An der Grenze: Vom Rollout betreoffen, oder nicht?

  • Hallo zusammen,

    ich habe mich die letzten Tage mit dem Thema Smartmeter-Rollout beschäftigt und frage mich, ob unser Haushalt in 2020 davon betroffen ist.

    Wir haben zwei Ferraris-Zähler:

    1. PV-Anlage als Voll-Einspeiser, 6,8 kWp
    2. Verbrauchs-Zähler,
      5500 kWh in der letzten Abrechnungs-Periode, davor immer > 6 kWh. Ich bin zuversichtlich, dass wir in Zukunft unter 6 kWh bleiben werden.

    Punkt 2, die 6 kWh-Grenze ist für mich interessant. Wird da in 2020 nur die letzte Abrechnungs-Periode berücksichtigt? Dann geht der Rollout an uns vorbei. Sollte aber ein Durchschnitt über mehrere Jahre genommen werden, dann werden wir "ausgerollt".


    Edit: Angenommen, der Verbrauchs-Zähler muss getauscht werden. Kann der PV-Zähler bleiben, oder gilt "mitgefangen - mitgehangen"?


    Wer weiß hier genaueres?

    CU,

    Christian

  • Der Rollout wird auch nicht an Dir vorbeigehen !

    Er kommt dann halt in der 2 Welle

    Die einzigsten, die nach meinen Kenntnisstand nicht beglückt werden sollen

    wenn Verbrauch untere 1000 kWh liegt

    ZOE intens 10/2014, IONIQ Style electric 11/2017, Kona 12/2018
    9,69 kWp = 38 St. WSP-255P6, STP10000-10
    6,7 kWp = 28 St. Risen 240, STP5000-20
    Solar-Lamprecht - 90765 Fürth - mail: info @ solar-lamprecht.de

  • moderne Meßeinrichtungen wird wohl jeder bekommen.

    Vorteilhaft ist das man dann den Momentanverbrauch direkt ablesen kann.

    Das hilft beim Energie sparen....

    Die 6000Kwh gelten für einen Durchschnitt der letzten drei Jahre.

    Komplizierte Vorgänge immer dem faulsten Mitarbeiter geben. Er wird die einfachste Lösung finden!

  • moderne Meßeinrichtungen wird wohl jeder bekommen.

    Das stimmt wohl. Ich habe das Gefühl, Westnetz baut die nach Alphabet ein.


    Christian hatte aber nach dem Smartmeter-Rollout gefragt (vermutlich, weil der die größen finanziellen Auswirkungen hat). Ich denke, der wird zunächst an ihm vorbei gehen.


    Interessant wäre aber, zu wissen, wie schnell so eine Smartmeter-Produktion hochgefahren werden kann, wann die wirklich bei den VNBs vorliegen (da wird es doch sicherlich erst eine Preisanfrage bei den ersten drei Zertifizierten geben und den Mindestbieter wollen dann alle VNBs!) und nach welchen Kriterien dann ausgerollt wird (größte SLP-Anlagen zuerst? Alphabetisch? Einbau nach Regionen? Einbau nach ohnehin anstehendem Zählerwechsel?). Und da Personal bzw. Fachfirmen ja heute schwer zu finden sind, wird das sicherlich auch ein Hemmschuh beim Rollout sein. Das wird sich bestimmt noch über Jahre hinziehen und die letzten kleinen Stadtwerke müssen dann mit sanfter Gewalt gezwungen werden.

    Viele Grüße
    Bento


    Auch an Tagen, an denen der Himmel grau ist, ist die Sonne nie ganz verschwunden.
    (Arnaud Desjardins)

  • Smart Meter wird man zuerst einbauen wo sich der Kunde intelligent steuern lässt. Zum Bsp. PV Anlagen mit RSE, Speicherheizungen, Wärmepumpen, Ladestationen oder bei variablen Stromtarifen.

    Die Grenze für den Stromverbrauch von 6000Kwh macht da keinen Sinn für den Einbau von intelligenten Meßeinrichtungen.

    Komplizierte Vorgänge immer dem faulsten Mitarbeiter geben. Er wird die einfachste Lösung finden!

  • Smart Meter wird man zuerst einbauen wo sich der Kunde intelligent steuern lässt. Zum Bsp. PV Anlagen mit RSE, ..

    Ich würde mich ja freuen, wenn meine RLM-Zähler zuerst getauscht werden würden!;) (da hängen z.B. RSE dran)

    Werden sie aber wohl nicht.:(

    Viele Grüße
    Bento


    Auch an Tagen, an denen der Himmel grau ist, ist die Sonne nie ganz verschwunden.
    (Arnaud Desjardins)

  • 5500 kWh in der letzten Abrechnungs-Periode, davor immer > 6 kWh. Ich bin zuversichtlich, dass wir in Zukunft unter 6 kWh bleiben werden.

    Von 6 auf 5500 kWh ist sehr viel Unterschied. Du meinst 6 MWh.

    Ist deine Anlage nach 2008 ans Netz gegangen? Wenn ja empfehle ich EVV zu nutzen und Volleinspeisung zu den Akten zu legen!