Politikern und in den Medien. Beide haben so gut wie keine Ahnung von dem was sie da faseln und schreiben, _das wurmt mich so sehr_


    Beide könnten sehr viel weiter sein, und sich mit ein bisschen Recherche viel besser einbringen (und aufklären).


    Gruß, Andreas

    Andreas Witt
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  • Es geht hier auch in erster Linie nicht um PV, sondern um die wirklich teuren Großprojekte im Bereich WKA und Netze.

    PV können Bürger und kleine Genossenschaften auch ohne staatlichen Anschub stemmen.


    Schon vom neusten Altmeier EE-Verhinderungs-Vorstoß gehört?


    Jetzt sollen Windparks ihren Netzanschluss selber bezahlen.

    Mein Zorn auf diesen "Vollpfosten" wächst langsam ins unermessliche.


    Jede noch so kleine Gewerbeansiedlung wird subventioniert,

    aber der Ausbau der überlebensnotwendigen Energieinfrastruktur

    soll zusätzlich künstlich verteuert werden.


    Welcher Scheich hat da kompromittierendes Material gegen ihn im Safe?

    Ab 12.07.1996 bis 24.04.2019 = 2,64 kWp

    Ab 25.04.2019 = 9,75 kWp.

    30 x LG Neon2 Black 325N1K-V5 mit SE10k-WR

  • Jetzt sollen Windparks ihren Netzanschluss selber bezahlen.

    Beruhige dich, das tun sie bisher auch. Ist also überhaupt nix neues. Gilt jedenfalls für Landanlagen. Und ich kann mich nicht erinnern, von grossen Förderungs- Schecks was gehört zu haben für Offshore.


    Gruß, Andreas

    Andreas Witt
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    Am Dorfplatz 7, 24214 Neudorf
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    a.witt@pvservice.net
    USt-ID: DE 292086601, Handwerkskammer zu Flensburg


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  • Bin da anderer Meinung, weil deswegen mehrere GWp nicht gebaut wurden und werden.

    Ich habe lange gebraucht um zu dieser Meinung zu kommen. Oder anders formuliert: Da wo Du heute bist war ich auch schon mal mit meiner Ansicht.


    Aber es geht ja um die Energiewende:


    Strom, bzw. Energieträger sollten teuer sein. Richtig teuer.


    Liter Heizöl, 2 EUR oder mehr

    Diesel 3 EUR oder mehr

    kWh vom EVU, 80 cent oder mehr


    Warum?


    Der Umweltverträglichste Strom ist der, der nicht erzeugt werden musste. Das umweltverträglichste Auto - so makaber das klingt - ist jenes, das 0 km gefahren ist. Noch umweltverträglicher ist das Auto, das nie gebaut wurde.


    Aus unserer Sicht "drakonisch" hohe Preise würden folgendes bewirken:


    * JEDER - wirklich jeder - würde schauen, dass er mit Energiesparen "mal anfängt".

    -> ineffiziente Geräte aller Art (Fernseher, Glühbirnen, Pumpen,...) würden von einem riesigen Menschenschwarm der da heißt "Bevölkerung" ausfindig gemacht und ersetzt.

    * Sowohl in der Rolle als Privatmensch (Haushalt) wie auch im Betrieb ("Befehl von oben", Energieberater, etc.)

    * Man würde sich den Weg zur Arbeit "Fahrad ja/nein" zweimal überlegen. Pendler? Gehaltserhöhung oder Telepräsenz?

    * Mache ich den Fernseher an, wenn da doch nur Scheisse kommt? Kostet mich ja neuerdings richtig Geld.


    All das mal von irgendwelchen Revolutionen abgekoppelt (was ja auch der Grund ist, dass kein Politiker sowas auch nur vorschlagen wird: https://www.welt.de/wirtschaft…sel-und-Benzinpreise.html)


    AUSSER: Ich habe ein Häuschen, ein Gärtchen und genauso wie ich da Tomätchen anpflanzen kann, kann ich auch Sonne ernten. Und wie ich Tomaten pflanze zum Selbstverzehr - und nicht wie ich damit Geld verdienen will - verbrauche ich meinen Sonnenertrag.


    => Dieser ist natürlich steuerlich tabu!


    Habe ich kein Häuschen und Gärtchen, habe ich vielleicht ein Balkönchen wo ein PVchen draufkann.

    Oder das Mehrparteienhäuschen hat ein Dächlein, wo man sich dann mal einigt als Eigentümerversammlung, oder eben Mieter mit den Eigentümern, dass da was gemacht wird.


    => Und der Staat zickt auch nicht rein, wenn da der Strom irgendwie untereinander aufgeteilt wird. Wenn das die Mieter/Eigentümerversammlung hinbekommt - soll das in deren Kompetenz sein.


    Aber holla würden da die GWh nur so aus dem Boden spriessen.